Kiezmagazin für das Brandenburgische Viertel
in Eberswalde
Kontakt zur ...

Archive: gedruckte Ausgaben

Online-Artikelarchiv
Aufgeräumt

Am Internationalen Kindertag (1. Juni) wurden am Einkaufszentrum »Heidewald« die lang ersehnten Putzkolonnen gesichtet (ein fotografischer Beleg liegt der MAXE-Redaktion noch nicht vor). An einem Tag war die Arbeit nicht zu bewältigen, so daß die fleißigen Aufräumer auch noch am Dienstag tätig waren. Es wird vermutet, daß die Eberswalder Stadtverwaltung nun doch einigen Druck auf die Eigentümergesellschaft von Sahid Sanli ausgeübt hat. Am 9. Juni hat die Stadtverwaltung die Stadtverordneten und auch den Eigentümer zu einer Begehung des Areals eingeladen.

Den Monatsplan Juni der Begegnungsstätte »Silberwald« (Spreewaldstr. 1) gibt es hier (PDF 1 Mb).


Livestream der aktuellen Stadtverordnetenversammlung.

Die Barnimer Busgesellschaft: Ideal und Wirklichkeit prallen aufeinander.

Erlebnisse mit Eberswalder Busfahrern:
Schwieriger Beruf - Wo sind die Helden des ÖPNV?

maxe. Die Busfahrer der Barnimer Waldstadt sind vorbildlich und rücksichtsvoll. Keinesfalls verpassen sie jemals die Erwiderung eines Grußes eines vorbeifahrenden Kollegen, komme was da wolle. Wenn hingegen ein Busfahrgast in Not ist, sieht die Situation schon anders aus:

1. Fall:
Zahlreiche Busfahrgäste warten an der Haltestelle Frankfurter Allee auf den Nordender O-Bus, der um 9.20 Uhr pünktlich eintrifft. Während die Fahrgäste einsteigen, entlädt sich im Bereich des Wartehäuschens eine gewaltsame Aggression eines jungen ostdeutschen Mannes gegen einen anderen, mit Schlägen ins Gesicht und Tritten in die Weichteile. Man traut sich nicht einzuschreiten, bittet jedoch den Busfahrer um Hilfe. Dieser entgegnet nur kalt: Das gehe ihn nichts an, das wäre außerhalb. Und überläßt das Opfer seinem Schicksal, indem er fortfährt.

Gesetzt den Fall, man hätte den Schläger zur Rede gestellt und ihn aufgefordert, seine Handlungen zu unterlassen - der Busfahrer hätte vor einem die Türe geschlossen und wäre abgefahren. Sieht so Sicherheit im Öffentlichen Personennahverkehr aus?

2. Fall:

Ein junger Mann mit arabischem Hintergrund läuft erwartungsvoll und lächelnd aus etwas Entfernung zum O-Bus, der um 10.50 Uhr an der Specht-Haltestelle eintrifft. Der Busfahrer macht ihm die Tür vor der Nase zu, wartet noch demonstrativ vier Sekunden bei geschlossener Tür und fährt dann los. Und der junge Mann musste draußen bleiben und hatte das Nachsehen. Für diesen Akt der Unmenschlichkeit gab es keinerlei Notwendigkeit. Außer den, die eigene Macht auszukosten.

Vorbildlich, rücksichtsvoll, in Not zur Hilfe eilend - so hätte man sich seine Busfahrer am Vortag der Deutschen Einheit gewünscht. Die Realität sah leider anders aus.

(jg) - 2. Oktober 2018




Die zwölf neuesten Artikel im Direktzugriff:

02.06.2026 - Neuer Monat, neues Glück! zum Artikel ...
29.05.2026 - Vernissage neuer Ausstellungen zum Artikel ...
17.05.2026 - »Vom Saustall in den Schweinestall« zum Artikel ...
14.05.2026 - QM mit neuer Telefonnummer zum Artikel ...
14.05.2026 - Mitmachen erwünscht zum Artikel ...
07.05.2026 - »Woche der Kultur(en)« zum Artikel ...
28.04.2026 - Finissage in der Galerie Fenster zum Artikel ...
23.04.2026 - »Entwicklungen mitdenken« zum Artikel ...
23.04.2026 - Krabbelgruppe & Beikostkurs für Babys zum Artikel ...
22.04.2026 - Kfz-Stellplätze zu Grünflächen zum Artikel ...
21.04.2026 - Kuscheltierrallye zum Kiezfest zum Artikel ...
15.04.2026 - Heidewald-Drama dauert an: Nichts genaues weiß man nicht zum Artikel ...


Archiv der MAXE-Druckausgaben

Alle Druckausgaben von MAXE, dem Kiezmagazin für das Brandenburgische Viertel, die 2012 bis 2014 im Kiez verteilt wurden, sind im Archiv als PDF abrufbar.

Hier geht's zum Archiv: MAXE gedruckt


Eberswalde © 2015-2025 AG MAXE
Impressum

Besucher
(seit 16.1.24):
Besucherzähler