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Bericht von der Trauerfeier zur Schließung von SVKE/Eberswalder Wurst, jetzt mit Video incl. der Reden von Thomas Gädicke und Uwe Ledwig.

Kraniche ziehen. Der Frühling naht.

Den Monatsplan März der Begegnungsstätte »Silberwald«
(Spreewaldstr. 1) gibt es hier (PDF 2,9 Mb).


Livestream der aktuellen Stadtverordnetenversammlung.

Eine Komplettfällung der einst geschlossenen Baumreihe in der Prenzlauer Straße konnte Anfang 2017 abgewendet werden. Für eine mehrjährige Übergangsperiode, so die Vereinbarung, sollten einige Altbäume noch stehen bleiben, um der Vogelwelt eine Art Übergang zu bieten, bis die Neupflanzungen soweit herangewachsen sind, daß sie die Funktion der Altbäume übernehmen können.

Anwärter für die »Goldene Kettensäge«?
»Starkast-Entfernung«

Am Anfang der vorletzten Novemberwoche stellten Mitarbeiter des städtischen Bauhofes Halteverbotsschilder in der Prenzlauer Straße auf. Es würden »Baumfällarbeiten« stattfinden, war dem Zusatzschild zu entnehmen. Der befragte Bauhofmitarbeiter wußte nichts genaues: »Wir haben nur den Auftrag, die Schilder aufzustellen«.

Schon Anfang 2017 stand in der Prenzlauer Straße die Fällung des gesamten Altbaumbestandes auf dem Plan. Die Eschen-Ahorne waren vor etwa 35 Jahren beim Bau des Wohngebiets gepflanzt worden. Ihr natürliches Alter von bis zu 50 Jahren ist fast erreicht. Die Baumreihe in der Prenzlauer Straße sah entsprechend aus. Neben Lücken und Bäumen mit hohem Totholzanteil gab es aber auch noch viele vitale Exemplare. Nach Gesprächen mit Anwohnern ließ die zuständige Stadtverwaltungsmitarbeiterin Christin Zierach von ihrem Ansinnen der Komplettfällung ab. Die Fällung im Februar 2017 beschränkte sich auf die Hälfte des damals noch vorhandenen Bestandes.

Dadurch blieben einige Altbäume stehen und ermöglichen für die Vogelwelt eine Art Übergang, bis die Neupflanzungen soweit herangewachsen sind, daß sie die Funktion der Altbäume übernehmen können. Das wird gewiß noch einige Jahre dauern.

Die nun aufgestellten Warnschilder ließen die Alarmglocken klingeln. Eine Nachfrage bei Christin Zierach suggerierte jedoch Entwarnung. »Wir entfernen nur einen angebrochenen Starkast«, teilte sie am Morgen des 23. Novembers mit.

Eine Stunde später rückte das Sägekommando vom städtischen Bauhof an. Den Arbeitern war die Einschränkung offensichtlich nicht mitgeteilt worden. Vielleicht hatten sie auch bloß eine besondere Vorstellung vom Begriff »Starkast«. Jedenfalls setzten sie die Säge unmittelbar über dem Boden an.

Eine Stellungnahme seitens der Stadtverwaltung gab es trotz Nachfrage nicht.

Gerd Markmann – 3. Dezember 2017

Siehe auch: hier


Anmerkung: Die »Goldene Kettensäge« ist ein Negativpreis, den der Barnimer Baumschutzstammtisch vor einigen Jahren an besonders »verdiente« im öffentlichen Dienst stehenden Baumfällaktivisten verliehen hatte.





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