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Vor der Sporthalle des SV Motor in der Potsdamer Allee haben Graffiti-Künstler ein begehbares Kunstwerk geschaffen. Einen Kurzclip kann durch Anklicken des Bildes aufgerufen werden.

Dienstag, 22. Sept., 18 Uhr, AWO-Speisesaal (Frankfurter Allee 24): Darmkrebs, Vorsorge, Behandlung und Nachsorge sowie Krebsoperationen mit dem Roboter sind Themen beim Medizinischen Dienstag. Referenten aus dem GLG Werner Forßmann Klinikum Sind Prof. Dr. med Axel Matzdorfff, PD Dr. med Sascha Weiß und PD Dr. med. habil Steffen Lebentreu. Eintritt frei.

Den Monatsplan September der Begegnungsstätte »Silberwald« (Spreewaldstr. 1) gibt es hier (PDF 1,5 Mb).


Livestream der aktuellen Stadtverordnetenversammlung.

Im Netto schwarz des EKZ Heidewald beginnt so langsam der Schlußverkauf, wie auch die Kassiererin bestätigte. An der Hälfte der Angebote des Supermarktes sind die Waren mit roten Preisschildern gekennzeichnet, Non-Food-Artikel allesamt 20 % reduziert. Ansonsten sind die Regale noch gut gefüllt und man kann reichlich einkaufen. Viele ehemalige Bewohner des Viertels kommen noch einmal vorbei, um sich von Netto zu verabschieden. Verhinderte Chancen

»Eiserne Lady« wedelte Alternativen »gnadenlos vom Tisch«

maxe. »Ich finde das Thema ist viel zu ernst und insbesondere sehr besorgniserregend für die unmittelbare Zukunft im Quartier, um damit auch noch partei- und kommunalpolitisches Kapital zu schlagen und persönliche Profilierung zu betreiben«, meint der Kiez-Stadtverordnete Carsten Zinn.

Er erinnert daran, daß Die Linke von 2009 bis 2019 den Vorsitz im Stadtentwicklungsausschuß inne hatte. Konkret spricht er auch den CDU-Stadtverordneten Uwe Grohs an, der als langjähriger Vorsitzender seiner Fraktion und zugleich Mitglied im Stadtentwicklungsausschuß sowie Vorstandsmitglied im Unternehmerverband »mit zu den einflußreichsten wirtschafts-, kommunal- und parteipolitischen 'Strippenziehern' der Stadt Eberswalde« gehöre.

Einen aus Zinns Sicht »erneut aktuell und temporär trittbrettfahrermäßigen Aufschrei verbunden mit einer massiven Inanspruchnahme der kommunalpolitischen 'Tränendrüse'« registrierte er seitens des »sozialen Robin Hood« der hiesigen CDU. Mit der Selbstbezeichnung »Robin Hood« hatte sich einst der Spitzenkandidat der Linken im Kommunalwahlkampf 2024 geschmückt. Zinn zielt hier aber wahrscheinlich auf den CDU-Stadtverordneten Dietmar Ortel. Der meldete sich mit einer Stellungnahme zu Wort, aus der die lokale Tageszeitung einige Passagen zitierte.

Die im Wohngebiet lebenden Menschen, so Ortel, dürften nicht im Stich gelassen werden. »Sie erwarten zu Recht tragfähige Konzepte für die Versorgung mit einem umfassenden Sortiment. Es sollte daher keine Notlösung geben, sondern Projekte, die in ein Stadtentwicklungskonzept für das Brandenburgische Viertel passen und stabile Zukunftsperspektiven aufzeigen.«

Der CDU-Stadtverordnete, der seine Partei auch im Kreistag vertritt, bemerkt, daß im Brandenburgischen Viertel seitens der Wohnungsunternehmen viel Geld in Infrastruktur und Wohnprojekte investiert werde, um Einwohner zu gewinnen und Abwanderung zu stoppen. Den Laden in der Frankfurter Allee sei eine »mit heißer Nadel gestrickte Notlösung«, so Ortel.

»Eine stabile, attraktive Nahversorgung gehört zur notwendigen Daseinsfürsorge und darf nicht Spielball von Interessengruppen werden, zumal Zusagen von Nahversorgern bestehen, bei der Bereitstellung einer geeigneten Fläche im Wohngebiet einen Supermarkt zu errichten.«

Für Carsten Zinn ist dies »an kommunal- und parteipolitischer Verlogenheit einfach nicht zu toppen. Immerhin war es die ehemalige Erste Beigeordnete und langjährige Baudezernentin der Stadt Eberswalde, die es gemeinsam mit ihrem großen Unterstützer- und fraktionsübergreifenden Fankreis verwaltungsin- und -extern erfolgreich geschafft hat, ergänzende, zeitgemäße und zukunftorientierte Alternativen in der Nahversorgung oder sogar mit einen Vollsortimenter an einem anderen Standort im Ortsteil Brandenburgisches Viertel zu verhindern.«

Entsprechende Anregungen und Bitten aus der Einwohner- und Nettokundschaft, einschließlich ihm selber, »wurden alle mit dem Charme einer 'eisernen Lady' gnadenlos vom Tisch gewedelt. Das und vieles mehr gehört einfach zur bitteren Wahrheit und aktuellen Realität dazu.«

(10. August 2026)

Siehe auch:
»Übergangslösung für Nahversorgung«
»NETTO schließt am 29. August«




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