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Problem gelöst

Das MĂŒllproblem am Heidewald-Eingang zur Schwedter Straße ist gelöst. Auf ganz einfache Weise: Bank weg, MĂŒlleimer weg. Was ja, meint der Kiez-Stadtverordnete Martin Hoeck, nicht schlimm sei, wenn der große Umbau bald erfolgt.
Siehe auch: »Von WasserstÀnden und Tauchtiefen«
und »Aufrichtige Ansprechpartner«

Den Monatsplan Juli der BegegnungsstÀtte »Silberwald« (Spreewaldstr. 1) gibt es hier (PDF 1,6 Mb).


Livestream der aktuellen Stadtverordnetenversammlung.

Streik bei der Barnimer Busgesellschaft
Wandertag an der
Grundschule »SchwÀrzesee«
auf Schusters Rappen

Am Dienstag (24. MÀrz) streiken die Busfahrerinnen und Busfahrer. Sie wollen höhere Löhne und bessere Arbeitsbedingungen. Das sind gerechte Forderungen, denn die Busfahrerinnen und Busfahrer machen eine schwere und verantwortungsvolle Arbeit.

Fahrten mit dem Bus sollen fĂŒr alle bezahlbar bleiben. Deshalb mĂŒssen die Fahrpreise aus den öffentlichen Kassen subventioniert werden. Land und Bund kassieren zwar die meisten Steuern fĂŒr sich ein, haben die ZuschĂŒsse fĂŒr den Öffentlichen Nahverkehr in den vergangenen Jahren jedoch immer mehr reduziert. Die Kosten bleiben bei den Landkreisen, den StĂ€dten und Gemeinden hĂ€ngen. Die haben sich in einem sogenannten „kommunalen Arbeitgeberverband“ zusammengeschlossen und wollen den Busfahrerinnen und Busfahrern nicht soviel Lohnerhöhung geben, wie diese fordern.

Auch viele der Busfahrerinnen und Busfahrer haben sich zusammengeschlossen. In der Gewerkschaft ver.di. Die verhandelt nun mit den kommunalen „Arbeitgebern“ ĂŒber die Forderungen der Busfahrerinnen und Busfahrer.

Bisher ohne Erfolg. Daher hat ver.di fĂŒr Dienstagmorgen zu einem Warnstreik aufgerufen. Um den kommunalen „Arbeitgebern“ zu zeigen, was passiert, wenn sie weiter so tun, als wĂŒrden die gerechten Forderungen der Busfahrerinnen und Busfahrer sie nichts angehen. „Alle RĂ€der stehen still, wenn dein starker Arm es will“ - das ist ein Spruch aus frĂŒheren Zeiten, als Gewerkschaften sich noch als eine reale gesellschaftliche Macht betrachteten.

Nur Vergangenheit? Bei der Barnimer Busgesellschaft könnten demnĂ€chst „alle RĂ€der still stehen“. Aber am Dienstagmorgen ist erst einmal nur Warnstreik, von 3.30 Uhr bis 9 Uhr.

An der Grundschule SchwĂ€rzesee im Brandenburgischen Viertel hatten fĂŒr den Dienstag mehrere Klassen Wandertage geplant. Meist sollten es Exkursionen in die weitere Umgebung werden, unter Nutzung der Busse der Barnimer Busgesellschaft.

Daraus wird nun nichts. Schulleiterin Anke Billing zeigte sich froh, daß die Information zum Warnstreik noch rechtzeitig am Vortag in der Schule ankam. So konnte noch schnell umdisponiert werden. Es wird nun ein Wandertag im wahrsten Sinne des Wortes. Auf Schusters Rappen.

Maxe – 23. MĂ€rz 2015

Weitere Informationen zum Streik




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