Kiezmagazin für das Brandenburgische Viertel
in Eberswalde

Regelmäßige Kiez-Termine

Kulturbund Klub "Heinrich Mann"
Cottbuser Str. 5a (hier mehr):
Malzirkel 1./3. Do 14 Uhr
Handarbeiten 2./4. Do 14 Uhr
Foto-Club 2. Di, letzt. Di 18.30 Uhr
FG Ornithologie 3. Di 18.30 Uhr
Klöppelgruppe 4. Dienstag 14 Uhr

Eltern-Kind-Zentrum (EKiZ):
Mütter-Fitness-Gruppe
Mo 9.30 Uhr, SV Motor Turnhalle
Potsdamer Allee 37
Krabbelgruppe Mi 9.30 - 11 Uhr
Bonhoeffer-Haus, Potsdamer Allee

AWO Ortsverein Finow:
Nachmittag im Seniorenclub
Mi 14 Uhr, Frankfurter Allee 24

WBG-Vereinshaus, Havellandstr. 15:
Sportgruppe @ H15 Mo 18.30-20 Uhr
Offene Naehwerkstatt Mi 10-13 Uhr
Repair-Café & Six-to-Zero Fr 15 Uhr
Hebewerk e.V. im H15

Gemeindezentrum:
Familiennachmittag dienstags
16 - 17 Uhr, Dietrich-Bonhoeffer-Haus
Potsdamer Allee 35
Familiensport, Di 15-16 Uhr
Do 15-16.30 Uhr, SV Motor Turnhalle
Potsdamer Allee 37

WBG-Freizeitschiff:
Rommé, Skat ... Mo 14 Uhr
Handarbeitstreffen Do 13 Uhr
Prignitzer Str. 48



Der Bahnübergang zum Zoo ist momentan wegen Bauarbeiten gesperrt bis voraussichtlich 31. Mai. Die Gleise werden für den querenden Autoverkehr mit erschütterungsdämpfenden Platten ausgelegt. Fußgänger und Fahrradfahrer können hinüber.

Veranstaltungen

Die Galerie Fenster öffnet wieder neu am 14. Juni 2020. Die Ausstellung mit Fotos von Sehnsuchtsorten "Tourist - Wir sind überall" lag eine Weile hinter verschlossenen Türen - nun ist sie wieder zu sehen. Öffnungszeiten: zunächst immer sonntags von 13 bis 17 Uhr oder nach Vereinbarung. Sie können gern spontan vorbeikommen - wir achten gemeinsam auf die Abstands- und Hygieneempfehlungen. Galerie Fenster Brandenburger Allee 19, 16227 Eberswalde.

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Die Havellandstraße 24 bis 30 – der letzte verbliebene Wohn- block in dieser Straße (die Hausnummern 2 bis 28 sind längst abgerissen) – wird ab dem 7. April von Grund auf saniert.
Im Rahmen des »Großprojektes BRAND.VIER« will die Leitung der Genossenschaft in den nächsten zehn Jahren insgesamt 27 Wohnblöcke sanieren und modernisieren.

Baubeginn:
»Großprojekt BRAND.VIER«

maxe. »Heute, am 7. April 2020 ist es nun soweit«, schreibt die Wohnungsgenossenschaft 1893 eG auf ihrer Facebook-Seite. Mit dem »Baubeginn des Sanierungsobjekts in der Havellandstraße 24 bis 30 starten wir unser Großprojekt BRAND.VIER«.

In den nächsten zehn Jahren sollen nach den Planungen der Geschäftsführung der Genossenschaft insgesamt 27 Wohnblöcke im Brandenburgischen Viertel »auf Vordermann« gebracht werden.
Voller Stolz wird darauf hingewiesen, daß das »Großprojekt BRAND.VIER« – das ist die Abkürzung für Brandenburgisches Viertel – das bisher größte Projekt in der Geschichte der Wohnungsgenossenschaft 1893 eG sei.

Nimmt man die Umbenennung der »Wohnungsbaugenossenschaft Eberswalde-Finow« in »Wohnungsgenosssenschaft 1893 Eberswalde« als Stunde Null, stimmt das zweifellos. Auch mit dem Jahr 1990 als Beginn allen Lebens, verbleibt dieser Aussage ein unbestreitbarer Wahrheitsgehalt. Denn weder die Sanierungsmaßnahmen Anfang der 1990er Jahre noch die Abrisse zwischen 2003 und 2019 umfaßten eine so große Zahl an Wohnhäusern – auch wenn im Vergleich die Abrißblöcke in diesem Wettbewerb zahlenmäßig nur knapp unterliegen.

Hingegen dürften sich die Wohnungsneubauprogramme der damaligen Arbeiterwohnungsgenossenschaften, aus der dann nach der sogenannten Wende die WBG hervorging, in den 1950er und -60er Jahren in Westend und Finow-Ost, in den 1970er Jahren im Leibnizviertel und in Finow-Ost sowie von 1978 bis 1990 im damaligen Max-Reimann-Wohngebiet, das 1993 in »Brandenburgisches Viertel« umbenannt wurde, mit dem nun in Angriff genommenen Großprojekt durchaus messen lassen.

Zumindest bis in die 1970er Jahre beteiligten sich die Genossenschaftler auch noch mit handfesten eigenen Arbeitsleistungen am Bau ihrer Wohnungen. Die zunehmend industriellen Methoden des Wohnungsbaus ließen das später nicht mehr zu. Auch bei den geplanten Sanierungen sind solche Eigenleistungen aufgrund der erforderlichen Professionalität kaum möglich. Dennoch ist es schade, wenn diese genossenschaftlichen Traditionen heute vergessen werden, zumal die AKtivierung von möglichen Eigenleistungen der Genossenschaftler zu den letzlich ökonomisch wirksamen Vorzügen von Genossenschaften gehört.

Die Genossenschaft schließt ihren Facebookbeitrag mit den Worten: »Damit auch das Brandenburgische Viertel wieder auf Augenhöhe mit allen anderen Stadtteilen Eberswaldes blicken kann. Denn im Herzen lieben wir unser Viertel doch wie es einmal war und wünschen uns, daß sich dort auch jeder wieder wohlfühlen kann.«

gm – 7. April 2020




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