Der Innenhof zwischen Potsdamer Allee, Frankfurter Allee, Finsterwalder Straße und Cottbuser Straße soll zu einem »Pikopark« umgestaltet werden.
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Für mehr Artenvielfalt und Klimaschutz:
Ein »PikoPark« im Kiez
maxe. Gemeinsam mit der Stiftung WaldWelten und der Stadt Eberswalde hat die WHG Wohnungsbau- und Hausverwaltungsgesellschaft m.b.H. Eberswalde die Planungen für den ersten Eberswalder »PikoPark« vorgestellt.
»PikoParks« (von »piccolo« = klein), so J. Schiemann von er WHG, sind neue Grünflächentypen die im urbanen Raum entstehen. Konkret geht es um den Innenhof zwischen Potsdamer Allee, Frankfurter Allee, Finsterwalder Straße und Cottbuser Straße. Diese Grünfläche besteht derzeit im wesentlichen aus einem Kiefernwäldchen, das beim Bau der Wohnhäuser Anfang der 1980er Jahre erhalten blieb und angrenzenden Rasenflächen. Der Erhalt des bestehenden Waldes stellte damals eine Besonderheit dar und prägte den besonderen Charakter des Woshngebiets »Max Reimann«, das 1993 in »Brandenburgisches Viertel« umbenannt wurde.
Mittlerweile sind die Kiefernschonungen von damals zum Kiefernhochwald aufgewachsen, der von Rasenflächen umgeben ist. Das alles soll nun »naturnah umgestaltet« werden, so J. Schiemann. »Statt eintöniger Rasenflächen entstehen etwa Blumenwiesen und Staudenbeete, Natursteinmauern und Totholzstrukturen sowie eine Eidechsenburg. So finden Vögel, Igel, Wildbienen, Schmetterlinge, Käfer, Eidechsen und viele weitere Tierarten künftig Nahrung, Schutz und Lebensraum – direkt im Wohnumfeld.«
»Die ökologische Aufwertung unserer Wohnanlagen«, ergänzt der WHG-Geschäftsführer Hendrik Hundertmark, »ist eine wichtige Investition in die Zukunft. Wir fördern biologische Vielfalt im direkten Wohnumfeld und schaffen damit einen Mehrwert nicht nur für unsere Mieterschaft.«
»Die naturnahe Gestaltung soll Eberswalde klimaresilienter machen, Hitzestreß abbauen und die Artenvielfalt fördern«, meint der Eberswalder Dezernent für Bau und Stadtentwicklung Ilja Haub, der es zudem »schön« findet, »daß die WHG einen Beitrag leistet«.
Das Projekt, teilt J. Schiemann noch mit, wird im Rahmen des Aktionsprogramms »Natürlicher Klimaschutz in Kommunen« durch das Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit gefördert.
(31. Juli 2026)
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