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Frühling

An geschützten Stellen entfalten sie inzwischen ihre Farbenpracht, in diesem Jahr etwas später als im allgegenwärtigen Klimawandel zu erwarten war. Leider ist die Blütenpracht nur etwas für das Auge. Als Futter für die Bienen und andere Insekten taugen die Forsythien leider nicht. Hier besitzen die Weidenkätzchen oder andere heimische Frühblüher deutliche Vorteile.

Den Monatsplan März der Begegnungsstätte »Silberwald«
(Spreewaldstr. 1) gibt es hier (PDF, 2,7 Mb) und die Vorausschau auf den April hier (PDF, 1,9 Mb).


Livestream der aktuellen Stadtverordnetenversammlung.

Seit Juni 2018 grenzt dieser schicke Bauzaun das Grundstück an der Kreuzung Spechthausener/Eberswalder Straße von der Außenwelt ab. Innerhalb des Areals ist seitdem nichts sichtbares passiert. Die Stadtverwaltung weiß von nichts.

In den 1990er Jahren sollte dieser Baum der Neuordnung des Verkehrs an der benachbarten Kreuzung zum Opfer fallen. Eine Initiative von Eberswalder Bürgern, unter ihnen der heutige »Guten Morgen Eberswalde«-Manager Udo Muszynski, sorgte damals dafür, daß der Baum stehen blieb. Eine aktuelle Gefährdung wegen eventueller Baumaßnahmen auf dem abgegrenzten Grundstück dürfte unwahrscheinlich sein - es sei denn, an dieser Stelle ist eine Grundstückszufahrt mit separater Ampelschaltung notwendig. Sowas hat in Eberswalde Priorität.

Der Bauzaun am Kiez-Eingang

maxe. Seit Juni 2018 »ziert« ein Bauzaun die Zufahrt zum Brandenburgischen Viertel an der Kreuzung Spechthausener/ Eberswalder Straße. Mehrere Kiezbewohner hatten sich an die MAXE-Redaktion gewandt, weil sie wissen wollten, was es mit den Absperrungen auf sich hat.

Der Bauzaun erstreckt sich von den Baracken des einstigen Asylbewerberheims bis zum Toom-Parkplatz und schließt auch den Friedhof mit dem Gedenkstein davor ein. Lediglich das dortige Bethaus ist noch zugänglich. Irgendwelche Aktivitäten waren nach dem Aufstellen des Bauzauns nicht zu beobachten.

Die MAXE-Redaktion fragte daher am 19. Juli bei der Pressestelle der Eberswalder Stadtverwaltung an, ob sie mit entsprechenden Informationen weiterhelfen könne. Leider gab es keine Antwort. Vermutlich ging die Anfrage in der Urlaubszeit irgendwie verloren.

Die MAXE-Leser sind nicht so vergeßlich. Jedenfalls wurde die Redaktion kürzlich angemahnt, wo denn die Antwort auf die Frage vom Juli bleibe. Der Bauzaun stehe immer noch, ohne daß irgendwelche Aktivitäten hinter der Umzäunung ersichtlich sind.

Die MAXE-Redaktion wiederholte also am 25. September ihre Anfrage an die städtische Pressestelle und ergänzte: »Neben dem Friedhof und dem davor gelegenen Denkmal dürfte auch der alleinstehende Baum an der Kreuzung unter Schutz stehen. Zu dem Baum gab es bereits Anfang der 1990er Jahre eine erfolgreiche Initiative gegen die damals beabsichtigte Fällung. Eine Antwort auf die Frage wäre auch in diesem Zusammenhang hilfreich.«

Am 4. Oktober antwortete die Pressesprecherin Nancy Kersten:

»Gern möchte ich Ihnen antworten. Bei der Absperrung muß es sich um eine Absperrung des Grundstückeigentümers handeln. Von Verwaltungsseite aus wurde keine Sperrung veranlaßt.«

Die MAXE-Redaktion bedankt sich für diese ausführliche und aufschlußreiche Antwort.

(gm) - 5. Oktober 2018




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