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Freitag, 13.2., 18 Uhr, Familien- garten: »Entlastung oder Zumutung?«. Podiumsdiskussion der BI »Pro Waldstadt« zur B167neu.

Sonnabend, 14.2., 12.05 Uhr, Britz, Werktor SVKE/Eberswalder Wurst: Gemeinsam Abschied nehmen. Trauerfeier zur Schließung des Traditionsbetriebes. Siehe hier.

Sonntag, 15.2., 14 Uhr, Prignitzer Str. 50: Vernissage der neuen Ausstellungen in der Galerie Fenster: »Maramures«, Fotografien von Axel Heller , und »Gesundbrunnen - Chorin«, Zeichnungen von DAG. Beide Künstler sind anwesend, musikalisch umrahmt von Bernhard Meyer (E-Bass).

Der »Bürgerrat« für die Beteiligung am neuen Integrierten Entwicklungskonzept (IEK) für das Brandenburgische Viertel kommt am 25. Februar und am 26. März, jeweils von 17 bis 20 Uhr im Hort Kinderinsel in der Kyritzer Straße 17 zusammen. Siehe auch hier.

Livestream der aktuellen Stadtverordnetenversammlung.

Leerstandsbeseitigung im EKZ »Heidewald«. Bis Dezember 2012 bot hier »Komma 10« die 1000 kleinen Dinge für den Haushalt an. Nun ist hier das neue Sozialkaufhaus eingezogen. »Hilfe zur Selbsthilfe«

Am 5. September öffnete mit dem »SPEICHER im Heidewald-
center – Lehr- und Lernbetrieb« das Sozialkaufhaus Nr. 2

maxe. Nach nur zweimonatiger Vorbereitungszeit hatte am 24. Mai 2014 im Eberswalder Leibnizviertel er »SPEICHER – Das Sozialkaufhaus für Jedermann« seine Pforten geöffnet. Ein ambitioniertes Projekt des europäischen Regionalen Fördervereins e.V., das vollkommen neue Wege beschreiten wollte. Hier sollte unter der Leitung von Kerstin Hoppe und Uwe Siegel der Versuch unternommen werden, viele Dinge unter einen Hut zu bringen.

Es sollten sinnvolle Beschäftigungsmöglichkeiten für Langzeitarbeitslose und anderen Benachteiligte abseits der gängigen »Beschäftigungstherapien« entstehen mit der Möglichkeit, sich seinen festen Arbeitsplatz selbst zu schaffen. Außerdem ging es darum, noch gebrauchsfähige Möbel und Hausrat statt zu vernichten einer Wiederverwertung zuzuführen. Schließlich sollte eine ansprechende Einkaufsmöglichkeit für sozial Benachteiligte (mit 20% Rabatt) UND Normalverdiener entstehen. Im Mittelpunkt sollte die Eigenerwirtschaftung der Kosten aus den laufenden Umsätzen ohne vorrangige Inanspruchnahme von Fördermitteln stehen.

Nach 2 Jahren kann gesagt werden, daß das Sozialkaufhaus sehr gut angenommen wird und die angestrebte Kostendeckung erreicht ist. Fünf feste Arbeitsplätze sind hier entstanden. Seit 2015 werden drei Jugendliche zum Verkäufer bzw. Einzelhandelskaufmann ausgebildet. Zugleich werden neue Geschäftsfelder erschlossen, wie Haushaltauflösungen, Entrümpelungen und Umzüge.

Auf dieser Basis soll nun in den kommenden drei Jahren ein barnimweit agierender Sozialbetrieb aufgebaut werden.

Als erstes Projekt entstand mit dem SPEICHER im Heidewaldcenter im Brandenburgischen Viertel ein »Lehr– und Lernbetrieb«, der von den Auszubildenden selbst geleitet wird und hier ihr Wissen und Können eigenverantwortlich im Echtzeitbetrieb erproben können. Am 5. September war die offizielle Eröffnung, zu der sogar Bürgermeister Boginski sein Kommen zugesagt hatte.

Die Auszubildenden erhalten hier die einzigartige Möglichkeit, sich selbst einen festen Arbeitsplatz zu schaffen. Sie verwerten noch gebrauchsfähige Möbel und Hausrat und retten sie somit vor der Vernichtung. Damit ergänzt der SPEICHER die Angebotspalette des Heidewaldcenter und wertet dieses auf. Zugleich wird einkommensschwachen und benachteiligten Einwohnern im Brandenburgischen Viertel die Möglichkeit des Nahkaufs von Möbeln und Hausrat ermöglicht. Perspektivisch kann unter Einbeziehung weiterer unvermieteter Flächen der SPEICHER zum sozialen Treffpunkt ausgebaut werden, der auch Anlaufpunkt für Asylsuchende fungieren kann, die hier ihre Fähigkeiten erproben, Deutschkentnisse erwerben oder festigen und nicht zuletzt Sozialkontakte erleben können.

(6. September 2016)




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