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Frühling

An geschützten Stellen entfalten sie inzwischen ihre Farbenpracht, in diesem Jahr etwas später als im allgegenwärtigen Klimawandel zu erwarten war. Leider ist die Blütenpracht nur etwas für das Auge. Als Futter für die Bienen und andere Insekten taugen die Forsythien leider nicht. Hier besitzen die Weidenkätzchen oder andere heimische Frühblüher deutliche Vorteile.

Den Monatsplan März der Begegnungsstätte »Silberwald«
(Spreewaldstr. 1) gibt es hier (PDF, 2,7 Mb) und die Vorausschau auf den April hier (PDF, 1,9 Mb).


Livestream der aktuellen Stadtverordnetenversammlung.

Zu einen Koch- und Musikfest hatte der Alnus e.V. am 22. Oktober Gärtnerinnen und Gärtner sowie Menschen aus dem der Nachbarschaft in ihren Gemeinschaftsgarten »Zusammenwachsen« eingeladen. Es gab leckere Kürbissuppe nach ukrainischem Rezept, zubereitet in einem mit Holz befeuerten Suppen-Ofen. Gut zu wissen, daß es sowas gibt.

Gemeinschaftsgarten »ZusammenWachsen«:
75 Menschen beim Gartenfest

maxe. Schon aus der Ferne waren am Samstagabend die Gesänge zu hören, mit dem typischen blechernen Klang der Frauenchören aus dem ostslawischen Sprachraum. Verantwortlich dafür waren einige ukrainische Frauen, die im Gemeinschaftsgarten in der Beeskower Straße im Kreis zusammensaßen.

Der Alnus e.V., als Betreiber des Gemeinschaftsgartens, hatte am 22. Oktober zum Koch- und Musikfest eingeladen. Rund 75 Gäste konnten die Gemeinschaftsgärtner begrüßen. Unter ihnen auch viele Flüchtlinge aus der Ukraine.

»Eberswalde nimmt eine dynamische Entwicklung", stellt Paul Venuß vom Alnus e.V. fest. Neue Menschen kommen in die Stadt, gewohnte Dinge ändern sich. Das treffe besonders auf das Brandenburgische Viertel zu. Ist der Kiez »soziale Brennpunkt«, neue Heimat oder vielleicht gar das Viertel mit den größten Potentialen und Chancen? »Durch die verschiedenen Perspektiven und Geschichten seiner Bewohnerinnen und Bewohner wird zwar Vielfalt im Brandenburgischen Viertel erzeugt«, so Paul Venuß, »aber auch der soziale Zusammenhalt auf seine Weise herausgefordert«.

Der Gemeinschaftsgarten trägt den vieldeutigen Namen »Zusammenwachsen«. Trotz des langen Bestehens ging der Blick bisher nur selten über den Gartenzaun hinaus ins Viertel, hat der Trägerverein selbstkritisch festgestellt. Dabei bietet der Gemeinschaftsgarten gerade das Potential, auch über den Gartenzaun hinaus das »Zusammenwachsen« der Menschen im Kiez zu befördern. Das Koch- und Musikfest im Garten war hierfür ein erster Schritt.

(22. Oktober 2022)

Siehe auch:
»Koch- und Musikfest im Gemeinschaftsgarten«
»Gemeinschaftsgarten und BücherboXX«
» Mama spielt die beste Musik...«
»Frühjahrsputz im Zeichen der Willkommenskultur«
Barnimer Bürgerpost 5/2012, Seite 11




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