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So, 29.1., 14-17 Uhr: Galerie Sonntag mit Klavier! Am kommenden Sonntag bringt Niko Meinhold Eigenes, Traditionelles und Zeitgenössisches mit in die Prignitzer Straße 50 fĂŒr einen Austausch zwischen Publikum, Kunst und Musik. Und alles inmitten der Grafiken von Hans Ticha und der Fotografien und FundstĂŒcke von Hans Jörg Rafalski.

Livestream der aktuellen Stadtverordnetenversammlung.


Hier soll die kĂŒnftige Kita entstehen. Das Foto stammt aus dem Jahr 2012, also bevor die Sporthalle ihre kreative Graffiti-Fassadengestaltung erhielt.

Neue AWO-Kita im Kiez:
Der Bau verzögert sich

Vor einem Jahr, am 1. Oktober 2021, hatte sich der Verein fĂŒr Rehabilitations- und KindertagesstĂ€ttensport (REKI e.V.) formal aufgelöst und war als Abteilung in den Stadtverband Eberswalde der Arbeiterwohlfahrt (AWO) aufgenommen worden. Zugleich ĂŒbernahm die AWO auch die Sporthalle in der Schorfheidestraße 30 samt dem umfangreichen AußengelĂ€nde.

Mit den GrundstĂŒcken der beiden Schulen, die einst dort standen, und der ĂŒbriggebliebenen Sporthalle rundete die AWO ihren GrundstĂŒcksbesitz ab. Dieser erstreckt sich nun von den beiden WĂŒrfelhĂ€usern an der Spechthausener Straße bis zum Pflegeheim »Wolfswinkel« (frĂŒher »Max Reimann«), das ebenfalls von der AWO Eberswalde betrieben wird.

Die AWO verfĂŒgt damit ĂŒber einen betrĂ€chtlichen FlĂ€chenvorrat. Schon im Zusammenhang mit der Übernahme der REKI-Sporthalle durch die AWO gab es GerĂŒchte, daß auf der BrachflĂ€che zwischen der Sporthalle und dem Neubau des SanitĂ€tshauses, dort wo einst die Rosa-Luxemburg-Oberschule stand, im Zusammenwirken der AWO Eberswalde mit der AWO Bernau eine Integration-Kita mit etwa 160 PlĂ€tzen entstehen soll.

Kurze Zeit spĂ€ter wurde bestĂ€tigt, daß dies der eigentliche Anlaß der Fusion war, wenngleich dann nur noch von 100 PlĂ€tzen die Rede war. Folgerichtig wurde die neue Kita durch Beschluß des Barnimer Jungendhilfeausschusses auch in den Kitabedarfsplan des Landkreises fĂŒr 2022 bis 2027 aufgenommen.

Seither wurde wenig an Fortschritten bekannt. An GerĂŒchten, wonach die Eberswalder Stadtverwaltung »massiv blockieren« wĂŒrde, ist jedoch nichts dran. DarĂŒber informierte der fraktionslose Stadtverordnete Carsten Zinn. Von der fĂŒr Bauordnung zustĂ€ndigen Amtsleitung habe er erfahren, daß bislang weder eine Bauvoranfrage noch ein Bauantrag dazu vorliege. Selbst der nötige Vorstandsbeschluß soll noch offen sein, war aus AWO-Kreisen zu erfahren.

UrsprĂŒnglich sollte der Bau 2023 beginnen. Die Inbetriebnahme war fĂŒr 2024 angestrebt. Bedarf ist mehr als genug vorhanden. Trotz der bisherigen Erweiterungen an KitaplĂ€tzen fehlen seit lĂ€ngerer Zeit stĂ€ndig bis zu 200 PlĂ€tze in Eberswalde. Im Brandenburgischen Viertel kommt der erhöhter Integrationsbedarf vieler nichtdeutscher Kinder hinzu. In den 1990er Jahren hatte das bei der damals verstĂ€rkten Einwanderung von meist russischsprachigen Rußlanddeutschen noch relativ gut funktioniert. Damals gab es allerdings auch noch eine ausreichende Zahl an KitaplĂ€tzen. In unserem Kiez wurden nach 1990 von fĂŒnf KindertagesstĂ€tten drei geschlossen, zuletzt 2006 die Kita »Spatzennest«, sowie eine (Kita »Gestiefelter Kater« rĂ€umlich halbiert).

Aktuell sind wieder vier Kitas im Brandenburgischen Viertel am Netz. Neben den Kitas »Arche Noah« und »Gestiefelter Kater« gibt es seit mehreren Jahren beim Buckow e.V. die Kita »Kleeblatt«. Das GebĂ€ude in der Spreewaldstraße war zu DDR-Zeiten als Kinderkombination gebaut worden. Und der Schulhort »Kinderinsel« der »SchwĂ€rzesee«-Grundschule wird voraussichtlich im November sein neues GebĂ€ude auf dem frĂŒheren Schulstandort an der Kyritzer Straße beziehen.

Ronald Schild – 21. Oktober 2022

Siehe auch:
»REKI e.V. hat sich aufgelöst«




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