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Frühling

An geschützten Stellen entfalten sie inzwischen ihre Farbenpracht, in diesem Jahr etwas später als im allgegenwärtigen Klimawandel zu erwarten war. Leider ist die Blütenpracht nur etwas für das Auge. Als Futter für die Bienen und andere Insekten taugen die Forsythien leider nicht. Hier besitzen die Weidenkätzchen oder andere heimische Frühblüher deutliche Vorteile.

Den Monatsplan März der Begegnungsstätte »Silberwald«
(Spreewaldstr. 1) gibt es hier (PDF, 2,7 Mb) und die Vorausschau auf den April hier (PDF, 1,9 Mb).


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Anwohner informiert Behörden über Umweltkatastrophe

maxe. Unsere Redaktion erreichte vor Weihnachten der verzweifelte Hilferuf eines Anwohners der Eberswalder Straße. An seinem Grundstück quert der Drehnitzbach die vielbefahrene Straße, um weiter kanalisiert Richtung Finowkanal abzufließen.

Das Problem besteht jedoch vorher: Zwischen ZWA-Pumpstation und Straße bildet die Drehnitz in dem Waldstück am ehemaligen Parkplatz des 2012 abgerissenen alten Kreishauses einen kleinen Waldsee, der regelmäßig "zum Himmel stinke". Die lokale Tageszeitung zitierte daraufhin Mitarbeiter der unteren Wasserbehörde des Landkreises Barnim, die gleich mit drei Mitarbeitern vorbeischauten und außer einem normalen Faulgeruch nichts feststellen konnten. Immerhin stellten sie fest, daß der Höhenstand des Wassers hydrologisch bedingt sei. Um welche hydrologischen Bedingungen es sich handelt, erwähnten die Wasserbehördenmitarbeiter nicht.

Daß das Problem nicht neu ist, belegt das Archiv der Barnimer Bürgerpost, die schon im Jahre 2012 über den Fäkalieneintrag in die Drehnitz berichtete (BBP 10/2010, Seite 11: »Dienst nach Vorschrift«).

Nach den vorliegenden Informationen soll das Regenwasserauffangbecken im Bereich der KGA-Finow-Ost defekt sein und bei Starkregen regelmäßig überlaufen.

Normalerweise dürfte das nicht problematisch sein, wenn keine Abwasser aus den Schmutzwasserkanälen in die Regenwasser-Kanalisation gelangen. Über solche »Überläufe« war 2012 berichtet worden. MAXE beauftragte den diensthabenden Redakteur, sich die Sache näher anzuschauen: Auf dem mittleren Foto sieht man die Problemstelle. Dort ist ein leichter Abwassergeruch wahrnehmbar. Allerdings hat sich die Situation wohl etwas entspannt. Das Wasser der Drehnitz ist leicht getrübt, im Unterschied zur Situation oberhalb der ZWA-Pumpstation, wo das Wasser noch klar ist (Bild links unten).

Im Problembereich sind auch gelblich-grünliche Sedimente erkennbar, die oberhalb im Bachverlauf nicht zu beobachten sind. Das läßt vermuten, daß hier regelmäßige Verschmutzungen vorkommen.

Auf dem Foto links oben erkennt man das Auffangbecken für die Regenentwässerung des Brandenburgischen Viertels. Unterhalb bzw. östlich davon quert ein Seitenarm der Drehnitz den Zugangsweg. Auch hier ist das Wasser noch kristallklar. Die Austrittsquelle des Schmutzwassers konnte aufs erste nicht ermittelt werden, allerdings läßt sich die Quelle dem ersten Augenschein nach auf den Bereich im Umkreis der ZWA-Pumpstation eingrenzen.

30. Dezember 2019





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