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Lebensmittel-Grundversorgung im Kiez:
Der Countdown läuft
maxe. Während sich bei den anhaltend sommerlichen Temperaturen die Bauarbeiter der WHG-Sanierungen wie eh und je ihre Bockwurst mit Senf bei Märkisch Edel am Potsdamer Platz genehmigen, gehen die Vorbereitungen für den Alternativverkauf von Lebensmitteln in der Frankfurter Allee voran. Bekanntlich schließt Netto schwarz, der einzige Lebensmittelmarkt des Viertels Ende August seine Pforten. Am 29.8. ist letzter Öffnungstag.
Der Unternehmer Youssuf Hassan Akilo, »Wahl-Eberswalder seit 2017/18« (MOZ) mit syrischen Wurzeln, hat den leerstehenden Laden an der Frankfurter Allee 55 von der AWO angemietet. Lebensmittel, Obst und Gemüse wird es in dem Laden geben. Betrieben wird der Laden von der 21jährige Malva Kacho mithilfe ihres Mannes, der bei Youssuf Hassan Akilo im Bahnhofs-Döner arbeitet.
Das Geschäft hat schon einen Namen. »Ayan Supermarkt« soll es heißen und täglich von 9 bis 22 Uhr geöffnet haben. Der Countdown läuft. Laut Betreiber und der lokalen Tageszeitung soll das Geschäft schon vor der Netto-Schließung aufmachen.
Die barrierefreie Erreichbarkeit des Geschäfts – zum Beispiel mit einem Rollator – ist nur über die Cottbuser Straße möglich, weil in der anderen Richtung wegen der Generalsanierung des AWO-Brandblocks nebenan alles mit Bauzäunen versperrt ist.
Für die Vollversorgung der mittlerweile 7.300 Einwohner im Kiez wird der 52 Quadratmeter große Laden nicht ausreichen. Aber es wird eine Grundversorgung geben.
(15. August 2026)
Siehe auch:
»Verhinderte Chancen«
»Übergangslösung für Nahversorgung«
»NETTO schließt am 29. August«
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