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Werk der Flammen

Ob mal wieder ein ┬╗Feuerteufel┬ź unterwegs ist oder schlicht Fahrl├Ąssigkeit Ursache des Brandes und der Zerst├Ârung von zwei Papiercontainern in der Frankfurter Allee war, ist noch nicht bekannt. Auf jeden Fall entstand einiger Sachschaden. So ein Container kostet etwa 300 bis 400 Euro. Hinzu kommen die Einsatzkosten der Feuerwehr.

Livestream der aktuellen Stadtverordnetenversammlung.


Das Versickerungsbecken soll laut Planung eine Gr├Â├če von rund 20 mal 30 Metern und eine Tiefe von circa 3,5 Metern haben. Die seitlichen W├Ąnde des Beckens werden mit Rasenmatten befestigt und die Sohle mit Rasengitterplatten. Aufgrund der Tiefe und der steilen B├Âschung ist es erforderlich, zur Verkehrssicherung einen Zaun um das ┬╗technische Bauwerk┬ź zu errichten.

┬╗Kloppe┬ź f├╝r die Baudezernentin Nr. 3:
Quadratisch, praktisch, h├Ą├člich

Das ┬╗technische Bauwerk┬ź an der Neuruppiner Stra├če

Beim ersten Regenversickerungsbecken an der Ecke Frankfurter Allee/Spechthausener Stra├če war die urspr├╝ngliche Planung des blo├č ┬╗technischen Bauwerks┬ź noch ge├Ąndert und zumindest die Form der Landschaft angepa├čt worden. Entsprechende Hinweise hatte es schon zeitig im Planungsverlauf auch f├╝r das zweite Versickerungsbecken an der Neuruppiner Stra├če gegeben.

So hatte sich Carolin Schlenther von der Hochschule f├╝r Nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE), Projektmanagerin ┬╗Vielfalt findet Stadt ÔÇô Gemeinsam Natur wagen┬ź, die zusammen mit sozio├Âkonomisch 'Benachteiligten eine Fl├Ąche an der Neuruppiner Stra├če f├╝r den Schutz der biologischen Vielfalt gestaltet, schon im Fr├╝hjahr 2021 dem Eberswalder Tiefbauamt eine naturnahe Gestaltung des Regenversickerungsbeckens vorgeschlagen. Dies habe dort ┬╗gemischte Reaktionen verursacht┬ź.

Eine Nachfrage bei der st├Ądtischen Wohnungsbau- und Hausverwaltungsgesellschaft (WHG) hatte damals, da├č sich die entsprechenden Grundst├╝cke zwar der WHG geh├Âren, sie allerdings in keiner Weise an den Planungen beteiligt sei.

Die ┬╗gemischten Reaktionen┬ź im Tiefbauamt hatten letztlich keinerlei Auswirkungen auf die weitere Planung. Die Hinweise und W├╝nsche wurden im weiteren schlicht ignoriert. Am 2. November begannen die Arbeiten an dem zweiten Becken, das erneut zeige, ┬╗da├č wir das auch mit der notwendigen Energie und Tatendrang angehen┬ź, wie die Baudezernentin und Erste Beigeordnete Anne Fellner laut der damals ver├Âffentlichten st├Ądtischen Pressemitteilung sagte (siehe: ┬╗Regenwasserversickerung Nr. 2 ┬ź).

Zun├Ąchst f├╝hrten die Bauarbeiten allerdings erst einmal im Dezember zu einer gro├čfl├Ąchigen Abschaltung von Telefon und Internet f├╝r zahlreiche Nutzer im Brandenburgischen Viertel. Bei der Ausbaggerung der Grube war ein wichtiges Kabel der Telekom zerst├Ârt worden. Die Arbeiten, um die Leitung wieder flicken und allen Betroffenen wieder den Zugang zu Telefon und Internet zu erm├Âglichen, dauerten bis Ende des Jahres.

Aufgrund des Winters ruhen derzeit die weiteren Arbeiten an dem Becken. Bei entsprechendem Wollen w├Ąren noch ├änderungen m├Âglich. Zumindest in bestimmtem Rahmen. Allerdings ist nicht davon auszugehen, da├č das seitens der Stadtverwaltung jemand tats├Ąchlich will.

Immerhin wird mit dieser Ma├čnahme ein Gro├čteil des anfallenden Regenwassers der Verkehrsfl├Ąchen und der Geb├Ąude westlich der Potsdamer Allee, im sogenannten 3. Bauabschnitt des Wohngebietes, vor zur├╝ckgehalten werden und dann in dem Becken versickern. Insgesamt handelt es sich um rund 31.200 Quadratmeter Fl├Ąchen (davon 17.500 Quadratmeter Verkehrsfl├Ąchen und 13.700 Quadratmeter Dachfl├Ąchen) die dann von der vorhandenen leitungsgebundenen Regenentw├Ąsserung ins Drehnitzflie├č abgetrennt werden.

┬╗Versickerungsbecken versorgen die Umgebung mit Regenwasser als nat├╝rlicher Wasserressource und stabilisieren den Grundwasservorrat. Dar├╝ber hinaus verbessern sie die Entw├Ąsserung bei starkem Regen. Die Ma├čnahme ist also in vielerlei Hinsicht eine Verbesserung des Mikroklimas im Brandenburgischen Viertel┬ź so damals die Leiterin des zust├Ąndigen Tiefbauamtes Heike K├Âhler. Warum ├╝ber diese technischen Zwecke hinaus nicht auch f├╝r ein ├Ąsthetisch ansehnliches und in die Landschaft ein- und angepa├čtes Bauwerk gesorgt werden konnte, schweigen sich sowohl die Baudezernentin als auch die Tiefbauamtsleiterin aus.

Die Firma Gala Tiefbau GmbH aus Schwedt f├╝hrt den Auftrag aus. Die Ma├čnahme soll bis zum M├Ąrz 2022 fertig gestellt werden. Die Gesamtkosten werden bei rund 200.000 Euro liegen und werden aus dem F├Ârderprogramm ┬╗Stadtumbau-Aufwertung┬ź finanziert.

Anna Fr├Âhlich ÔÇô 16. Januar 2022

Siehe auch:
┬╗Kloppe 2: Ein Innenhof mit Kiefern drin┬ź
┬╗Kloppe┬ź f├╝r die Baudezernentin
┬╗Regenwasserversickerung Nr. 2 ┬ź
┬╗Klimaanpassung im Kiez┬ź
┬╗Regenwasser bleibt im Kiez┬ź
┬╗Regenentw├Ąsserung angepa├čt┬ź
┬╗Warum nicht zur Landschaft passend?┬ź
┬╗Das allerletzte Thema┬ź
┬╗Lausitzer Stra├če: Gehwege werden zur├╝ckgebaut┬ź




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