Kiezmagazin für das Brandenburgische Viertel
in Eberswalde

Regelmäßige Kiez-Termine

Kulturbund Klub "Heinrich Mann"
Cottbuser Str. 5a (hier mehr):
Malzirkel 1./3. Do 14 Uhr
Handarbeiten 2./4. Do 14 Uhr
Foto-Club 2. Di, letzt. Di 18.30 Uhr
FG Ornithologie 3. Di 18.30 Uhr
Klöppelgruppe 4. Dienstag 14 Uhr

Eltern-Kind-Zentrum (EKiZ):
Mütter-Fitness-Gruppe
Mo 9.30 Uhr, SV Motor Turnhalle
Potsdamer Allee 37
Krabbelgruppe Mi 9.30 - 11 Uhr
Bonhoeffer-Haus, Potsdamer Allee

AWO Ortsverein Finow:
Nachmittag im Seniorenclub
Mi 14 Uhr, Frankfurter Allee 24

WBG-Vereinshaus, Havellandstr. 15:
Sportgruppe @ H15 Mo 18.30-20 Uhr
Offene Naehwerkstatt Mi 10-13 Uhr
Repair-Café & Six-to-Zero Fr 15 Uhr
Hebewerk e.V. im H15

Gemeindezentrum:
Familiennachmittag dienstags
16 - 17 Uhr, Dietrich-Bonhoeffer-Haus
Potsdamer Allee 35
Familiensport, Di 15-16 Uhr
Do 15-16.30 Uhr, SV Motor Turnhalle
Potsdamer Allee 37

WBG-Freizeitschiff:
Rommé, Skat ... Mo 14 Uhr
Handarbeitstreffen Do 13 Uhr
Prignitzer Str. 48



Der Bahnübergang zum Zoo ist momentan wegen Bauarbeiten gesperrt bis voraussichtlich 31. Mai. Die Gleise werden für den querenden Autoverkehr mit erschütterungsdämpfenden Platten ausgelegt. Fußgänger und Fahrradfahrer können hinüber.

Veranstaltungen

Die Galerie Fenster öffnet wieder neu am 14. Juni 2020. Die Ausstellung mit Fotos von Sehnsuchtsorten "Tourist - Wir sind überall" lag eine Weile hinter verschlossenen Türen - nun ist sie wieder zu sehen. Öffnungszeiten: zunächst immer sonntags von 13 bis 17 Uhr oder nach Vereinbarung. Sie können gern spontan vorbeikommen - wir achten gemeinsam auf die Abstands- und Hygieneempfehlungen. Galerie Fenster Brandenburger Allee 19, 16227 Eberswalde.

MAXE-Volltextsuche:
Kontakt zur


Einmal waren die Proteste gegen den Wohnungsabriß im Brandenburgischen Viertel bereits erfolgreich. In der Potsdamer Allee wollte die städtische WHG Wohnungs- und Hausverwaltungsgesellschaft mbH in den Jahren 2014/15 zwei Wohnblocks mit ca. 100 Wohnungen abreißen. Aufgrund der damaligen Proteste nahm die WHG damals davon Abstand. Es ist zu hoffen, daß auch die Wohnungsgenossenschaft 1893 eG ihre Abrißpläne noch einmal überdenkt.

In der Stadtverordnetenversammlung am 28. Mai 2020:
Denkmalschutz für Abrißblock

maxe. Auf Vorschlag der Fraktion »Die PARTEI Alternative für Umwelt und Natur« beraten die Eberswalder Stadtverordneten am 28. Mai darüber, den Wohnblock vom Typ P2 (»Schwedter Typ«) in der Brandenburger Allee 15-21 unter Denkmalschutz zu stellen.

Der Bürgermeister soll beauftragt werden, sich bei der unteren Denkmalschutzbehörde dafür einzusetzen und alles ihm mögliche zu veranlassen, um einen Abriß des Gebäudes in der Brandenburger Allee 15-21 zu verhindern. Schließlich soll er »den derzeitigen Eigentümer (das ist die Wohnungsgenossenschaft Eberswalde 1893 eG – maxe) dabei unterstützen, eine betriebswirtschaftlich machbare Lösung für den Erhalt des Gebäudes zu finden«.

Entsprechend des Integrierten Entwicklungskonzeptes für das Brandenburgische Viertel schreite die Sanierung der Wohngebäude im Viertel erfolgreich voran, begründet die Fraktion ihren Vorstoß. »Durch den Einsatz der Stadt Eberswalde und der im Brandenburgischen Viertel ansässigen Wohnungsunternehmen haben sich für viele Bewohnerinnen und Bewohner die Wohnbedingungen erheblich verbessert. Die Sanierungsmaßnahmen bewirkten zum Teil erhebliche Veränderungen an den ursprünglichen Wohngebäuden im Viertel.« Inzwischen gebe es kaum noch Wohnblocks vom Typ P2 im ursprünglichen Zustand.

Einer dieser wenigen noch annähernd im Originalzustand vorhandenen Wohnblocks des Typs P2 befindet sich in der Brandenburger Allee 15-21. »Der Eigentümer sieht für diesen Wohnblock keine Zukunftsperspektive und plant aus betriebswirtschaftlichen Gründen in naher Zukunft den Abriß«, stellt die Fraktion fest. Für den derzeitigen Eigentümer bestünden aufgrund der betriebswirtschaftlichen Zwänge kaum Spielräume, auf einen Abriß zu verzichten.

»Dies steht jedoch im Widerspruch zu dem gesamtgesellschaftlichen Interesse, auch in der Stadt Eberswalde die einst prägende Architektur in dem größten Neubauviertel der Stadt zumindest in einem Beispielobjekt zu erhalten. Zumal der Abriß mitten an einer der Haupttrassen des Viertels auch die städtebauliche Struktur des Viertels nachhaltig zerstört. Diesem Erhaltungsziel würde eine Aufnahme des Wohnblocks in der Brandenburger Allee 15-21 in die Denkmalliste dienen.«

Um den derzeitigen Eigentümer aus seinen aktuellen betriebswirtschaftlichen Zwängen zu befreien, sollte die Stadt Eberswalde nach Meinung der Einreicherfraktion Unterstützung geben, um eine betriebswirtschaftlich machbare Lösung für den Erhalt des Gebäudes zu finden. Dies könne beispielsweise die vorübergehende Übernahme des Objekts in städtisches Eigentum sein »oder die Hilfe für Initiativen, die den bereits jetzt ausgeprägten Charakter des Hauses als Kiez-Kulturhaus dauerhaft erhalten wollen und sich für eine denkmalgerechte Erhaltung und Sanierung des Gebäudes einsetzen«.

Im Kulturbeirat der Stadt Eberswalde, der am 14. Mai zusammentrat, stieß der Vorschlag übrigens auf positive Resonanz, auch wenn dort das Verständnis für die Dringlichkeit wenig präsent war. Mehrheitlich sprach man die Hoffnung aus, daß die Genossenschaft als Eigentümerin positiv auf den Vorschlag reagiert.

(veröffentlicht am 28. Mai 2020)

Siehe auch:
»Unser Viertel wird weiter zerstört!«)
»Großprojekt BRAND.VIER«)
»Aktionen gegen Wohnungsabriß und Mietsteigerung«)


Der Artikel erschien zuerst in der »Barnimer Bürgerpost« 6/2020, Seite 3



Heute in der Stadtverordnetenversammlung:
Erweiterungsbau für die Grundschule Finow

Aus der Beschlussvorlage:

Mit dem Haushaltsbeschluss für die Jahre 2020 und 2021 wurden insgesamt 1,2 Mio. Euro (2020: 300 Tsd. Euro; 2021: 900 Tsd. Euro) für einen Erweiterungsbau an der Grundschule Finow bereitgestellt.

Mit Hilfe dieser Mittel soll dem Anstieg der Schülerinnen und Schüler und damit der Notwendigkeit der Erweiterung der Kapazitäten begegnet werden. Insbesondere ein Speiseraum inklusive Ausgabeküche sowie die Verbesserung der Raumkapazitäten und damit des gesamten Lernumfeldes sind Ziel dieser Maßnahme.

Aufgrund der im Schulentwicklungsplan prognostizierten Entwicklung der Schülerzahlen bis zum Schuljahr 2030/31, ist von einer Dreizügigkeit der Grundschule auszugehen, so dass die vorhandenen Raumkapazitäten auszubauen sind. Unter Berücksichtigung der Empfehlungen zur Raumprogrammgestaltung, bau- bzw. arbeitsschutzrechtlicher Vorgaben aber auch der wachsenden Zahl an Schülerinnen und Schülern, sind neben dem Speiseraum inklusive Ausgabeküche und Lagerraum daher zwei Klassenräume mit angeschlossenem Förder- und Teilungsraum, ein Lehrmittelraum sowie entsprechende Sanitärräume (WC) und ein Hauswirtschaftsraum vorgesehen. Die Klassenräume sind multifunktional, damit diese im Bedarfsfall ebenfalls als Förder- und Teilungsräume sowie in Zukunft für mögliche Ganztags- oder Hortangebote fungieren können.

Unter diesen Rahmenbedingungen und der Achtung von Größenempfehlungen erfolgte im Rahmen der Vergabe eine Schätzung des Auftragswertes. Unter Einarbeitung der oben genannten Aspekte und der Herrichtung der Außenfläche liegt die Kostenschätzung bei 1,597 Mio. Euro. Somit ist der geplante Haushaltansatz in Höhe von 1,2 Mio. Euro für die Maßnahme nicht kostendeckend. Daher sollen die fehlenden Haushaltsmittel in Höhe von 400.000 Euro in 2021 aus der Maßnahme Hort „Die Coolen Füchse“ im Rahmen der Budgetregeln zur Verfügung gestellt werden.

Dieses Vorgehen lässt sich wie folgt begründen: Der Kauf der Eisenbahnstraße 100 konnte noch nicht erfolgen. Aufgrund des zeitlichen Verzuges können erst nach öffentlicher Ausschreibung und Gewinnung eines Planungsbüros, die Bauplanungen beginnen. Daher ist eine vollständige Umsetzung der angedachten Baumaßnahmen für das Jahr 2021 nicht möglich. Darüber hinaus konnte für die Eisenbahnstraße 100 ein Investitionskostenzuschuss in Höhe von 275 Tsd. Euro für den Ausbau der Kita-Kapazität eingeworben werden, so dass die Mittelumschichtung fasst aufkommensneutral erfolgt.

In Bezug auf die Ausstattung mit Mobiliar und Tafeln sind für die Maßnahmenrealisierung entsprechende Mittel zu binden. Aufgrund der Erfahrungswerte als auch der Raumgrößen (Klassen-, Förder- und Lehrmittelräume als auch Speiseraum) ist von einem Bedarf in Hohe von 49.000 Euro auszugehen. Diese Mittel sollen auf den entsprechenden Sachkonten durch eine Mittelsperre für die vollständige Maßnahmenregulierung zweckgebunden werden.

Um den Fertigstellungstermin im Sommer 2021 einzuhalten sowie die derzeit angespannten personellen Ressourcen in der Bauverwaltung zu entlasten und so auch die Umsetzung anderer laufender bzw. geplanter Projekte nicht zu gefährden, soll von der Möglichkeit der Inhouse-Vergabe Gebrauch gemacht werden.

Quelle: Bürgerinformationssystem www.eberswalde.de

28. Mai 2020




Der Wohnblock in der Bildmitte soll abgerissen werden. Der Block rechterhand wurde schon Opfer des Baggers. Das Aufreißen von Lücken in der Häuserfront an einer der Hauptachsen im Kiez, ist auch aus städtebaulicher Sicht als grober Unsinn zu charakterisieren.

Eberswalder Hauptausschuß tagte:
Unser Viertel wird weiter zerstört!

maxe. Im Hauptausschuß der Stadt Eberswalde lag am 19. Mai 2020 die Kooperationsvereinbarung zwischen dem Land Brandenburg, der Wohnungsgenossenschaft 1893 e.G. und der Stadt zur Abstimmung vor, mit der die Sanierung von 11 Wohnblöcken sowie der Abriß von 1 weiteren Wohnblock (2 sind im Zusammenhang mit der Kooperation bereits vorab »zurückgebaut« worden) im Brandenburgischen Viertel unterstützt werden soll. Diese Kooperation ist Teil des Großprojektes BRAND.VIER, in dessen Rahmen die Genossenschaft insgesamt 27 Wohngebäude sanieren und modernisieren will.

Die Fraktion Die PARTEI Alternative für Umwelt und Natur hat dazu einen Änderungsantrag vorgelegt, mit dem Ziel, den geplanten Abriß des Wohnblocks in der Brandenburger Allee aus dem Kooperationsvertrag zu streichen. Dem entgegnete Baudezernentin Anne Fellner, es sei Bedingung für die Förderung des Landes, daß im Gegenzug Wohnblöcke abzugerissen werden. Belegen konnte die Dezernentin diese Behauptung allerdings nicht.

Zuvor sprach sich in der Einwohnerfragestunde Carsten Zinn, ehemals Ortsvorsteher im Brandenburgischen Viertel und jetzt fraktionsloser Stadtverordneter, vehement gegen weiteren Abriß im Viertel aus. Das würde ein verheerendes Signal auf die sozial schwache Einwohnerschaft haben und sei wohnungspolitisch nicht vermittelbar. Mit Verweis auf die Geschäftsordnung unterbrach der Vorsitzende Götz Herrmann (SPD/BfE) den engagierten Redebeitrag.

In der folgenden Abstimmung über den Änderungsantrag sprachen sich 7 Ausschußmitglieder gegen die Änderung aus, während sich mehrere Mitglieder enthielten. Für den Änderungsantrag – und damit gegen den Abriß – stimmte nur Mirko Wolfgramm von der einreichenden Fraktion.

Warum die Wohnungsgenossenschaft Eberswalde 1893 e.G. anstatt 27 Wohnblöcken nicht 28 Blöcke sanieren kann, war nicht Gegenstand der Besprechungen im Hauptausschuß. Der Kooperationsvertrag mit geplantem Abriß im Jahr 2021 wird somit der Stadtverordnetenversammlung am 28. Mai zur Beschlußfassung empfohlen.

22. Mai 2020 (Update am 23. Mai 2020)




Ökologisches Bauen in Westend


Foto: Jürgen Gramzow (20. Mai 2020) an der Triftstraße



Nach jedem Starkregen stand die Schönholzer Straße in der Kurve am Finower Leuchtenbau unter Wasser. Nun wird an einer Lösung des Problems gearbeitet.

Schönholzer Straße:
Ende der Überflutungen in Sicht

maxe. Nach jedem stärkeren Regen verwandelte sich die Schönholzer Straße in Höhe der Obushaltestelle »Waldhäuschen« regelmäßig in einen kleinen See. Der Verkehr wurde durch die 60 Meter lange und bis zu 20 Zentimeter tiefe Pfütze erheblich behindert. Bis zu 30 Meter reichte die Pfütze in Spitzenzeiten in den Karl-Marx-Ring hinein. Auch von einer teilweisen Überflutung von Privatgrundstücken wurde berichtet.

In diesem Jahr soll nun dieses Ärgernis beseitigt werden. Die Bauarbeiten sind derzeit im Gange.

Ursache für die regelmäßigen Überflutungen sei das funktionsunfähige Entwässerungssystem, berichtete Tiefbauamtsleiterin Heike Köhler bereits im Dezember dem Ausschuß für Stadtentwicklung, Wohnen und Umwelt.

Als Lösung wird seitens der Stadtverwaltung der Bau eines Versickerungsbeckens auf der Verkehrsinsel zwischen Schönholzer Straße und Karl-Marx-Ring angestrebt. Unter Berücksichtigung einer »klimaangepaßten Stadt« soll das Wasser an Ort und Stelle bleiben, betonte die Amtsleiterin. Es soll in dem Becken verdunsten oder versickern und damit dem Grundwasser zugeführt werden. Die Versickerungsfähigkeit des Bodens an dieser Stelle wird als sehr gut eingeschätzt.

Am Einlauf zu dem etwa 23 mal 14 Meter großen und 1,75 Meter tiefen Versickerungsbecken soll ein Sandfang entstehen, der zugleich »Leichtflüssigkeit« abscheiden kann. Die Beckensohle sowie die Böschungen bis in etwa einem Meter Stautiefe wird aus Rasengittersteinen gefertigt. Alle anderen Flächen werden mit Rasen begrünt.

Gebaut wird die neue Regenentwässerung im zweiten Quartal 2020. Für die Baukosten sind 165.000 Euro aus Haushaltsmitteln für Regenwasser/Straßenbaulast aus den Jahren 2019 und 2020 eingeplant.

15. Mai 2020 – gm


Der Artikel erschien zuerst in der »Barnimer Bürgerpost« 2-3/2020, Seite 15



Wissenschaft:
Überlegungen zu SARS-CoV-19

maxe. Während Alexander Kekulé aus Halle an der Saale nicht viel davon hält, hat sich in der praktischen Politik die Meinung des Charité-Virologen Christian Drosten durchgesetzt, der sich für einen strikten Lockdown der Gesellschaft starkgemacht hat. Auch die gegenwärtige Lockerungsphase hält er für gefährlich und vergleicht sie mit einem "Tanz mit dem Tiger". Das RKI hat sich die Tage dazu durchgerungen nicht täglich wechselnde Reproduktionszahlen zu veröffentlichen, sondern nimmt jetzt einen Mittelwert der letzten sieben Tage. Dem Institut wurde schon vorgeworfen, bewußt höhere Werte zu kritischen Gremiengesprächen zu veröffentlichen. Momentan bewegt sich das Infektionsgeschehen auf niedrigem, aber stabilen Niveau - bei ca. 900 Neufällen - und Alexander Kekulé befürchtet, schon dieses niedrige Niveau könnte durch die Gesundheitsämter auf Dauer nicht nachzuverfolgen sein. Das entspräche nämlich 3-4 Fälle pro Landkreis, was einen Rechercheaufwand von 300 Kontakten pro Tag bedeuten würde.

Unterdessen mehren sich die Anzeichen dafür, wie die Süddeutsche Zeitung am 15. Mai 2020 berichtete, daß das SARS-CoV-19-Virus nicht nur hochansteckend ist, sondern die Viren auf winzigen Aerosolen der Atemluft im Raum schweben können und das über mehrere Stunden. Das bedeute zum Beispiel für die Gastronomie: viel lüften, Einsatz von Ventilatoren und bevorzugte Bewirtung im Freien, wie Dr. Drosten dringend empfahl. Mit der Aerosolthese ließe sich der Gebrauch der Masken im öffentlichen Raum noch stärker begründen, da diese vom Gewebe gefiltert werden, wenn auch nicht zu 100 Prozent. Ob die Maskenpflicht jedoch einen nennenswerten Effekt auf das Infektionsgeschehen hat, lässt sich nicht seriös ermitteln. Auch welchen Anteil der starke Lockdown der Gesellschaft hatte, welchen Anteil die Abstandspflicht und welchen Anteil das allgemein wärmere Wetter, das alles lässt sich nur vermuten.

Sicher sind nur die Zahlen der Steuerschätzung für 2020. Die Experten gehen von staatlichen und kommunalen Mindereinnahmen von insgesamt 98.000.000.000 Euro aus. Das ist nicht nur ein Loch im Haushalt des Landes, das ist die schwerste Wirtschaftskrise seit dem Zweiten Weltkrieg. Und das sind nur die zählbaren Verluste. Die psychologischen und gesellschaftlichen Schäden durch die Art, wie wir mit dem Mikroorganismus umgegangen sind, lassen sich noch gar nicht überblicken. Abgesehen von diesem Negativen, gab es auch Menschen, die von der Entschleunigung des Lebens angetan waren und neue, einfachere Wege beschreiten konnten.

15. Mai 2020




Nach Futter schnappender Karpfen (Wikipedia by 3268zauber in CC BY-SA 3.0 Lizenz)

Nachhaltige Entwicklung:
Deutschland wird klimaneutral!

maxe. Um die Bundesrepublik weiter auf einen nachhaltigen Weg der umweltfreundlichen Umgestaltung aller Lebensbereiche zu bringen, hat die Regierung beschlossen, die Produktion von PKWs einzustellen, die mehr als 1 Liter pro 100 km verbrauchen. Stattdessen haben sich VW, Audi und BMW bereiterklärt, ihre Fließbänder auf Spielzeugautos umzustellen, um damit den chinesischen Markt zu fluten. Besonders beliebt bei den Kindern ist das Audi-TT-Polizeiauto, mit dem Verfolgungsjagden nachgestellt werden, um hartnäckige Corona-Virus-Leugner festzunehmen.

Desweiteren gilt ab jetzt die Maskenpflicht nicht nur im Öffentlichen Nahverkehr und im Einzelhandel, sondern auch im privaten Umfeld, zu Hause und auf dem Waldspaziergang müssen jetzt Mund und Nase bedeckt werden. Dadurch ließe sich eine europaweite Reduzierung der CO2-Emmissionen um 50 Prozent erreichen, wie die Staatssekretärin im Umweltministerium darlegte. Das ausgeatmete CO2 verbleibt auf diese Weise größtenteils unter der Maske und wird sofort wieder eingeatmet. Besser und billiger geht Umweltschutz nicht!

Die Vereinten Nationen haben unterdessen beschlossen, einen neuen Kontinent zu gründen und ihn MÜLLOTOPIA genannt. Dadurch, daß immer mehr to-go-Verpackungsabfälle im Hausmüll anfallen, aufgrund der Antivirus-Maßnahmen, stoßen die kommunalen Verwertungsgesellschaften an ihre Grenzen. Zukünftig werden die um 200 Prozent gewachsenen Plasteabfälle in Container gepresst und in Bremerhafen nach Müllotopia eingeschifft. Für die Schiffsbesatzungen suchen die Arbeitsagenturen von Niedersachsen und Schleswig-Holstein noch Matrosen, Kombüsenfachkräfte und Putzfrauen.

Weil aus der freien Wirtschaft keine Steuereinnahmen mehr zu erwarten sind, werden die Gesundsheitsämter durch Beamte aus fiskalischen Bereichen aufgestockt und zu Graphologen und kriminaltechnischen Profilern umgeschult. So soll mit bis zu 1000 Beamten pro Landkreis dem Problem begegnet werden, daß die Kundinnen und Kunden in den Cafés und Gaststätten zwar gerne wieder speisen, aber in den seltensten Fällen ihre richtigen Kontaktdaten hinterlassen. Meistens schreiben die Bürger nämlich die Telefonnummer des Landrates auf oder die der regionalen Tageszeitung. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.

Schließlich, um das Klimaziel sicher zu erreichen, werden von den Behörden sämtliche Privat-PKWs konfiziert und in den entsprechenden Anlagen zu Verpackungsblech für den nachhaltigen Fischfang gepresst. Dadurch, daß die Menschen jetzt über viel freie Zeit verfügen, die sie nicht in Staus und langweiliger Fließbandarbeit verbringen, steigt die Mitgliederzahl des Deutschen Anglerverbandes auf über 3 Millionen. Die Meditation am See und ob die Fische bei diesem Wetter beißen, das füllt jetzt seitenlang die Blätter der Presselandschaft. Da kann man nur sagen: "Petri Heil!"

jg - 14. Mai 2020




Autofahrer! Augen auf im Straßenverkehr!


Foto: Jürgen Gramzow (12. Mai 2020)
gefunden im Brandenburgischen Viertel, Eberswalde, Land Brandenburg (Deutschland)


Foto: ein Anwohner (13. Mai 2020)

Anwohner empfinden die Neuordnung der Verkehrs- und Parkverhältnisse als "diktatorische Willkürmaßnahme". Der Hinweis hing allerdings nur 2 Stunden lang aus. Dann fand sich jemand, der den stillen Protest abnahm.
Zum Hintergrund: Bereits vor einigen Monaten hatte die Genossenschaft angekündigt, das Parken von Autos im Innenhof nicht mehr zu erlauben. Der öffentliche Teil der Straße wurde von der Straßenverkehrsbehörde der Stadt Eberswalde zur Spielstraße umgewidmet. Zugleich wurden dort Parkverbotsschilder aufgestellt. Vor einigen Tagen hat nun die Genossenschaft auf dem Innenhof ein Schild "Privatparkplatz" aufstellen lassen. Demnach soll nun "Berechtigten" das Parken erlaubt werden. Verstöße sollen mit 20 € geahndet werden. Mit der Parkraumbewirtschaftung wurde eine Firma aus Erlangen beauftragt.
Anwohner befürchten, daß nach der Einführung des allgemeinen Parkverbots nun von der Genossenschaft einzelne Stellplätze gegen Entgelt vergeben werden.




Zeitgeschichte:
Den Sozialismus in seinem Lauf ...

maxe. Von den demokratiefeindlichen Medien geschürt, kehren immer mehr verblendete Elemente unserer Verfassung den Rücken und ignorieren die Anweisungen der Sicherheitsorgane. Ohne Abstände einzuhalten und mit aggressiven Parolen der Konterrevolution ziehen sie durch unsere Straßen und scheren sich einen Dreck um die Aufrechterhaltung unseres sozialistischen Gemeinwesens.

Man darf sich nicht täuschen: dies sind nur vereinzelte Grüppchen, die übergroße Mehrheit des Volkes, das hat man bei den Wahlen erlebt, steht fest an der Seite der Regierung und auch die letzten Umfragen des Zentralorgans der SED bestätigten diese unumstößliche Tatsache. Wie sagte doch der führende Vertreter unserer Republik auf dem letzten Parteitag: "Den Sozialismus in seinem Lauf hält weder Ochs noch Esel auf! Die notwendigen Kontaktbeschränkungen werden auch noch in 100 Jahren bestehen bleiben, sofern kein Gegenmittel gegen das staatsfeindliche Virus der Republikflucht gefunden ist."

Man fragt sich wirklich: Was versprechen sich diese aufgewiegelten Menschen von der BRD? Wollen sie wirklich in sogenannten Supermärkten einkaufen, die von schwarzgekleideten SS-Männern bewacht werden? Wollen sie sich vorschreiben lassen, mit wem sie sich treffen dürfen? Dürfen ihre Kinder nicht mehr auf Spielplätzen spielen? Wollen sie wirklich ihr Geld in den Rachen weniger Konzernbesitzer werfen? Wollen sie etwa Drogen auf Balkonen züchten?

Unsere DDR-Bürger können das nicht wollen. Sie streben weiter den friedlichen Aufbau des Sozialismus auf deutschem Boden an und werden sich von den staatsfeindlichen Umtrieben abwenden. VORWÄRTS zum 40. Jahrestag unserer Republik!

BERLIN - Hauptstadt der DDR, 1989

(geschrieben am 11. Mai 2020, BRD, jg)




Nie wieder Faschismus in Deutschland!
75. Jahrestag der Befreiung durch die Helden der Sowjetunion


Foto: Jürgen Gramzow (8. Mai 2020)



Kommentar zur Corona-Krise:
Fahren auf Sicht ohne Recht und Gesetz?

maxe. Je länger der Ausnahmezustand in Zusammenhang mit der Ausbreitung eines Virus andauert, der in der Mehrzahl der Fälle leichte Erkältungssymptome verursacht, desto mehr wird einem bewußt, wie stark die Freiheit der Gesellschaft, der Wirtschaft und auch des privaten Verhaltens eingeschränkt wurde. Kann man wirklich auf der Grundlage des Infektionsschutzgesetzes den gesamten Handel pauschal unterbinden? Kann man gesunden Menschen damit vorschreiben, eine den Träger entstellende und behindernde Maske zu tragen? Kann man bewegungsfreudigen unschuldigen Kindern pauschal den Spielplatz verweigern? Deutsche Gerichte sehen die Verordnungspraxis von Bund, Ländern und Kommunen zunehmend kritisch und verweisen auf eine fehlende gesetzliche Grundlage. In den USA protestieren schon Bürger gegen die Zwangsmaßnahmen des Staates, zum Teil mit Waffengewalt, und fordern: "In Freiheit leben oder sterben!" Natürlich gibt es eine Übersterblichkeit vermutlich aufgrund der Viruserkrankung, aber deswegen ganze Volkswirtschaften zu ruinieren und die Demokratie zu gefährden, das ist eindeutig zu weit gegangen und man kann nur hoffen, daß mit sinkenden Fallzahlen, die Männer und Frauen in den Schaltzentralen der Macht wieder zur Besinnung kommen.

Jürgen Gramzow - 2. Mai 2020




Der Adlerblick übers Viertel


maxe. Oskar mit dem Adlerblick, und damit ist das redaktionseigene Fernsichtgerät gemeint, hat hier eine besondere Aufnahme gemacht: Im Vordergrund sind die Bäume am Drehnitzfließ zu sehen. Der starke Mistelbefall deutet auf eine großräumige Schwächung der Gewächse hin. An dieser Stelle des Baches, bevor er kanalisiert zum Finowkanal geleitet wird,

bemerkte ein Anwohner im Dezember (siehe Maxe: Das allerletzte Thema) Abwassereinträge in die Natur. Dahinter erscheint die Gubener Straße vorm waldreichen Naturpark Barnim und hinter dem Horizont sieht man die zahlreichen Windkraftanlagen in den Himmel ragen, die etwas östlich von Bernau nachhaltigen Strom erzeugen.

30. April 2020




Die größte Erste-Mai-Demonstration der letzten Jahre gab es 2015. Damals stand der Erhalt des Eberswalder Bahnwerks (ehemals RAW) im Fokus. Der Eberswalder Bürgermeister Friedhelm Boginski stellte sich an die Spitze des Demonstrationszuges. Mit dabei waren weitere regionale Politiker von SPD, Linken und Bündnisgrünen. Mit dabei waren u.a. Daniel Kurth (damals Landtagsabgeordneter der SPD, heute Barnimer Landrat), Volker Passoke (verdeckt hinter Daniel Kurth, Stadtverordneter der Linken, damals Vorsitzender der StVV), Axel Vogel (damals bündnisgrüner Landtagsabgeordneter, heute Landesminister für Landwirtschaft, Umwelt und Klimaschutz), Stefan Zierke (SPD-Bundestagsabgeordneter) und Ralf Kaiser (damals Stadtverordneter der Linken).
Diesmal gibt es in Eberswalde coronabedingt nur eine eher symbolische Aktion zum Ersten Mai.
Sprüh-Demo zum 1. Mai

maxe. Wer trotz der Absage der traditionellen Ersten-Mai-Demo & Kundgebung am Freitag, dem 1. Mai, aktiv werden möchte, kann um 10 Uhr am Karl-Marx-Platz in Eberswalde dabei sein.

Evelyn Berger vom Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) Region Ostbrandenburg informierte kürzlich:

Wir treffen uns am Freitag, 1. Mai um 10 Uhr am Karl-Marx-Platz und werden an der ursprünglich geplanten Demoroute entlang (bis Marktplatz) Erste-Mai-Slogans auf die Straße sprühen.

Die Schablonen und Sprühkreide werden vom DGB bereitgestellt. Die DGB-Geschäftsführerin informierte, daß die Genehmigung für die Demonstration erteilt worden ist – allerdings mit der Auflage, daß nur auf dem Gehweg gesprüht werden darf, nicht auf Radwege oder der Fahrbahn.

Alle, so Evelyn Berger, die mitmachen wollen, sind herzlich eingeladen: »Wir freuen uns auf euch – bis Freitag dann…«

(28. April 2020)



DEUTSCHER GEWERKSCHAFTSBUND · Region Ostbrandenburg
Grabowstraße 49 · 16225 Eberswalde
Tel.: +49 3334 38996741 · Fax: +49 3334 38996742 · www.ostbrandenburg.dgb.de




Entweder ist der Bus zu voll, oder er ist zu leer. Der ÖPNV hat es nicht leicht in dieser Zeit.

Corona-Liveblog:
Das Virus, es hat uns!

maxe. Seit gestern gilt die Maskenpflicht im Land Brandenburg. Sozusagen ein Vermummungsgebot. Ich weiß nicht, ob ich die Einmalgebrauchsmaske aus der Apotheke für den Gang zum Bäcker nehmen soll, oder mir einfach ein kochfestes Taschentuch vor den Mund halte. Ich entscheide mich für die wirtschaftlichere Variante und warte brav vor der Tür, bis der der zweite Kunde den Laden verläßt und trete ein. »Bhuutn Mhhoon, heen Bhhuuashonn bhüpphe!« Die Verkäuferinnen, auch mit Mundschutz, rätseln: »Whash bhüpphe mhhäshhde dher Hhäärr?« Ich wiederhole: »Heen Bhhuuashonn bhüpphe!« Die Dame hinterm Tresen: »Ooch, Shie mhheen heen Bhuuassont, whhie öhmmr, sha?« »Mmhh, mmhh!« bestätige ich meinen Croissant-Wunsch und bezahle. Ich denke mir, die Politik weiß eben unser aller Leben zu erleichtern in dieser schwierigen Zeit.

Letzte Woche mußte ich mit dem Obus in die Stadt, weil ich wegen Rückenschmerzen nicht Fahrrad fahren konnte. An der Haltestelle: Eine Dame trägt ihre selbstgenähte Maske lässig unten am Hals, wer weiß wie lange schon und als der Bus kommt, wird sie zum Zorro, oder auch zum Michael Jackson. Im Bus sonst keiner mit Maske, es war ja zu diesem Zeitpunkt auch noch keine Pflicht. Am Westend-Kino steigen zwei ältere Semester zu, beide mit hellblauen Apothekenmasken und setzen sich mir gegenüber. Ich fühle mich plötzlich so nackt im Gesicht, schaue meine Gegenüber an, kann aber nicht enträtseln, was sie gerade denken. Nur ausdruckslose Augen starren aus dem vermummten Gesicht. Ich fühle mich wie in einem Horrorfilm und bin froh, am Karl-Marx-Platz aussteigen zu dürfen.

Nun, heute, da meine Rückenschmerzen vorüber sind, werde ich den Teufel tun und noch einmal Bus fahren. Da tut mir der Öffentliche Nahverkehr echt leid. Jetzt ist private Mobilität angesagt und der Verkehr auf den Straßen scheint dem Recht zu geben. Wer will schon in ausdruckslose Maskengesichter starren, bedeckt mit chinesischen Einwegtüchern, die seit zwei Wochen im Dienst sind? Das Virus, es hat uns. Aber es sitzt vor allem im Kopf und nicht in der Lunge ...

Jürgen Gramzow - 28. April 2020




Spenden Sie Wasser

Retten Sie Bäume und Sträucher

Helfen Sie mit und spenden Sie Wasser für die Bäume, Sträucher und Pflanzen in unseren WohnQuartieren.

Die anhaltende Trockenheit und kaum Aussicht auf ausreichend Niederschläge machen den Bäumen, den Sträuchern und allen Pflanzen zu schaffen. Die Objektbetreuer der WHG Wohnungsbau- und Hausverwaltungsgesellschaft mbH haben damit begonnen in den WohnQuartieren zu gießen. Auch im Brandenburgischen Viertel.

Allein schaffen wir es nicht.

Die Natur braucht JETZT unsere Hilfe. Denn wir brauchen die Natur! Retten wir gemeinsam die Bäume und Sträucher vor dem Verdursten.

In vielen Quartieren haben wir Gartenwasseranschlüsse, die genutzt werden können. Lassen Sie sich beraten und informieren Sie sich bei unserer ReparaturHotline unter 03334 – 302 100. Bei Bedarf stellt die WHG Gießkannen zur Verfügung.

Doreen Boden – 27. April 2020




Der Sprecherrat im Brandenburgischen Viertel plant, das nächste Treffen Ende Mai oder Anfang Juni im Dietrich-Bonhoeffer-Haus durchzuführen. Dort ist genügend Platz, um die derzeit notwendigen Abstands- und Hygienevorschriften einzuhalten. Sprecherratssitzung verschoben

maxe. Die für Montag, den 27. April, geplante Sitzung des Sprecherrates wird aus gegebenem Anlaß verschoben, teilt Quartiersmanagerin Ute Truttmann mit.

Gemeinsam mit den Sprecherratsmitgliedern wollen die beiden Quartiersmanagerinnen Ute Truttmann und Julia Klemm, die derzeit das Stadtteilbüro nicht besetzt haben und nur telefonisch (0176/95498220 oder 030/4436363985) oder per eMail (quartiersmanagement@eberswalde.de) erreichbar sind, darüber beraten, wie unter den verschärften Abstands- und Hygienebedingungen der Sprecherrat spätestens im Juni wieder zusammenkommen könne.

Sie verweisen auf einen Vorschlag von Jörg Renell, der die Räumlichkeiten im Dietrich-Bonhoeffer-Haus zur Verfügung stellen kann. Hier besteht die Möglichkeiten, mehr Abstand zu halten und die Hygieneauflagen besser einzuhalten. Die Quartiersmanagerinnen schlagen zudem vor, die Sitzungen künftig donnerstags durchzuführen.

Neue Förderanträge gibt es derzeit nicht – was sicherlich mit den eingeschränkten Möglichkeiten zusammenhängt. Im Mai gibt es ein Arbeitstreffen der Quartiersmanagerinnen mit der Stadtverwaltung. Dabei geht es um die Arbeitsplanung für des restliche Jahr und die Vorhaben im Viertel. Darüber wollen die Quartiersmanagerinnen in der nächsten Sitzung des Sprecherrates berichten. Auch über die künftige Rolle des Sprecherrates soll wieder einmal diskutieren. Einige Anregungen dazu hatte es bereits in den vergangenen Monaten gegeben.

(25. April 2020)




Geschlagenes Holz - zehn Monate später ...


Foto: Jürgen Gramzow (24. April 2020)



Externes Quartiersmanagement:
Vertrag verlängert

maxe. Der bestehende Vertrag der Stadt Eberswalde mit der S.T.E.R.N. Gesellschaft für behutsame Stadterneuerung mbH ist bis einschließlich Juni 2020 verlängert worden. Diesen Beschluß faßte der Eberswalder Hauptausschuß auf seiner Sitzung am 7. April 2020.

Das Quartiersmanagement wurde einst für den Zeitraum von Mai 2018 bis September 2019 extern vergeben, weil die städtische Quartiersmanagerin in Elternzeit ging. Aus unbekannten Gründen blieb die Stelle des Quartiersmanagements auch nach dem September 2019 unbesetzt, weshalb es erneut eine bis März 2020 befristete externe Vergabe gab.

In beiden öffentlichen Ausschreibungen hat sich die S.T.E.R.N. Gesellschaft für behutsame Stadterneuerung mbH durchgesetzt, wobei in der zweiten Ausschreibung nur 1 Angebot vorlag.

Die Stelle zum Quartiersmanagement kann aus weiterhin nicht genannten Gründen auch aktuell nicht besetzt werden. Auch eine erneute externe Ausschreibung unter Zuhilfenahme des Förderprogramms »Soziale Stadt« konnte - warum auch immer - nicht realisiert werden.

Um den Status Quo aufrechtzuerhalten und damit die Fortführung der geplanten Aktivitäten im Viertel für dieses Jahr zu gewährleisten, hatte die Stadtverwaltung vorgeschlagen, den bestehenden Vertrag für die Monate April bis einschließlich Juni zu verlängern. Aufgrund der Kürze der Zeit, nach den Erfahrungen vom vorigen Herbst und nicht zuletzt wegen der guten Erfahrungen mit S.T.E.R.N. als externes Quartiersmanagement hielt es die Stadtverwaltung für gerechtfertigt, dies ohne öffentliche Ausschreibung beschließen zu lassen. Ein Beschluß des Hauptausschusses war notwendig, weil aufgrund der reinen Vertragsausweitung die Wertgrenze, unter der der Bürgermeister alleine beschließen kann, übertroffen wird.

In der Zeit bis Juni 2020 soll nun zum einen das Besetzungsverfahren der Stelle zum Quartiersmanagement »weiter vorangebracht werden«, als auch die Ausschreibung zur Weiterführung des externen Quartiersmanagements ab Juli 2020 erfolgen. Letzteres unter Zuhilfenahme des Förderprogramms »Soziale Stadt«.

Folglich führe die Vertragsverlängerung, begründet die Stadtverwaltung ihr Anliegen, »zur Verhinderung von Vakanzen und des Informationsverlustes sowie zur Aufrechterhaltung des bisherigen Angebotes und untersützt damit die Akteure und Initiativen vor Ort (u.a. durch die Aufrechterhaltung des Sprecherrates)«.

19. April 2020





Brandenburg fährt wieder hoch ...


maxe. Am Freitag, den 17. April 2020 - 16.15 Uhr Ortszeit, stellte sich nach fast fünfwöchigem Shutdown wegen der Corona-Virus-Pandemie Ministerpräsident Woidke vor die Presse in Potsdam und verkündete für Mittwoch, den 22. April eine langsame Rückkehr zur Normalität im Land Brandenburg. Ab diesem Datum dürfen jegliche Einzelhandelsgeschäfte wieder öffnen, wenn sie eine Verkaufsfläche von unter 800 qm haben. Auch Geschäfte in Einkaufscentern dürfen unter diesen Bedingungen öffnen. Größere Häuser müssten entsprechend ihre freie Fläche reduzieren. Gaststätten dürfen weiterhin nur außer Haus verkaufen und in Hotels sind vorerst nur dienstliche Übernachtungen gestattet. Die Anordnungen zur Kontaktreduzierung bleiben bis 8. Mai bestehen,

bis eine neue Evaluierung des Pandemiegeschehens erfolgt. Ab dem nächsten Wochenende können auch Tierparks und Zoos wieder öffnen, darauf hatte das Land Berlin gedrungen, allerdings ohne Öffnung der Tier- oder Tropenhäuser. Bibliotheken, Museen und Ausstellungen können auch wieder Besucher empfangen. Diese Erleichterungen für den Handel und die Kultur stehen unter der Auflage der Abstandsgebote und eines Zutrittsmanagements, um größere Menschengruppen zu vermeiden. MP Woidke verkündete ebenfalls, daß Versammlungen und Demonstrationen bis zu 20 Personen wieder erlaubt seien. Friseure dürfen ab 4. Mai öffnen.

18. April 2020




Ein schönes Osterfest allen Lesern von Maxe!


Foto: Jürgen Gramzow (11. April 2020)



Die Havellandstraße 24 bis 30 – der letzte verbliebene Wohn- block in dieser Straße (die Hausnummern 2 bis 28 sind längst abgerissen) – wird ab dem 7. April von Grund auf saniert.
Im Rahmen des »Großprojektes BRAND.VIER« will die Leitung der Genossenschaft in den nächsten zehn Jahren insgesamt 27 Wohnblöcke sanieren und modernisieren.

Baubeginn:
»Großprojekt BRAND.VIER«

maxe. »Heute, am 7. April 2020 ist es nun soweit«, schreibt die Wohnungsgenossenschaft 1893 eG auf ihrer Facebook-Seite. Mit dem »Baubeginn des Sanierungsobjekts in der Havellandstraße 24 bis 30 starten wir unser Großprojekt BRAND.VIER«.

In den nächsten zehn Jahren sollen nach den Planungen der Geschäftsführung der Genossenschaft insgesamt 27 Wohnblöcke im Brandenburgischen Viertel »auf Vordermann« gebracht werden.
Voller Stolz wird darauf hingewiesen, daß das »Großprojekt BRAND.VIER« – das ist die Abkürzung für Brandenburgisches Viertel – das bisher größte Projekt in der Geschichte der Wohnungsgenossenschaft 1893 eG sei.

Nimmt man die Umbenennung der »Wohnungsbaugenossenschaft Eberswalde-Finow« in »Wohnungsgenosssenschaft 1893 Eberswalde« als Stunde Null, stimmt das zweifellos. Auch mit dem Jahr 1990 als Beginn allen Lebens, verbleibt dieser Aussage ein unbestreitbarer Wahrheitsgehalt. Denn weder die Sanierungsmaßnahmen Anfang der 1990er Jahre noch die Abrisse zwischen 2003 und 2019 umfaßten eine so große Zahl an Wohnhäusern – auch wenn im Vergleich die Abrißblöcke in diesem Wettbewerb zahlenmäßig nur knapp unterliegen.

Hingegen dürften sich die Wohnungsneubauprogramme der damaligen Arbeiterwohnungsgenossenschaften, aus der dann nach der sogenannten Wende die WBG hervorging, in den 1950er und -60er Jahren in Westend und Finow-Ost, in den 1970er Jahren im Leibnizviertel und in Finow-Ost sowie von 1978 bis 1990 im damaligen Max-Reimann-Wohngebiet, das 1993 in »Brandenburgisches Viertel« umbenannt wurde, mit dem nun in Angriff genommenen Großprojekt durchaus messen lassen.

Zumindest bis in die 1970er Jahre beteiligten sich die Genossenschaftler auch noch mit handfesten eigenen Arbeitsleistungen am Bau ihrer Wohnungen. Die zunehmend industriellen Methoden des Wohnungsbaus ließen das später nicht mehr zu. Auch bei den geplanten Sanierungen sind solche Eigenleistungen aufgrund der erforderlichen Professionalität kaum möglich. Dennoch ist es schade, wenn diese genossenschaftlichen Traditionen heute vergessen werden, zumal die AKtivierung von möglichen Eigenleistungen der Genossenschaftler zu den letzlich ökonomisch wirksamen Vorzügen von Genossenschaften gehört.

Die Genossenschaft schließt ihren Facebookbeitrag mit den Worten: »Damit auch das Brandenburgische Viertel wieder auf Augenhöhe mit allen anderen Stadtteilen Eberswaldes blicken kann. Denn im Herzen lieben wir unser Viertel doch wie es einmal war und wünschen uns, daß sich dort auch jeder wieder wohlfühlen kann.«

gm – 7. April 2020




Neue Vorschrift: Abstandspflicht mit Greifzange!


Foto: Jürgen Gramzow (1. April 2020) - Das war natürlich ein Aprilscherz!



Corona-Virus:
Bunte Stadt in besonderen Zeiten

Das Corona-Virus stellt auch und vor allem die sozialen Einrichtungen der Stadt Eberswalde vor besondere Herausforderungen. Im Brandenburgischen Viertel werden in den vier Kindertagesstätten »Arche Noah«, »Gestiefelter Kater«, »Hort Kinderinsel« und »Kleeblatt« regulär derzeit 456 Kinder betreut. Viele von diesen sind nun durchgängig bei ihren Eltern. Um diese Eltern in die Lage zu versetzen, sich pädagogisch sinnvoll mit ihren Kindern zu beschäftigen und die gemeinsame Zeit zu gestalten, hat die Stadtverwaltung Eberswalde einige Maßnahmen und Aktionen geplant. Mit ihnen soll der soziale Zusammenhalt in den schwierigen Zeiten der Corona-Krise gestützt und gefördert werden.

Jede Familie, die mindestens ein Kind in einer Kindertagesstätte im Brandenburgischen Viertel hat, erhält seit dem 25. März 2020 eine Basteltüte. Diese enthält je nach Familiengröße entsprechende Bastelbögen, Bastelanleitungen und Bastelpapier. Finanziert wurden die Materialien vom städtischen Amt für Bildung Jugend und Sport. Die Firma Kaufland hat 500 Tüten zum Verpacken der Materialien gesponsert.

Bürgermeister Friedhelm Boginski: »Die besonderen Herausforderungen der Corona-Krise treffen uns alle. Doch es gehört auch zu den Aufgaben der Stadtverwaltung nicht nur die Wirtschaft und die Kultur zu unterstützen, sondern gerade und vor allem auch die Familien und hier ganz besonders jene im Brandenburgischen Viertel. Das ist mir persönlich sehr wichtig. Daher freue ich mich sehr über die enge Zusammenarbeit mit dem Buckow e.V. und der Unterstützung von Kaufland, mit dessen Hilfe wir gerade dort im Kiez so ein besonderes Angebot auf die Beine gestellt bekommen haben.«

Darüber hinaus können sich alle Bewohnerinnen und Bewohner des Brandenburgischen Viertels an das eingerichtete Kummertelefon des Buckow e.V. wenden, welches unter 0174 / 99 55 006, immer von Montag bis Freitag 8 bis 15 Uhr, zu erreichen ist. Es ersetzt die soziale Beratung, welche üblicherweise vom Verein angeboten wird. Das Projekt Bildungseinrichtung Buckow e.V. verteilt mit Unterstützung durch Freiwillige und Studenten entsprechende Informationsblätter zum Kummertelefon im Quartier.

Jan Bodnar – Pressesprecher der Stadtverwaltung Eberswalde

(veröffentlicht am 27. März 2020)

Siehe auch:
»Wichtiges von Unwichtigem trennen«
»Eberswalder Corona-Maßnahmen«
»Menschen organisieren sich«
»Corona-Notstand in Eberswalde«
»Unnötige Busfahrten vermeiden!«
»Das Corona-Virus in Eberswalde«
»Corona-Virus-Sofortmaßnahmen«
»Der Virus - dein Freund und Helfer«




KITA geschlossen, Forsythien blühen trotzdem


Foto: Jürgen Gramzow (19. März 2020)



Corona-Pandemie:
Unnötige Busfahrten vermeiden!

maxe. Wie schon des öfteren mitgeteilt, warnen die zuständigen Behörden momentan vor einem erhöhten Risiko, sich mit dem Corona-Virus zu infizieren. Eine Erkrankung kann besonders bei älteren Menschen zu schwerwiegenden gesundheitlichen Problemen führen. Aus epidemiologischer Sicht ist der Öffentliche Nahverkehr deshalb nicht zu empfehlen, da dort Menschen längere Zeit auf engstem Raum verweilen bzw. eine Vielzahl von ungwollten Kontakten möglich sind. Deshalb verzichten Sie, wenn möglich zur Zeit auf Busfahrten in Eberswalde! Benutzen Sie zum Beispiel das Fahrrad oder laufen Sie zumutbare Strecken. Das alles hilft, eine mögliche Epidemie einzugrenzen und stärkt das eigene Immunsystem.

Die Barnimer Busgesellschaft teilte auf ihrer Homepage mit, daß die Fahrertür ab sofort geschlossen bleibt und keine Tickets im Bus verkauft werden. Man solle sich Zeitkarten in Vorverkaufsstellen besorgen. So versucht man, die Fahrer vor einer Ansteckung zu bewahren.

(14. März 2020)




Bewegung am Potsdamer Platz:
Neues Staudenbeet vor der Grundschule Schwärzesee

maxe. »Der Frühling steht vor der Tür«, schreibt die Pressestelle der Eberswalder Stadtverwaltung in einer aktuellen Pressemitteilung, »und somit ist es die perfekte Zeit, um unsere Stadt mit neuem Grün aufzufrischen«.

Bereits im vergangenen Jahr hatten sich Schülerinnen und Schüler der Grundschule Schwärzesee mit dem Wunsch, die Grünanlagen vor der Schule aufzuwerten, an die Stadtverwaltung gewandt. Parallel dazu hatte die Fraktion Die PARTEI Alternative für Umwelt und Natur in einem Änderungsantrag zum Haushaltsplan 2020/2021 vorgeschlagen insgesamt 50.000 Euro an zusätzlichen Mitteln für »Maßnahmen im Brandenburgischen Viertel« bereitzustellen.

Die Mittel sollten einerseits eingesetzt werden, um eine »Verkehrsberuhigung in der Potsdamer Allee« zu finanzieren. Andererseits sollte das zusätzliche Geld insbesondere für Aufwertungsmaßnahmen im Bereich des Potsdamer Platzes eingesetzt werden.

Die Stadtverordnetenmehrheit hatte den Änderungsvorschlag abgelehnt. Allerdings hatte Baudezernentin Anne Fellner zuvor bereits mitgeteilt, daß aus verschiedenen Förderprogrammen Finanzen für solche Aufwertungsmaßnahmen zur Verfügung stehen würden.

In der Pressemitteilung heißt es hierzu: »Einem dementsprechenden Änderungsantrag zum Haushalt folgend, beginnt der städtische Bauhof am heutigen Montag, dem 3. März 2020, mit den Umbaumaßnahmen des betreffenden Geländes. Auf der Grünfläche vor der Grundschule wird entlang des Verbindungsweges zwischen dem Potsdamer Platz und der Kyritzer Straße ein neues Staudenbeet entstehen.« Im Rahmen ihres Stadtentdeckerprojektes werden sich die Schwärzesee-Schülerinnen und -Schüler direkt an der Gestaltung der Fläche beteiligen.

»Daß sich die Schülerinnen und Schüler aktiv bei der grünen Gestaltung ihres Schulumfelds einbringen wollen, erfreut mich ganz besonders und dabei wollen wir sie natürlich unterstützen«, sagt die Baudezernentin.

Zunächst wird die Pflanzfläche mit einer Steinmauer eingefasst. Anschließend erfolgen diverse Arbeiten am Boden, unter anderem auch die Einbringung eines speziellen Staudensubstrats. Im April soll dann die Bepflanzung des größten Teils der Fläche erfolgen, einschließlich der Mulchung als Schutz gegen Verdunstung.

Eine kleine Teilfläche wird frei bleiben. Diese wird dann am 23. April, um 13.30 Uhr, in einer Gemeinschaftsaktion des Bauhofes mit den Schülerinnen und Schülern der Grundschule bepflanzt und damit die Anlage des Staudenbeets vollendet.

»Das Ergebnis wird nicht nur eine gestalterische Aufwertung sein, sondern auch eine ökologische«, weiß die städtische Pressestelle, »da das Staudenbeet viele insektenfreundliche Pflanzen enthalten wird.«

Ein weiteres Projekt ist bereits in der Planung: 2021 möchten die Schülerinnen und Schüler auf dem Staudenbeet ein Insektenhotel aufstellen.

(2. März 2020)




HART IM RAUME

Eng ist die Welt, und das Gehirn ist weit.
Leicht beieinander wohnen die Gedanken,
doch hart im Raume stoßen sich die Sachen.

Friedrich Schiller





Förderantrag Soziale Stadt:
Die Wildnis vor der Haustür

maxe. Zwei zertifizierte Umweltpädagogen der HNEE möchten gerne den Schülern der Schwärzesee-Grundschule die reichhaltige Natur näherbringen, die im Brandenburgischen Viertel quasi vor der Haustür liegt. Dazu stellte die Stiftung Waldwelten einen Förderantrag über 6.900 Euro, der von den Mitgliedern des Sprecherrats Soziale Stadt gebilligt werden muss.

Die Ziele der von März bis Dezember 2020 stattfindenden wöchentlichen Unternehmungen sind die Erkundung der unmittelbaren Umgebung, die Stärkung der Naturverbundenheit durch Wildnis-Aktivitäten, freie und angeleitete Spiele, das Spurenlesen, Kennenlernen und Entdecken von Arten sowie Pflegearbeiten auf der Fläche wie bewässern bei Trockenheit und Bau von Nisthilfen für Vögel und Insekten.

Das Quartiersmanagment weist darauf hin, daß durch dieses Projekt zahlreiche Punkte des INSEK BBV erfüllt werden können wir z.B. sozialer Zusammenhalt, Aktivierung breiter Schichten, Ökologie und Steigerung der Attraktivität des Viertels. Für die Finanzierung stehen noch ausreichend Mittel zur Verfügung, wie das QM in seiner Stellungnahme vom 20.02. betonte.

21. Februar 2020




Die GLG in Zahlen


Das Werner-Forßmann-Krankenhaus ist als regionale Schwerpunktklinik der leistungsfähige Kern des GLG-Verbundes.

Kennzahlen Krankenhaus
Angermünde
Kreiskrankenhaus
Prenzlau
Forßmann-Krankenhaus
Eberswalde
Gropius-Krankenhaus
Eberswalde
Fachklinik
Wolletzsee
Ambulante
Pflege & Service
Beschäftigte 240 262 1185 807 206 167
Betten 112 116 484 256 182 582*
Durchschnittlicher
Aufenthalt
10 Tage 9 Tage 7 Tage 14 Tage 24 Tage -
Personal pro Patient 2,1 2,3 2,4 3,2 1,1 0,3

Quelle: GLG Jahresbericht 2019 - (5. Februar 2020)
* Fälle pro Jahr




WHG-Objektbetreuer André Nitsche ist nun mit dem Lastenfahrrad im Kiez unterwegs.

WHG Eberswalde:
Mit dem Lastenrad unterwegs

Endlich ist es da! Was haben wir lange darauf gewartet. Und wir hatten auch die Qual der Wahl. Wir haben einen Klassiker von BABBOE gewählt. Bei Insidern der erfahrenste Lastenradler schlechthin – ganz klar aus dem Land der Räder – aus den Niederlanden.

Im WohnQuartier im Brandenburgischen Viertel fährt unser Objektbetreuer André Nitsche nun seine Quartiersrunden. Natürlich haben wir ein Elektrobike gewählt. So kann das Equipment für Sauberkeit und Ordnung bequem transportiert werden, ohne die Kräfte schon beim Radeln verbraucht zu haben.

Lastenräder sind in Eberswalde ja mittlerweile auch schon eine wichtige und nachgefragte Alternative für Transport und Bewegung um von A nach B zu kommen. Was da alles reinpaßt. Ein wahres Platz- und Raumwunder. Von Kind, Hund, Einkauf, Getränkekisten, Werkzeugkis-ten und Kleinmöbel – paßt alles rein.

Neugierig? Oder Sie wollen selbst mal Platz nehmen auf’m Lastenrad? In Kürze startet unser Ausleihprojekt für Lastenräder im Wohnquartier Brandenburgisches Viertel zusammen mit BARshare. Ein weiteres tolles Angebot für die Mieterinnen und Mieter, nachhaltige Mobilität im Alltag zu nutzen.

Doreen Boden, WHG Eberswalde - 23. Januar 2020




Ökologische Wende:
Grüner Vorzeigebezirk
im Herzen der Waldstadt

maxe. Verzweifelt versucht die Bundesrepublik und ihre Regierung die Klimaziele des Pariser Abkommens zu verwirklichen. Ohne durchgreifende Schritte hin zu einer ökologischen Wende in der Gesellschaft wird dies nicht zu erreichen sein. Viele fragen sich: "Was kann ich persönlich tun für die Rettung des Weltklimas?"

Man mag es kaum glauben, aber Anleitung dafür gibt es aus der gelebten Wirklichkeit des Brandenburgischen Viertels in Eberswalde:

Kein Bezirk des Stadt ist grüner und lebenswerter

Von drei Seiten durch die Wälder des Naturparks Barnim umschlossen, hat das Brandenburgische Viertel die beste Luft von ganz Eberswalde. Es gibt wenig Autoverkehr, dafür viel Spielplätze, ein Einkaufscenter, eine Apotheke, eine Grundschule und mehrere Arztpraxen. Mit dem umweltfreundlichen ÖPNV ist man schnell am Bahnhof, um in die Metropole zu fahren.

Enorme Einsparung bei fossilem Ressourcenverbrauch

Nur die wenigsten Einwohner des Wohngebiets benutzen das Auto, um damit weite Strecken zur Arbeit zu pendeln. Viele verzichten sogar ganz auf die Anschaffung, was zusätzlich unseren Planeten entlastet. Auch gibt es, prozentual gesehen, hier die meisten Menschen, die den Öffentlichen Nahverkehr benutzen. Ganz Umweltbewußte verzichten sogar darauf und tragen so für eine Entspannung in den Bedarfsspitzen bei. Das Fahrrad ist das hier am meisten empfohlene Fortbewegungsmittel und in 5 min ist man damit am Zoo und beim Krankenhaus. Auch die großen Vermieter gehen mit gutem Beispiel voran: Nicht genutzte Kapazitäten von Fernwärmeleitungen werden konsequent stillgelegt, was nicht nur Kosten spart, sondern auch bei der Ökobilanz punktet.

Überhaupt ist die Nutzung von mehrgeschossigem Wohnraum, der in Schnellbauweise errichtet wurde, eindeutig einer zersiedelten Vorstadtlandschaft vorzuziehen, weil durch das enge Zusammenleben vieler Menschen die Synergien erst richtig zum Tragen kommen, beispielsweise bei der Heizungswärme. Auch die Nutzung des ÖPNV läßt sich so effektiver gestalten.

Umweltbewußter Einkauf und klimaschonende Ernährungsweise

Die Bewohner des Brandenburgischen Viertels verzichten in ihrem Konsumverhalten ganz bewußt auf die sinnlose Verschwendung von Ressourcen. Es wird nur das gekauft, was auch wirklich benötigt wird. Viele sind sehr bescheiden und bestehen darauf, dass sie auch mit zwei Paar Schuhen gut zurechtkommen. In den Regalen des Supermarkts sieht man hier keine ausgefallenen Spezialitäten vom anderen Ende der Welt. Vorrang haben regionale Produkte aus nachwachsenden Rohstoffen, und auch die Verpackung ist meist zu 100 Prozent recyclebar.

Viele Arbeitsplätze in Zukunftsbereichen

Im Brandenburgischen Viertel gibt es so viele Beschäftigungsverhältnisse im sozialen Bereich, wie sonst kaum in der Kreisstadt. Nebem dem Quartiersmanagement sorgen drei Kitas für die Erziehung unserer Erdenbürger. Desweiteren gibt es unzählige Trägervereine im Bildungs- und Integrationsbereich, und sogar einen, der sich die Ökologie auf die Fahnen geschrieben hat: das Hebewerk-Team um Christoph Gäbler. Ein Musterbeispiel für täglich gelebte Integration ist die Grundschule Schwärzesee, in der Schüler von allen Kontinenten gemeinsam die deutsche Sprache erlernen. Auch der Gesundheitssektor ist im Viertel stark vertreten und sorgt mit Millionen-Investitionen für den Erhalt von Arbeitsplätzen.

Die Natur erobert den Stadtraum

Neben Gräsern und Moosen, die überall anzutreffen sind, und den großzügig bewaldeten Innenhöfen, ist es vor allem die lokale Fauna, die Besucher immer wieder beeindruckt. Man wähne sich in einem großen Tierpark, nur ohne Gitter. Singvögel der verschiedensten Arten und Größen bereichern mit ihrer lautstarken Anwesenheit das tägliche Leben der Menschen. Obwohl sie komplett selbständig sind, sind viele von ihnen so zahm, daß sie bereitwillig Spenden unterschiedlichster Natur annehmen und das mit einer lebenslangen Treue belohnen. Den Mangel an Insekten, wie auf vielen landwirtschaftlichen Nutzflächen, können die Bewohner des Brandenburgischen Viertels ebenfalls nicht beklagen. Sogar die seltensten Kräuter wachsen auf Flächen, die vorher großflächig versiegelt waren und nun der Natur zurückgegeben worden sind.

Vorbildwirkung für ganz Eberswalde

Betrachtet man die Umweltbilanz pro Einwohner, liegt das Brandenburgische Viertel weit vorn im Wettbewerb der städtischen Ortsteile für ein besseres Weltklima. Hier, bei den Einwohnern des ökologischen Vorzeigebezirks, kann sich die Verwaltung Tipps geben lassen, wie man mit dem geringsten Ressourcenverbrauch auf diesem Planeten überleben kann. Das ist heute dringlicher denn je.

6. Juli 2019





Magische Zeichen im Wald


Foto: Jürgen Gramzow - (1. Juli 2019)



Information des Quartiersmanagement:
Ansprechpartner
im Brandenburgischen Viertel

Bürgerzentrum (Schorfheidestraße 13)

Migrationsfachdienst Fr. Holzmann Tel. 03334 / 81 82 53
Quartiermanagement Brandenburgisches Viertel
Frau Klemm und Frau Truttmann Tel. 03334 / 81 82 45
Integrationsmanager Herr Moiseenko Tel. 03334 / 81 82 45
Revierpolizei Herr Jasiszek Tel. 03334 / 81 82 51
SPI - Sozialpädagogisches Institut Mobile Jugendsozialarbeit in Eberswalde
Frau Gumlich Tel. 03334 / 81 83 02

Gemeindezentrum "Dietrich-Bonhoeffer-Haus" (Potsdamer Allee 35)

Kirchendienste Herr Renell und Frau Sänger Tel. 03334 / 38 39 30
(u.a. mit Mittagessen für Schulkinder, Familiensport, Elternfrühstück, Krabbelgruppe, Seniorenkreis und Gottesdienst)

WBG-Vereinshaus (Prignitzer Straße 44-50)

Seniorentreff Frau Führlich Tel. 0173 / 740 44 78
Eberswalder Modelleisenbahner e.V. Frau Freund Tel. 0176 / 381 42 913
Kinderschach, Meditation Frau Barna und Herr Grothe Tel. 0173 / 79 99 701
K4 Zentrum für Kampfkunst & Gesundheit Herr Pausch Tel. 0172 / 32 31 103

Vereinshaus "Havellandstraße 15"

Makerspace des Hebewerk e.V. Hr. Christoff Gäbler www.hebewerk-eberswalde.de
(u.a. mit Nähwerkstatt, Modellbau, Repaicafé und 3D-Druck)
Hoffnungstaler Stiftung Lobetal (Migrationsberatung für Jugendliche und Erwachsene)
Fr. Goldschmidt, Fr. Schäfer, Fr. Steinberg Tel. 03334 / 27 99 97
Kontakt e.V. Frau Holzmann und Frau Dessert Tel. 03334 / 38 30 70
(u.a. mit Russischkurs, Computernachhilfe, Schachklub, Deutschkurs und Chor)
Kreisverkehrswacht Barnim e.V. mit anschließendem Verkehrsgarten
Herr Sternbeck Tel. 03338 / 70 06 57

Erziehungseinrichtungen

Bildungseinrichtung Buckow e.V. (Spreewaldstraße 20-22)

Allgemeine Soziale Beratung (z.B. Miet-, Wohnungs-, berufliche und gesundheitliche Probleme), Angebote zur beruflichen Integration
Frau Pauli Tel. 03334 / 38 35 42
Berufliche Schule Buckow Tel.: 03334 / 38 35 44
Integrationsbegleitung Frau Knöfel und Frau Melzow
Tel. 03334 / 38 35 588 oder 0174 / 99 55 005
Spreewaldcafé Frau Schneemilch Tel. 03334 / 38 35 47 oder 0174 / 99 55 018
Familienzentrum Frau Malik 0174 / 99 55 030
KITA "Kleeblatt" Frau Schadow 03334 / 38 35 43

KITA "Arche Noah" (Cottbuser Straße 26-28)
Frau Wörpel Tel. 03334 / 330 30
Eltern-Kind-Zentrum BBV (ebenda)
Frau Westphal Tel. 03334 / 38 16 15
(u.a. mit Elterncafé, Krabbelgruppe, Kreativzeit)

Grundschule "Schwärzesee" (Kyritzer Straße 29)
Schulleiterin Frau Billing Tel. 03334 / 320 25
Hort "Kinderinsel" Frau Müller Tel. 03334 / 33 106

KITA "Gestiefelter Kater" (Schorfheidestraße 11)
Frau Schmidt Tel. 03334 / 320 92

Märkische Schule
Förderschwerpunkt "geistige Entwicklung" (Rheinsberger Straße 36)
Frau Krauß Tel. 03334 / 320 69

Sport und Freizeit

Eberswalder Sportclub e.V. (ESC) (Schorfheidestraße 30)
Herr Oesterling Tel. 03334 7 38 55 05
(u.a. mit Selbstverteidigung, Tanzen und Kegeln)

Jugendclub "Club am Wald" (Senftenberger Straße 16)
Frau Barz und Herr Lathan Tel. 03334 / 33 00 4
(u.a. mit Spielen, Fußball, Kino, Anti-Gewalt-Training und gesunder Ernährung)
inkl. Aktionsfläche "FUN-PARK" (BMX, Beachvolleyballfeld, Skateranlage)

Sporthalle Reki e.V. (Schorfheidestraße 30)
Tanz und REHA-Sport, Herr Toron Tel. 03334 / 38 55 05

Sporthalle "SV Motor Eberswalde" (Potsdamer Allee 37)
Herr Hoeck Tel. 03334 / 212 703
(u.a. mit Gewichtheben, Badminton, Volleyball, Inlineskaten, Ringen und Leichtathletik)

Sporthalle "Am Heidewald" (Frankfurter Allee 44)
Amt für Bildung, Jugend und Sport: Hr. Kuhnke Tel.: 03334 / 64 408
(u.a. mit Basketball, Fußball, Volleyball und Badminton)

Eberswalder Kulturbund e.V. (Cottbuser Straße 5a)
Herr Laffin Tel.: 03334 / 22 320
(u.a. mit Fotoclub, Klöppelgruppe, textiles Gestalten und Malzirkel)

Gesundheitseinrichtungen

Drogenberatungsstelle "Experience" (Gubener Straße 29)
Fr. Landerbarthold und Hr. Graupner Tel. 03334 / 38 30 52

Logopädische Praxis (Spreewaldstraße 13)
Herr Ronny Stolle Tel. 03334 / 27 80 58

Physiotherapiepraxis / Podologie (Spreewaldstraße 2)
Frau sylvia Liedtke Tel. 03334 / 34 491

Sanitätshaus Koeppe (Frankfurter Allee 51)
Herr Lars Koeppe Tel. 03334 / 35 42 06
(u.a. mit orthopädischen Hilfen, Bandagen, Rollatoren und Rollstühlen)

Waldapotheke (Potsdamer Allee 43)
Herr Lars Koeppe Tel. 03334 / 32 17 2

Zahnarztpraxis Kubin (Brandenburger Allee 17)
Herr Dipl.-Stom. Torsten Kubin Tel. 03334 / 3 28 38

Zahnarztpraxis Pankow (Potsdamer Allee 41)
Frau Dr. med. Sigrun Pankow Tel. 03334 / 3 51 50

Praxis für Naturheilverfahren und Schmerzlinderung (Potsdamer Allee 41)
Frau Dipl.-Med. Genalie Friedrich Tel. 03334 / 3 47 83

Praxis für Allgemeinmedizin (Frankfurter Allee 64)
Frau Dipl.-Med. Elisabeth Klappoth und Frau Dipl.-Med. Sandy Luther
Mo - Fr 8-12 Uhr, Mo 13 - 18 Uhr und Do 13-16 Uhr
Tel. 03334 / 3 20 40 - E-Mail: zweigpraxisbbv@glg-mbh.de

Pflegeeinrichtungen

AWO Pflegewohnheim "Im Wolfswinkel" (Beeskower Straße 1)
Fau Bastian-Dietze Tel. 03334 / 38 11 83
mit öffentlicher Mittagskantine

AWO Pflegewohnheim "An der Barnimer Heide" (Schorfheidestraß 34)
Frau Wilhelmi Tel. 03334/ 496 136 30

DRK Seniorenwohnanlage "Barnimpark" (Potsdamer Allee 40)
Frau Kienast Tel. 03334 / 55 55 02
mit Mittagstisch

Vermieter

AWO Haus- und Grundstücksverwaltung (Frankfurter Allee 24)
Hr. Schmidt, Fr. Schleinitz, Fr. Hennig Tel. 03334 / 37 604 17

Studentenwerk - Frankfurt (Oder) (Beeskower 7-13, Strausberger Straße 1-9)
Frau Zühlke Tel. 37 604 17

TAG Immobilien (Frankfurter Allee 13)
Mo 9-12 Uhr und 14-16.30 Uhr, Mi 13-18 Uhr
Fr. Schirrmann und Fr. Michaela Klein Tel. 03334/ 27 58 100

Wohnungsgenossenschaft Eberswalde 1893 e.G. (Ringstraße 183)
Mo-Do 8 - 12 Uhr und 13-16.30 Uhr, Fr 8-12 Uhr und Do 13-15 Uhr
Tel. 03334 / 30 40

WHG Wohnungsbau- und Hausverwaltungs-GmbH (Dorfstraße 9)
Mo und Mi 10-15.30 Uhr, Di 10-18 Uhr, Do 10-17 Uhr, Fr 10-12 Uhr
Tel. 03334 / 30 20

Versorgung

Einkaufszentrum "Heidewald" (Potsdamer Allee 41)
Mo-Fr 8-19 Uhr, Sa 8-14 Uhr (Bäcker sonntags 7-11 Uhr)
mit NETTO Discounter, Apotheke, Presse- und Tabakshop, NKD-Filiale, Kik-Filiale und Gülüm-Bistro (mit Kaffee, Bier, Döner, Currywurst, Eis und Mittagsgerichten)

Onlinezeitung Kiez-Magazin "Maxe"
Herr Markmann Tel. 03334 /
E-Mail: redaktionsbuero (AT) maxe-eberswalde.de
www.maxe-eberswalde.de

Poststelle (Frankfurter Allee 55)
Frau Ahlisch: Mo-Fr 9-18 Uhr und Sa 9-11.30 Uhr

Sparkasse Barnim und Geldautomat (Potsdamer Allee 38)
Mo-Fr 9-13 Uhr, Di und Do 14-16 Uhr
mit Beratung (zu den Öffnungszeiten), Kontoauszugsdrucker und Bankterminal

Mittwochsmarkt von 8-13 Uhr (Potsdamer Platz)
mit Obst, Gemüse, Wurst und Fleisch, Fisch, Schuhen, Taschen, Tischdecken und 1000 kleinen Dingen

ASIA-Imbiß (Potdamer Allee 39)
täglich geöffnet (mit Hühnchen, Ente, Gemüse, Reis oder Nudeln)

Barbierstube - Friseur (Frankfurter Allee 59)
Frau Doreen Höhr Tel. 03334 / 38 46 21

4. Juni 2019





Praxis für Allgemeinmedizin - Öffnungszeiten




Nach der Aktion der Alternativen Liste Eberswalde & der Partei Die PARTEI zum Stadtteilfest am 8. September auf dem Potsdamer Platz, sollen anläßlich der WHG-Mieterhöhungs-Veranstaltung am Dienstag, dem 18. September, ab 17 Uhr im Familiengarten weitere Protestaktionen gegen die aktuelle Mietpreisentwicklung folgen. Dazu haben inzwischen auch andere Gruppen aufgerufen.

Alternative Liste Eberswalde & Die PARTEI:
Aktionen gegen Wohnungsabriß und Mietsteigerung

maxe. Mit einer gemeinsamen Aktion am Rande des Stadtteilfestest im Brandenburgischen Viertel »Fête de la Viertel« am 8. September machten die Alternative Liste Eberswalde (ALE) und die Ortsgruppe der Partei Die PARTEI auf ein Problem aufmerksam, das seit einiger Zeit auch Eberswalde erreicht hat.

Mietpreissteigerungen und Mangel an bezahlbaren Wohnungen schienen lange Zeit ein Thema der großen Metropolen zu sein. In Eberswalde herrschte seit Mitte der 1990er Jahre ein Mieter-Markt. Die Menschen verließen die Stadt und Wohnungsleerstand wurde zunehmend zu einem Problem, das durch staatlich subventionierten Wohnungsabriß gelöst werden sollte. Dabei hatte die Privatisierungspolitik der städtischen WHG Wohnungs- und Hausverwaltungsgesellschaft im Zusammenhang mit der sogenannten Altschuldenhilfe dazu geführt, daß der Abriß in einer städtebaulich katastrophalen Art und Weise erfolgte.

Während die Fördermittel für den Abriß sprudelten, blieb das Fördergeld für Sanierungen eher knapp bzw. wurde in Bereiche des sogenannten »hochwertigen« Wohnungsbaus umgeleitet (Michaelisgärten).

Inzwischen steigen die Mietpreise auch in Eberswalde rasant an. Dennoch hält es die Wohnungsgenossenschaft aus betriebswirtschaftlichen Gründen für erforderlich, weitere Wohnungen abzureißen.

Die Alternative Liste Eberswalde (ALE) und die Ortsgruppe der Partei Die PARTEI wollten mit ihrer Aktion zum Stadtteilfest auf den Zusammenhang von Wohnungsabriß und steigenden Mieten aufmerksam machen.

Am Dienstag, den 18. September, lädt die größte Eberswalder Wohnungsgesellschaft, die städtische WHG Wohnungs- und Hausverwaltungsgesellschaft mbH, um 18 Uhr in die Hufeisenfabrik im Familiengarten ein, um über ihr aktuelles Mieterhöhungs-Konzept zu informieren (mehr Informationen dazu hier).

Inzwischen haben mehrere Gruppen dazu aufgerufen, diese Veranstaltung zu nutzen, um gegen die Mietpreissteigerungen, die nun auch Eberswalde erreicht haben, zu protestieren. Die Proteste im Familiengarten sollen gegen 17 Uhr beginnen.

(17. September 2018)


Links:
Alternative Liste Eberswalde (ALE)
Die PARTEI Brandenburg oder Die PARTEI Eberswalde auf Facebook




Vor 40 Jahren Grundsteinlegung Wohnkomplex "Max Reimann"
Reimannviertel geplant mit Hallenbad, Sauna, Bibliothek und Poliklinik

maxe. Am 28. Januar 1976 beschloß der Rat des Kreises Eberswalde die "Gesellschaftspolitischen und volkwirtschaftlichen Zielstellungen für den Wohnkomplex »Spechthausener Weg«", wie das Neubaugebiet in der Planungsphase genannt wurde. (1) Die Beschäftigten des neu gebauten SVKE benötigten Wohnraum, und so wurde, ganz in der Nähe, auf einem 82 ha großen forstwirtschaftlich genutzten Gebiet südlich der Chemischen Fabrik ein Wohnkomplex von der Größe einer Kleinstadt konzipiert.

Das vom VIII.Parteitag der SED beschlossene Wohnungsbauprogramm bildete das Kernstück des sozialpolitischen Programms der DDR-Regierung. Die Lebensbedingungen der Menschen, gerade auch in der Freizeit, sollten mit komfortablen Wohnungen verbessert werden. So wurde an einem Dienstagnachmittag, am 19. Juli 1977 in der Nähe des Spechthausener Weges der Grundstein für das größte Neubaugebiet von Eberswalde gelegt.


Der Vorsitzende des Rates des Kreises, Genosse Horst Copitzky, schwang symbolisch den Hammer, um eine Kassette mit dem Lageplan des Neubaugebietes sowie mit einem "Neuen Deutschland" und einem "Neuen Tag" einzumauern. Mit folgenden Worten taufte er das neu zu bauende Wohngebiet:

"Dieses Wohngebiet soll den Namen unseres unvergessenen Max Reimann tragen. Max Reimann, Arbeiterführer, Kommunist und Ehrenbürger unserer Kreisstadt, wird damit ein ehrendes Denkmal erhalten. Wir möchten damit all die Antifaschisten ehren, die durch ihre unbeugsame Haltung in der finsteren faschistischen Vergangenheit, durch ihre Tat dem Finowtal den Beinamen »Rotes Finowtal« verliehen."(2)
Einen Monat früher, am 22. Juni 1977 fasste der Rat des Kreises Eberswalde den Grundsatzbeschluß (5) zu den Investitionsaufwendungen für die Errichtung der Neubauten: die Summe für den 1. Bauabschnitt betrugen 57 Mio Mark und für den 2. Bauabschnitt 49 Mio Mark der DDR. Insgesamt waren 6672 Wohnungen geplant, in denen 18.000 bis 21.000 Menschen leben sollten. Laut einem Politbürobeschluss vom 24. April 1973 kam dabei ein ganz bestimmter Wohnungsschlüssel zur Anwendung, mit dem folgende Wohnraumgrößen gebaut werden sollten:

   665 1-Raum-Wohnungen = 11,1 %
1101 2-Raum-Wohnungen = 18,3 %
3194 3-Raum-Wohnungen = 52,1 %
1036 4-Raum-Wohnungen = 17,2 %
     76 5-Raum-Wohnungen =   1,3 %

H. Kliche vom Autorenkollektiv des Geschichtswissenschaftlichen Institutes Eberswalde bewertete 2010 die Entscheidung zum Bau des Wohngebietes: "Die günstigen topographischen Verhältnisse und die technisch unklomplizierte Erschließung wegen des geringsten Abrisses und der Verlagerungskosten und der guten Anbindungen zu den nördlich gelegenen Arbeitstätten gaben schließlich den Ausschlag zur Standortwahl."(3)

Mit den gleichen Worten erläuterte Kreisarchitekt Heinz Maske im Heimatkalender des Kreises Eberswalde für das Jahr 1979 die Standortentscheidung. In dieser Publikation stellte er zurückblickend auch die Bebauungskonzeption für das Max-Reimann-Viertel vor:

"Hierbei wurden eindeutige Straßenräume mit den technisch und stadthygienisch maximalen Raummaßen in Kontrast zu den vorgesehenen intimen Wohninnenhöfen gesetzt, die großräumig ca. 60 x 60 bis 130 x 130 Meter angelegt werden, um eine sinnvolle Nutzung und den zusammenhängenden Baumbestand erhalten zu können. Um eine Monotonie in der Raumgestaltung zu vermeiden, weist jede Wohngruppe ihre eigene und typische Raumproportion auf."(4)
In der Endausbaustufe, nach Fertigstellung aller Bauabschnitte, seien folgende Einrichtungen geplant gewesen:
  • Mehrzwecksaal, Zirkelräume
  • Wohngebietsgaststätte
  • Fachverkaufseinrichtungen
  • Zweigbibliothek und Volksbuchhandlung
  • Blumenverkaufshalle
  • Dienstleistungsbereiche
  • Sparkasse / Post
  • Poliklinik / Apotheke
  • Jugendklub
  • Hallenbad und Sauna (4)(5)
Heinz Maske, der Architekt legte 1979 weiter dar, daß im Wohngebiet durch Komposition, Zuordnung, Farb- und Materialauswahl eine gestalterische Einheit und Differenziertheit der einzelnen Bereiche erreicht wird, die zu einem höheren Niveau der Stadtgestaltung führt. Erstmals im Bezirk Frankfurt/Oder und darüber hinaus wurde der vorhandene Waldbestand in die Wohngebietskonzeption einbezogen.(4)

Am 1. April 1978 wurden die ersten Wohnungen im 1. Bauabschnitt an 40 Bewohner übergeben.(3) Im Juli 1978 beschloss die 24. Tagung des Rates der Stadt Eberswalde die ersten Straßenbenennungen im Wohngebiet "Max Reimann". Bis 1979 enstanden dann 1100 Wohnungen für SVKE-Beschäftigte. Am 25. November 1986 meldete der "Neue Tag" die vorfristige Eröffnung der zweiten Kaufhalle (die Öffnungszeiten beschloss der Rat der Stadt), und einen Monat später die Fertigstellung von 586 neuen Wohnungen im Jahr 1986. (1)(6)

Am 8. November 1987, zum 70. Jahrestag der Oktoberrevolution, rollten die ersten Obusse durch den Kiez. Die bisher eingesetzten Kraftomnibusse wurden durch elektrifizierte Busse des Typs IKARUS 280 T ersetzt. Hierbei unterstützten der Kraftverkehr Weimar und Potsdam die Eberswalder mit zwei Bussen. Um 3.50 Uhr fuhr die erste reguläre Fahrt von der Allendestraße bis Nordend. Die Taktung der Obusse war dabei alle 6 min (5-8 Uhr), alle 15 min (8-14.30 Uhr) und am Nachmittag alle 8 min (14.30-17.30 Uhr). Später am Abend dann alle 15 bzw. 20 min. (7)

Zwei Jahre später sollte die Mauer fallen und so kam es nicht mehr zur Fertigstellung des Wohngebietes. Am 2. März 1990 beschloss die Stadtverordnetenversammlung von Eberswalde die Überarbeitung der Bebauungskonzeption für den Stadtteil "Max Reimann". Mit dem Beschluß der Stadtverordnetenversammlung Nr. 16 - 103/91 vom 13. Juni 1991, unterzeichnet von Dr. Hans Mai (Bürgermeister), vollzog die Stadt Eberswalde einen Schlusstrich unter 40 Jahre Arbeiter- und Bauern-Staat:

Neben der Leninstraße (Eberswalder Str.), dem Platz der Freundschaft, der Ernst-Thälmann-Straße (Heegermühler Str.) und der Umbenennung des gesamten Wohngebietes in "Brandenburgisches Viertel", wurden sämtliche Straßen des DDR-Neubaugebietes per Dekret umbenannt, allerdings erst anderthalb Jahre später aus Kostengründen umgesetzt. (1)

Aus der Walter-Ulbricht-Straße wurde die Rathenower Straße, aus der Georg-Ewald-Straße die Cottbusser Straße, aus der Dr.-Salvador-Allende-Straße die Potsdamer Allee, aus der Max-Reimann-Straße die Frankfurter Allee, aus der Karl-Maron-Straße die Beeskower Straße, aus der Otto-Winzer-Straße die Nauener Straße - usw. usf.

Mit rotem Klebestreifen wurden die Namen von Antifaschisten und Sozialisten überklebt, solange bis neue Schilder und Ständer installiert waren, die die Stadt Eberswalde mit der neuen harten Währung bezahlen konnte.

Zur weiteren Entwicklung des Viertels ab 1990 verweisen wir auf diesen Artikel.

(jg) - 1. August 2017

(1) Quelle: Kreisarchiv Barnim
(2) Tageszeitung "Neuer Tag" vom 22. Juli 1977 (Kreisarchiv)
(3) "Von der Bodenreform zur Wurstfabrik" - Wege zur industriellen Produktion in der Landwirtschaft im Raum Eberswalde / 1. Auflage Eberswalde 2010 / Autorenkollektiv unter Leitung von H. Kliche
(4) "Ein neues Wohngebiet entsteht" - Städtebauliche Betrachtungen zum Wohnkomplex "Max Reimann" in der Kreisstadt Eberswalde-Finow von Heinz Maske, Architekt BDA/DDR - Kreisarchitekt - / Heimatkalender des Kreises Eberswalde für das Jahr 1979; Herausgeber: Rat des Kreises, Abteilung Kultur
(5) Grundsatzbeschluß des Rates des Kreises Eberswalde vom 22. Juni 1977 zu den Investitionen im 1. und 2. Bauabschnitt des WK "Max Reimann" - Quelle: Kreisarchiv Barnim
(6) Tageszeitung "Neuer Tag" vom 25. Nov. 1986 und vom 2. Dez. 1986 (Kreisarchiv)
(7) Tageszeitung "Neuer Tag" vom (ohne Angabe). November 1987 (Kreisarchiv)

Bildnachweis:
Grundsteinlegung am 19.7.1977 (Autor unbekannt)
Foto aus der Bauphase am 1.10.1979 - Herbert W. Brumm, Gramzow
(Quelle: Kreisarchiv Barnim)




Die Einwohnerversammlung 2016, die erstmals als Einwohnerforum organisiert war, bildete den Startschuß zur Erarbeitung des neuen Stadtteilentwicklungskonzeptes. Im September 2017 sollen auf einem weiteren Einwohnerforum die Ergebnisse vorgestellt werden.

Vom 26. Juni bis 14. Juni findet im Zusammenhang mit der Erarbeitung des neuen Stadtteilentwicklungskonzepts eine Bewohnerbefragung statt. Die ersten Umfragebögen wurden bereits verteilt.
ACHTUNG! Es handelt sich um weiße Umschläge im Format A5, die trotz der Aufschrift "Achtung: Keine Werbung" leicht mit Werbung verwechselt werden können.
Daher aufpassen und lieber die Werbestapel vor dem Wegwerfen nochmal durchgucken!

Neues Stadtteilentwicklungskonzept (STEK):
Strategiewechsel für das Brandenburgische Viertel

Fortführung des Programms Soziale Stadt

maxe. Seit 1999 werden mit dem Förderprogramm Soziale Stadt im Eberswalder Ortsteil »Brandenburgisches Viertel« ganz unterschiedliche Maßnahmen realisiert – von investiven Maßnahmen in die Infrastruktur bis zu Beteiligungs- und Aktivierungsangeboten.

Das Verstetigungskonzept von 2012, mit dem ein langsamer Ausstieg aus dem Programm Soziale Stadt gesichert werden sollte, wird derzeit evaluiert. Dabei zeigt sich, erläutert Baudezernentin Anne Fellner, »daß eine Vielzahl an Maßnahmen noch keine Verstetigungsreife erlangt hat, zudem haben sich neue Herausforderungen durch den Zuzug von geflüchteten Menschen ergeben. Eine Fortführung des Programms Soziale Stadt wird demzufolge sinnvoll und erforderlich sein.«

Die aktuelle Entwicklung war für die Stadtverwaltung Anlaß, über die Stadtteilentwicklungsstrategie des Brandenburgischen Viertels neu nachzudenken. Hierzu erarbeitet die Verwaltung derzeit ein neues Stadtteilentwicklungskonzept (STEK).

»Mit diesem Konzept«, so die Dezernentin, »wird ein Strategiewechsel für das Quartier eingeleitet, der eine nachhaltige Stabilisierung und Entwicklung zum Ziel hat.« Bisher war das Quartier Schwerpunkt des Wohnungsrückbaus - und hat mit diesem »negativen Image« auch die Bemühungen der Wohnungsmarktakteure erschwert, den Wohnungsleerstand zu verringern. Das soll nun anders werden.

Die Stadtverwaltung verfolgt dabei vier Strategien:

  • Schaffung vielfältiger Wohnungsqualitäten (Bestandsanpassung, Neubau und langfristige Rückbauziele, Barrierefreiheit, bezahlbar)
  • öffentliche und private Räume/Freiflächen pflegen und gezielt aufwerten (Wegenetze, Barrierefreiheit, Stadtteileingänge, Parkanlagen pflegen)
  • sozialen Zusammenhalt stärken (Bildung, Sport, Kultur, Freizeit, Integration/Inklusion, Nachbarschaften)
  • (Nah)Versorgung sichern (Einzelhandel, medizinische Versorgung).

In einem ersten Bürgerforum am 25. Oktober 2016 wurden Ideen diskutiert und ausgetauscht. Auf einem zweiten, für den Herbst 2017 vorgesehenen Bürgerforum, soll der Entwurf des Stadtteilentwicklungskonzeptes in den Diskussionsfokus gestellt werden.

Aus den vier Strategien ergeben sich laut Anne Fellner eine Reihe von Handlungsansätzen. So stehe z.B. die weitere Sanierung des Wohnraums durch die Wohnungsunternehmen auf der Agenda.
Hier haben die Akteure vor allem den veränderten Wohnbedarf vor Augen: Mit Grundrißveränderungen, dem Auf- bzw. Anbau von Aufzügen, der barrierearmen bzw. -freien Gestaltung von Zugängen, Wohnungen und Außenanlagen werden die Unternehmen darauf reagieren – was an sich nichts neues ist.

»Auf kommunaler Seite besteht Handlungsbedarf bei der weiteren barrierefreien Gestaltung von Wegebeziehungen, der Beseitigung von städtebaulichen Mißständen – insbesondere in den Eingangsbereichen zum Quartier – sowie in der Sanierung von Sport- und Freizeiteinrichtungen«, informiert die Baudezernentin. Dringlicher Handlungsbedarf bestehe bei der Realisierung zusätzlicher Kita-, Hort- und Schulplätze. »Hier sind rasche Lösungen gefragt«.

Bei der Umsetzung des Handlungsbedarfs, betont Anne Fellner, ist die Stadt auf die weitere Unterstützung von Land und Bund angewiesen. Ziel sei, auch künftig einen Fördermittelmix aus Stadtumbau, Wohnraumförderung und Sozialer Stadt einzusetzen. Diese Kombination unterschiedlicher Fördermittel habe sich in den vergangenen Jahren sehr bewährt und sollte auch künftig fortgesetzt werden.

(23. Juni 2017)

Siehe auch: hier




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Barnimer Bürgerpost: Ausgabe Juli 2019

bbp. Schwerpunktthemen der Juli-Ausgabe sind die militärische Eskalation der USA am Persischen Golf, die Forderung nach Umwandlung der WHG in einen städtischen Eigenbetrieb sowie das Gedenken an die letzten russischen Streitkräfte, die das Land vor 25 Jahren als Freunde verließen.

Weitere Themen:

  • Kommentar: Die gespaltene Welt (Seite 2)
  • Mietpreistreiber im gesetzlichen Rahmen (Seite 3)
  • Biesenthaler fordern stündlichen Halt des RE3 (Seite 5)
  • Von »nur unfreundlich« bis mörderisch (Seite 6)
  • RECHT AUF STADT Aktionswoche: Das ist unsere Stadt! (Seite 7)
  • »Berliner Miete« getestet (Seite 8)
  • »Schädlinge« sind Teil der Natur (Seite 11)
  • Mathematik: Das Räuber-Beute-System (Seite 12)
  • Für mehr Frauen in der Politik: »Ich misch’ mich ein« (Seite 14)
  • Die Rote Oma: Sanktionen (Seite 16)

Die Ausgabe kann hier als PDF-Dokument heruntergeladen und gelesen werden.

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Barnimer Bürgerpost: Ausgabe April 2019

bbp. Schwerpunktthemen der April-Ausgabe sind der Verlust einer stattlichen Grünfläche in der Eberswalder Innenstadt durch Investorenpläne, das Kirchenasyl im Würgegriff der Behörden sowie die Frage, ob Eberswalde noch seinem Anspruch als Waldstadt gerecht wird.

Weitere Themen:

  • Der achte Zwerg - ein Kommentar zum Britischen Parlament (Seite 2)
  • »Flussgöttin Finow« in Eberswalde (Seite 5)
  • Kein Bericht aus Syrien - zum Abriß in der Cottbuser Straße (Seite 7)
  • Für sozial gerechte Mieten in Eberswalde (Seite 7)
  • Keine Gefühle? - Der psychologische Rat (Seite 10)
  • Mathematik: Die harmonische Reihe (Seite 12)
  • Aktive Christen sind eine religiöse Minderheit (Seite 13)
  • Cienfuegos - die Perle des Südens (Seite 15)
  • Lastenräder als Transportmittel in der Stadt (Seite 16)

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