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Der Rückbau von öffentlichen Kfz-Stellplätzen geht weiter. Hier werden im westlichen Bereich der Flämingstraße beidseitig die Parkflächen entfernt. An deren Stelle entstehen flache Mulden, in denen das Regenwasser versickern soll. Dem Anschein nach sind hier auch nach dem Rückbau noch genügend freie Stellplätze verfügbar. Inwieweit diese gegebenenfalls für Bewohner der Havelland- oder Schwärzeseestraße benötigt werden, falls dort einkommensstärkere Familien mit Auto einziehen, ist nicht bekannt. Siehe auch: hier.

Den Monatsplan Juli der Begegnungsstätte »Silberwald« (Spreewaldstr. 1) gibt es hier (PDF 1,6 Mb).


Livestream der aktuellen Stadtverordnetenversammlung.

Beschäftigungschancen im Kiez

maxe. Im Brandenburgischen Viertel gibt es seit Anfang des Jahres ein neues Projekt, mit dem gesellschaftlich Benachteiligte ihre Chancen für eine lohnabhängige Beschäftigung verbessern können. Das von der Bildungseinrichtung Buckow e.V. getragene Projekt mit dem schlichten Namen »Beschäftigungschancen – im Sozialraum mit den Familien« unterstützt Menschen, die von Alg2 leben müssen, bei ihrer beruflicher Neuorientierung und begleitet den Familienalltag.

»Wir möchten etwas gemeinsam gestalten und die Teilnehmer in eine Beschäftigung oder in Bildungsmaßnahmen integrieren«, sagen die beiden Ansprechpartnerinnen Katja Knöfel (tel. 0174/9955005) und Gabi Melzow (0175/8138117). Hierbei werden die Teilnehmer 12 Monate lang begleitet. Jene, denen sich keine berufliche Perspektive bietet, begleitet das Projekt bei der Integration in Sozialraumprojekte oder Ehrenamtstätigkeiten in den Kommunen. Für diese auf 24 Monate angelegte Hilfe kann man sich sofort entscheiden oder nachdem die erste Variante erfolglos blieb. Als weitere Möglichkeit gibt es auch konkrete Hilfe für individuelle Problemlagen.

Neben der Nutzung vorhandener Sozialraumprojekte werden im Rahmen des Projekts »Beschäftigungschancen« auch eigene Initiativen entwickelt, wie ein Generationencafé und ein regelmäßiger offener Treff.

Zu finden ist das Projekt, das aus Mitteln der Europäischen Union und des Landes Brandenburg finanziert wird, in der Spreewaldstraße 20-22. Die Vermittlung in Variante 1 läuft über das Jobcenter, während die Anmeldung zur niederschwelligeren Ehrenamtsvariante direkt bei den Projektbetreuern erfolgen kann.

(24. Februar 2016)




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