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Gründonnerstag, 2.4., 16-19 Uhr, Prignitzer Str. 50: Die Galerie Fenster lädt ein zum Sofa Fest, Einweihung der Sofa-Mosaikplastik von Anne Ochmann auf dem Hof vor der Galerie mit Musik von Cathrin Pfeifer (Akkordeon).

Den Monatsplan März der Begeg-nungsstätte »Silberwald« (Spree-waldstr. 1) gibt es hier (PDF 2,9 Mb). Die Vorausschau auf den Monat April gibt es hier (PDF 1,6 Mb).


Livestream der aktuellen Stadtverordnetenversammlung.

Radverkehrs-Südroute durch den Kiez:
Ein »richtiger Radweg«

maxe. In der Stadtverordnetensitzung am 19. März ging es unter anderem um den Beschluß zur sogenannten »Südroute« im Radverkehrsnetz der Stadt Eberswalde. Speziell stand der Abschnitt zwischen Schönholzer Straße und Tierparkstraße auf der Tagesordnung, der mitten durch das Brandenburgische Viertel führt. (Siehe: Entwurfsplanung für Radweg-Südroute beschlossen: »Bullshit«)

Tatsächlich neu gebaut werden soll dabei lediglich der Teil zwischen Schönholzer und Ringstraße in Form einer Fahrradstraße. Im folgenden Teilabschnitt entlang der Priegnitzer Straße bis zur Potsdamer Allee soll der vorhandene Geh- und Radweg zurückgebaut werden, um einem heutigen Standards genügenden Neubau Platz zu machen.

Für diese beiden Teilabschnitte soll der größte Teil der eingeplanten 2,4 Millionen Euro ausgegeben werden.

Auf der restlichen Rad-Route durch den Kiez entlang der Potsdamer Allee und der Lausitzer Straße sind keine Baumaßnahmen geplant. Lediglich ein Schutzstreifen soll auf dem Asphalt der Lausitzer Straße markiert werden. Damit im Zusammenhang wird laut der beschlossenen Entwurfsplanung das bisher mögliche Parken auf der Fahrbahn künftig verboten sein.

Für einen »richtigen Radweg« in der Lausitzer Straße, wie ihn der Stadtverordnete Oskar Dietterle von der Fraktion Die PARTEI Alternative für Umwelt und Natur gefordert hatte, müßten Bäume gefällt werden, wandte der städtische Baudezernent Ilja Haub ein. Tatsächlich ist der alte Gehweg auf der Südseite der Lausitzer Straße völlig marode und müßte für einen »richtigen Radweg« ersetzt und verbreitert werden. Bäume allerdings wurden dort bereits jetzt gefällt (siehe Foto).

Die signifikant preiswertere Route direkt über den vorhandenen Radweg der Schönholzer Straße in Richtung Brandenburgisches Viertel und nachfolgend entlang der Brandenburger und Frankfurter Allee und schließlich auf der Gubener Straße bis zum Radweg an der Tierparkstraße zum Schwarzen Weg spielte in der Diskussion der Stadtverordneten keine Rolle.

(30. März 2026)

Siehe auch:
Entwurfsplanung für Radweg-Südroute beschlossen: »Bullshit«




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