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Der Rückbau von öffentlichen Kfz-Stellplätzen geht weiter. Hier werden im westlichen Bereich der Flämingstraße beidseitig die Parkflächen entfernt. An deren Stelle entstehen flache Mulden, in denen das Regenwasser versickern soll. Dem Anschein nach sind hier auch nach dem Rückbau noch genügend freie Stellplätze verfügbar. Inwieweit diese gegebenenfalls für Bewohner der Havelland- oder Schwärzeseestraße benötigt werden, falls dort einkommensstärkere Familien mit Auto einziehen, ist nicht bekannt. Siehe auch: hier.

Den Monatsplan Juli der Begegnungsstätte »Silberwald« (Spreewaldstr. 1) gibt es hier (PDF 1,6 Mb).


Livestream der aktuellen Stadtverordnetenversammlung.

Die Barnimer Busgesellschaft: Ideal und Wirklichkeit prallen aufeinander.

Erlebnisse mit Eberswalder Busfahrern:
Schwieriger Beruf - Wo sind die Helden des ÖPNV?

maxe. Die Busfahrer der Barnimer Waldstadt sind vorbildlich und rücksichtsvoll. Keinesfalls verpassen sie jemals die Erwiderung eines Grußes eines vorbeifahrenden Kollegen, komme was da wolle. Wenn hingegen ein Busfahrgast in Not ist, sieht die Situation schon anders aus:

1. Fall:
Zahlreiche Busfahrgäste warten an der Haltestelle Frankfurter Allee auf den Nordender O-Bus, der um 9.20 Uhr pünktlich eintrifft. Während die Fahrgäste einsteigen, entlädt sich im Bereich des Wartehäuschens eine gewaltsame Aggression eines jungen ostdeutschen Mannes gegen einen anderen, mit Schlägen ins Gesicht und Tritten in die Weichteile. Man traut sich nicht einzuschreiten, bittet jedoch den Busfahrer um Hilfe. Dieser entgegnet nur kalt: Das gehe ihn nichts an, das wäre außerhalb. Und überläßt das Opfer seinem Schicksal, indem er fortfährt.

Gesetzt den Fall, man hätte den Schläger zur Rede gestellt und ihn aufgefordert, seine Handlungen zu unterlassen - der Busfahrer hätte vor einem die Türe geschlossen und wäre abgefahren. Sieht so Sicherheit im Öffentlichen Personennahverkehr aus?

2. Fall:

Ein junger Mann mit arabischem Hintergrund läuft erwartungsvoll und lächelnd aus etwas Entfernung zum O-Bus, der um 10.50 Uhr an der Specht-Haltestelle eintrifft. Der Busfahrer macht ihm die Tür vor der Nase zu, wartet noch demonstrativ vier Sekunden bei geschlossener Tür und fährt dann los. Und der junge Mann musste draußen bleiben und hatte das Nachsehen. Für diesen Akt der Unmenschlichkeit gab es keinerlei Notwendigkeit. Außer den, die eigene Macht auszukosten.

Vorbildlich, rücksichtsvoll, in Not zur Hilfe eilend - so hätte man sich seine Busfahrer am Vortag der Deutschen Einheit gewünscht. Die Realität sah leider anders aus.

(jg) - 2. Oktober 2018




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