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Den Monatsplan November der Begegnungsst├Ątte ┬╗Silberwald┬ź (Spreewaldstr. 1) gibt es hier als PDF (1,7 Mb).

Donnerstag, 30. November, 17 Uhr: Er├Âffnung der 20. und 21. Ausstellung in der Galerie Fenster (Prignitzer Str. 50). Fotoserie ┬╗Manhattan - Stra├če der Jugend┬ź von Stephanie Steinkopf sowie Aquarelle und Lithografien von Gerhard Wienckowski. Mehr Infos hier).

Sonntag, 17. Dezember, 14-18 Uhr: Kiez-Weihnachtsmarkt auf dem Potsdamer Platz.

Livestream der aktuellen Stadtverordnetenversammlung.


Der Nachbarwohnblock in der Brandenburger Allee fiel bereits 2019 dem Abri├čbagger zum Opfer. Alle Versuche von verschiedenen Seiten, die Genossenschaftsf├╝hrung von ihrem Ansinnen abzubringen, auch noch das Haus in der Brandenburger Allee 17-21 abzurei├čen, blieben ohne Erfolg. O-Ton Genossenschaftsvorstand Holger Klich: ┬╗Der R├╝ckbau des Blockes ist f├╝r 2021 geplant. Von weiteren Kontaktaufnahmen in diesem Zusammenhang bitten wir abzusehen.┬ź

Stadtverordnetenversammlung am 28. Mai 2020:
Abri├č abgesegnet

maxe. Die Stadtverordnetenversammlung Eberswalde hat in ihrer Sitzung am 28. Mai 2020 den Abri├č des Wohnblocks in der Brandenburger Allee 15-21 mehrheitlich abgesegnet.

Der Abri├č ist Bestandteil eines Kooperationsvertrages zwischen der Stadt, dem Land und der Wohnungsgenossenschaft Eberswalde 1893 eG (vormals Wohnungsbaugenossenschaft Eberswalde-Finow eG). Der ├änderungsantrag der Fraktion Die PARTEI Alternative f├╝r Umwelt und Natur, mit dem der Abri├č aus der Vereinbarung gestrichen werden sollte, fand keine Mehrheit.

Noch weniger konnte sich die Stadtverordnetenmehrheit mit der Beschlu├čvorlage der gleichen Fraktion anfreunden, den Abri├čblock unter Denkmalschutz zu stellen.

Die Linke will erst k├╝nftig nicht mehr mit Abrissen ÔÇ×mitgehenÔÇť, wie es deren Fraktionschef Sebastian Walter laut MOZ formulierte. Ihre emotionale Abscheu vor der DDR-Platte bekundete Karen Oehler von B├╝ndnis 90/Die Gr├╝nen. ÔÇ×Man h├Ârte und roch allesÔÇť, wird sie von der lokalen Tageszeitung zitiert.

Erstaunlich, da├č trotzdem so viele Menschen in solchen Wohnverh├Ąltnissen ausgeharrt haben und das Wohnen in ihrem Kiez sogar sch├Ân finden. In verschiedenen Nachwendebauten soll das mit dem Mith├Âren und -riechen ├╝brigens nicht viel anders sein.

Am kommenden Freitag, dem 5. Juni, soll die Kooperationsvereinbarung dann offiziell mit Ministerbesuch besiegelt werden. Bei 52 Millionen Euro Wohnungsbauf├Ârdermitteln, die hier vergeben werden ÔÇô davon 181.531 ÔéČ f├╝r den Abri├č (R├╝ckbau) des Wohnblocks in der Brandenburger Allee 15-21 ÔÇô ist nat├╝rlich verst├Ąndlich, da├č der Minister selbst vorbeikommt.

Bis auf die R├╝ckbauf├Ârderung, die ├╝ber das Programm zum Stadtumbau gef├Ârdert wird, sind die F├Ârderungen f├╝r die Wohnungsgenossenschaft ├╝brigens lediglich zinslose oder zinsbeg├╝nstigte Kredite, m├╝ssen also ├╝ber erh├Âhte Nutzungsentgelte im gesamten Wohnungsbestand refinanziert werden. Eine Information f├╝r die Mitglieder oder deren Vertreter, geschweige denn eine Diskussion dar├╝ber, hat es in der Genossenschaft ├╝brigens nicht gegeben. Der Genossenschaftsvorstand, gegebenenfalls unter Einbeziehung des nicht demokratisch legitimierten Aufsichtsrats, haben das ohne Befragung der Mitglieder und deren Vertreter entschieden.

Die Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung ist f├╝r 15.30 Uhr in dem ersten, bereits begonnenen Sanierungsobjekt der Genossenschaft in der Havellandstra├če 24-30 vorgesehen. Mit dabei sind neben dem Minister f├╝r Infrastruktur und Landesplanung Guido Beermann auch B├╝rgermeister Friedhelm Boginski und die Vorst├Ąnde der Wohnungsgenossenschaft Volker Klich und Guido Niehaus.

Falls Sie, liebe Kiezbewohnerinnen und -bewohner, an dem gro├čen Ereignis teilhaben wollen, denken Sie bitte an die Abstandsregeln und den f├╝r n├Ąhere Kontakte vorgeschriebenen Mund- und Nasenschutz.

(29. Mai 2020)

Siehe auch:
┬╗Denkmalschutz f├╝r Abri├čblock┬ź
┬╗Unser Viertel wird weiter zerst├Ârt!┬ź
┬╗Gro├čprojekt BRAND.VIER┬ź
┬╗Aktionen gegen Wohnungsabri├č und Mietsteigerung┬ź
┬╗Unglaublich! ÔÇô Wohnungsgenossenschaft auf neuen (Miet)H├Âhen┬ź




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