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An jedem Mittwoch, gibt es auf dem Wochenmarkt im Brandenburgischen Viertel eine neue »Helle Stunde mit Kultur«. Wer am aktuell auf dem Potsdamer Platz zu Gast sein wird, gibt der Veranstalter einige Tage vorher bekannt. Los geht es am Mittwoch immer um 11 Uhr am Vormittag auf dem Potsdamer Platz.

2. KUNSTspaziergang im Kiez am Sonntag, 25.9., 11 Uhr mit der Künstlerin Gudrun Sailer. Treffpunkt: Galerie Fenster (Freizeitschiff der Wohnungsgenossenschaft 1893 eG, Prignitzer Str. 50)... mehr.

Am Donnerstag, dem 29.9., kommt in der »Dialogbox« der Genossenschaft 1893 eG der neu konstituierte Sprecherrat zusammen.


»Helle Stunde« am 21. September. Dabei war auch das Wetterteam vom RBB-Fernsehen mit Joanna Jambor, das Aufnahmen für den abendlichen Wetterbericht machte.

Am Montag, dem 3.10., heißt es ab 11 Uhr Hippie-Groove-Jazz mit »Slowboy«. Der 5. KUNSTfrühschoppen in der WERFT/Galerie Fenster (Freizeitschiff, Prignitzer Str. 5) findet im Rahmen von »Jazz in den Kneipen« statt.

Livestream der aktuellen Stadtverordnetenversammlung.


Die Investoren des neuen Sanitätshauses (rechts im Bild) sind laut Aussage der Eberswalder Baudezernentin Anne Fellner nicht in dem neuen Projekt »Specht« involviert. Einzelheiten zur künftigen Nutzung werden im Rahmen eines Bebauungsplanes bekannt gemacht. Der »Specht« kann selbst als Ruine gegenüber dem benachbarten Zweckbau mit architektonsischen Details punkten, steht aber auf keiner Denkmalsliste. Die einfachste Lösung für den Investor ist der Abriß, womit zugleich alle Vergangenheit aus dem offiziellen Gedächtnis gestrichen wird.

Nach vier Monaten öffentlich:
»Specht« hat neuen Eigentümer

maxe. Bereits im Dezember informierte die Eberswalder Baudezernentin Anne Fellner im nichtöffentlichen Teil der Stadtverordnetenversammlung darüber, daß das Ruinengrundstück »Specht« seit November 2020 einen neuen Eigentümer hat und es schon einen ersten Kontakt des Neueigentümers mit der Stadtverwaltung gegeben habe.

Auf Anfrage des fraktionslosen Stadtverordneten Carsten Zinn gab die Dezernentin nunmehr in der Stadtverordnetenversammlung am 23. März diese Information auch öffentlich preis, obwohl sie allein die Frage schonmal als einen »Verstoß gegen das Gebot der Nichtöffentlichkeit« ansah.

Allerdings hatte die Dezernentin ohnehin vor, in der nächsten Sitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung, Wohnen und Umwelt (ASWU) am 13. April über den Sachverhalt zu informieren und das könne sie »auch jetzt hier tun«.

Der neue Eigentümer sei noch nicht in Eberswalde tätig gewesen, nahm sie sogleich Gerüchten den Wind aus dem Segel, daß hier der gleiche Investor tätig werde, der sich bereits für den Neubau des benachbarten Sanitätshauses verantwortlich zeigt.

Der neue Eigentümer habe sich, so die Baudezernentin, »bereits sehr offensiv« um eine Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung bemüht. Es werde wohl darauf hinauslaufen, daß für das Vorhaben des neuen Eigentümers ein Bebauungsplan aufgestellt wird. Die Vorstellungen des neuen Eigentümers gehen in Richtung Abriß der Specht-Ruine und Neubau von Wohnungen, wobei spezielle Nutzungen wie Seniorenwohnen erwogen werden. »Aber«, so Anne Fellner, »das ist alles noch in der Diskussion«.

Es sei erfreulich, »daß endlich Bewegung in diese Ruine kommt, so wie wir dank der Bemühungen unseres Landrates auch Bewegung bei den Ruinen in der Eberswalder Straße haben«.

In dem Moment, wenn »die Dinge soweit gediehen sind«, daß man über einen Bebauungsplan und die Zielsetzung der Flächenentwicklung reden könne, »dann treten wir auch an den Bauausschuß* heran und werden es dort diskutieren«.

(24. März 2021)

* Bauausschuß - frühere Kurzbezeichnung für den Ausschuß für Bau, Planung und Umwelt (ABPU), der in dieser Wahlperiode angesichts veränderter Zielrichtungen von den Stadtverordneten die Bezeichnung Ausschuß für Stadtentwicklung, Wohnen und Umwelt (ASWU) erhielt.




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