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Der Rückbau von öffentlichen Kfz-Stellplätzen geht weiter. Hier werden im westlichen Bereich der Flämingstraße beidseitig die Parkflächen entfernt. An deren Stelle entstehen flache Mulden, in denen das Regenwasser versickern soll. Dem Anschein nach sind hier auch nach dem Rückbau noch genügend freie Stellplätze verfügbar. Inwieweit diese gegebenenfalls für Bewohner der Havelland- oder Schwärzeseestraße benötigt werden, falls dort einkommensstärkere Familien mit Auto einziehen, ist nicht bekannt. Siehe auch: hier.

Den Monatsplan Juli der Begegnungsstätte »Silberwald« (Spreewaldstr. 1) gibt es hier (PDF 1,6 Mb).


Livestream der aktuellen Stadtverordnetenversammlung.

Die Gewerbetreibenden und Dienstleister im Einkaufszentrum »Heidewald« werden von der Stadtverwaltung nicht alleine gelassen. Die Versorgung der Bevölkerung im Brandenburgischen Viertel und sichere Arbeitsplätze vor Ort »sind für die Stadt Eberswalde ein wichtiges Anliegen«.

Städtische Amtsleiter schreiben an Heidewald-Mieter:
»Aufrichtige Ansprechpartner«

Reale Möglichkeiten der Stadt sind aber eng begrenzt

maxe. Die städtischen Amtsleiter für Wirtschaftsförderung und Stadtentwicklung haben sich jetzt direkt an die Gewerbetreibenden und sonstigen Dienstleister im Einkaufszentrum (EKZ) »Heidewald« gewandt. Das ein entsprechendes Schreiben zustandekam, sei »insbesondere auf meine Initiative und temporären Druck« zu verdanken, teilte der Stadtverordnete aus dem Kiez Carsten Zinn mit.

Mit seiner »aktiven Unterstützung« habe das Quartiersmanagement im Brandenburgischen Viertel dabei geholfen, daß dieser Brief »seitens der städtischen Amtsleitungen Wirtschaftsförderung /Stadtentwicklung mit hohen und dankenswerten Tempo entstanden und umgehend an den relevanten Betroffenenkreis der Gewerbetreibenden und Mieterschaft im Handels -und Dienstleistungszentrum Heidewald Brandenburgisches Viertel gesendet worden« ist.

»Absolut nicht zu verstehen ist«, setzt Zinn fort, »daß die Verwaltungsspitze im Eberswalder Rathaus aktuell wiederholt in der Sache destruktiv bzw. überhaupt nicht gehandelt hat. Meine mehrfache telefonische Bitte, allen Eberswalder Stadtverordneten, der betroffenen sachkundigen Einwohnerschaft in den Fachausschüssen« sowie den Mitgliedern der städtischen Beiräte den »offiziellen und gemeinsam abgestimmten Brief der Amtsleitungen Wirtschaftsförderung und Stadtentwicklung zeitnah zuzusenden«, sei bisher leider nicht entsprochen worden. Laut Zinn »zum wiederholten Male ein Akt der intransparenten Bürgerdemokratie seitens der Verwaltungsspitze im Eberswalder Rathaus«.

Dank »geschäftsbesorgerischer Unterstützung« ist es dem Stadtverordneten aber nun möglich, der Verwaltungsspitze helfend unter die Arme zu greifen, indem er nun das Schreiben in Abstimmung mit Betroffnenen selber weiterverbreitete.

Die beiden städtischen Ämter, heißt es in dem Schreiben, »beobachten die Entwicklung im Zentrum Heidewald aufmerksam und sind sich bewußt, daß die aktuelle Situation« für die Gewerbetreibenden »mit großen Unsicherheiten verbunden ist«. Die Stadtverwaltungsmitarbeiter wollen nichts versprechen, was sie nicht einhalten können, bieten aber »aufrichtig« an, »als Ansprechpartner an Ihrer Seite zu stehen«.

Zunächst schildern die Amtsleiter den aktuellen Kenntnisstand. Der Projektentwickler des Eigentümers, Marco Bauer,habe sich gegenüber der Stadtverwaltung klar geäußert: »Das Zentrum Heidewald soll nun schrittweise saniert und umgebaut werden. Der bisherige Ankermieter Netto wird das Objekt Ende September verlassen müssen; nach dem Umbau ist Edeka als neuer Ankermieter vorgesehen. Der Umbau soll laut Projektentwickler ca. ein Jahr dauern, konkrete Zeitpläne und detaillierte Informationen liegen der Stadt derzeit aber noch nicht vor.« Es wird versprochen, zu informieren, sobald weitere gesicherte Erkenntnisse vorliegen.

»Wir möchten Ihnen klar und ehrlich sagen: Die Möglichkeiten der Stadt, in private Eigentumsverhältnisse einzugreifen oder steuernd tätig zu werden, sind rechtlich und finanziell eng begrenzt.« Dennoch wollen sich die städtischen Wirtschaftsförderer »aktiv für eine nachhaltige Verbesserung der Situation« einsetzen und »stehen in regelmäßigem Kontakt mit dem Eigentümer«.

Konkret bietet der Amtsleiter für Wirtschaftsförderung Alexander Broschell den betroffenen Heidewald-Mietern an, »Fragen, Sorgen oder Anregungen« aufzunehmen und diese – soweit möglich – an den Eigentümer heranzutragen. »Wir richten gerne einen Verteiler ein, über den wir Sie zeitnah über relevante Entwicklungen informieren. Bei Bedarf stehen wir für ein direktes Gespräch zur Verfügung, wir kommen auch zu Ihnen vor Ort.«

Die Versorgung der Bevölkerung im Brandenburgischen Viertel und sichere Arbeitsplätze vor Ort sind für die Stadt Eberswalde ein wichtiges Anliegen, betont Broschell abschließend.

(17. Juli 2026)

Siehe auch:
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