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In Kürze

Die Prävention der Polizeiinspektion Barnim führt am Dienstag, den 22. Juni, von 10 bis 13 Uhr auf dem Potsdamer Platz im Brandenburgischen Viertel eine kostenfreie Fahrradcodierung durch. Bitte einen Eigentumsnachweis für das Fahrrad mitbringen. Minderjährige, welche ohne Begleitung eines Erziehungsberechtigten zur Codierung kommen, müssen zusätzlich eine schriftliche Einverständniserklärung zur Codierung mitbringen.

An der Baustelle in der Frankfurter Allee zeichnen sich Verzögerungen ab. Wie Carsten Zinn, fraktionsloser Stadtverordnete aus dem Kiez, in Erfahrung brachte, haben u.a. die mangelnde Verfügbarkeit der Asphaltiermaschine zu diesen Verzögerungen geführt. Geplant war, die Arbeiten der Frankfurter Allee bis Ende Mai fertigzustellen. Zuletzt war die Frankfurter Allee noch von der Kreuzung Spreewaldstraße bis etwa zur Postfiliale voll gesperrt. An der Kreuzung verlaufen Versorgungsleitungen u.a. für die Fernwärme in einem festen Tunnel unmittelbar unter der Oberfläche. Die Fertigstellung, so der Stadtverordnete, soll nunmehr bis Ende Juni, spätestens Anfang Juli erfolgen.


Lageplan des Regenwasserversickerungsbeckens an der Ecke Frankfurter Allee/Spechthausener Straße entsprechend der aktualisierten Ausführungsplanung. Die vier zu fällenden Bäume (angekreuzt) befinden iam Nordufer des Beckens. Regenentwässerung angepaßt

maxe. Statt das Regenwasser in die Finow und damit letztlich in die Ostsee abzuleiten, kann das Wasser mittels Regenversickerung in der Landschaft gehalten werden. Dies ist in Eberswalde erklärtes Ziel. Solche Versickerungsanlagen sollten möglichst ästhetisch, der Landschaft angepaßt und naturnah gestaltet werden. Das forderte nicht zuletzt die Fraktion Die PARTEI Alternative für Umwelt und Natur (siehe »Warum nicht zur Landschaft passend?«).

Wie die Baudezernentin Anne Fellner informierte, wird dieses Ziel bei dem geplanten Versickerungsbecken an der Frankfurter Allee im Rahmen der Ausführungsplanung berücksichtigt. Ging die im November 2019 beschlossene Entwurfsplanung noch von einem puren »technischen Bauwerk« aus, wurde das Versickerungsbecken nun »in seiner Form und Lage der örtlichen natürlichen Gegebenheit angepaßt. Der Baumbestand wurde weitestgehend bis auf 4 Bäume erhalten«, erklärte die Baudezernentin.

Erhalten bleibt auch die markante Eiche in der Mitte der Fläche. »Auf der Fläche neben dem Becken», so Fellner, »werden auch weiterhin Bäume, Sträucher und Gräser und Blumen wachsen.« Aus Sicherheitsgründen müsse das Becken nach Fertigstellung mit einem Zaun gesichert werden. Das Becken selbst werde oberhalb der Versickerungsfläche naturnah mit Oberboden angedeckt und mit Rasen begrünt.

(28. September 2020)


Siehe auch: »Warum nicht zur Landschaft passend?«




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