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Klaviersonntage

Weihnachten ist vorbei und das neue Jahr hat begonnen. Der Kiez ist inzwischen verschneit. Der versprochene Neuschnee samt Unwetter blieb aus, so daß immer mehr eklige gelbe Stellen sichtbar werden. Ein Zeichen für den hohen Hundebesatz im Kiez. Nun hilft hier das Tauwetter, wobei wiederum liegengebliebene Reste der Neujahrsböllerei zum Vorschein kommen.

Angenehmeres bietet die Galerie Fenster mit der Reihe Galerie Sonntag mit Klavier An jedem Sonntag im Januar, jeweils um 14 Uhr in der Galerie Fenster in der Prignitzer Straße 50. Mehr dazu hier.
Der Pianist Jörg Hochapfel (Foto), spielt am 25. Januar auf und sorgt damit zugleich für die musikalische Begleitung der Finissage der aktuellen Ausstellungen in der Galerie Fenster.


Livestream der aktuellen Stadtverordnetenversammlung.

An der Einmündung der Prignitzer in die Spechthausener Straße – also am nordöstlichen Eingang des Brandenburgischen Viertels – wird 2025 das nunmehr dritte Regenwasserrückhaltebecken im Kiez gebaut. Zu erwarten ist erneut ein »technisches Bauwerk« ohne jeden Anspruch auf irgendeine Ästhetik. Die Bäume, die im Weg stehen, fielen bereits im Januar der Kettensäge zum Opfer. Ein »technisches Bauwerk«?

Das dritte Regenwasserrückhaltebecken im Kiez

In diesem Jahr wird das dritte Regenrückhaltebecken im Brandenburgischen Viertel gebaut. Im Januar waren dafür mehrere Bäume in der Nähe der Einmündung der Prignitzer in die Spechthausener Straße gefällt worden.

Leider ist davon auszugehen, daß dort wiederum ein »technisches Bauwerk« ohne jeden ästhetischen Anspruch entstehen wird, ähnlich dem an der Neuruppiner Straße, das aber halbwegs durch das dortige Heizhaus verdeckt wird.

Ebenso wurde versäumt, sich im Vorhinein darüber Gedanken zu machen, ob und wie man gegebenenfalls auf die Fällung der Bäume – oder wenigstens eines Teils der Bäume – durch eine andere Gestaltung des Beckens hätte verzichten können. Bei dem Rückhaltebecken an der der Frankfurter Allee gegenüber dem Max-Reimann-Denkmal war das gelungen, nachdem wir auf der MAXE-Seite über die Pläne berichtet hatten.

Doch diesmal fehlten uns die für einen Einspruch nötigen Vorabinformationen. Inzwischen hat die städtische Bauverwaltung vollendete Tatsachen geschaffen.

Dennoch sollte es noch möglich sein, am Eingang des Viertels statt eines häßlichen Technikbaus, ein mit möglichst viel Grün gestaltetes Bauwerk entstehen zu lassen. Möglich wäre das, auch ohne übermäßigen Zusatzaufwand, wenn die Verantwortlichen ein wenig kreatives Nachdenken zulassen würden. Damit kann viel erreicht werden.

Dazu ist allerdings der Wille der politischen Entscheider – und insbesondere der verantwortlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung notwendig. In der jüngsten Sprecherratssitzung wurde dies bereits angesprochen.

Leider fehlt es im Viertel an einer politischen Vertretung, seit der Ortsvorsteher als Ortsteilvertretung dank unpassender Gesetzgebung 2014 abgeschafft wurde. Die Stadtverordneten der verschiedenen Fraktionen aus unserem Kiez sind dazu offensichtlich entgegen des verschiedentlich geäußerten Anspruchs nicht in der Lage. Die Neuschaffung einer Ortsteilvertretung in Form eines Ortsbeirates, der nicht der Gefahr ausgesetzt wäre, in einem zweiten Wahlgang mangels Wahlteilnahme zu scheitern, würde hier Abhilfe schaffen können.

Gerd Markmann – 9. März 2025

Siehe auch:
»Keine Demokratie wagen«
»Ein Ortsbeirat für den Kiez«
»Quadratisch, praktisch, häßlich«
»Regenwasserversickerung Nr. 2 «
»Klimaanpassung im Kiez«
»Regenwasser bleibt im Kiez«
»Regenentwässerung angepaßt«
»Warum nicht zur Landschaft passend?«




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