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Donnerstag, 20. August, 19 Uhr, Prignitzer Str. 50: Anläßlich seiner aktuellen Ausstellung POP ART ist der Hallenser Künstler Moritz Götze zum Gespräch zu Gast in der Galerie Fenster.
Der 1964 in Halle (Saale) geborene Künstler arbeitet seit 40 Jahren freischaffend. Er paßt künstlerisch in keine Schublade, fügt Einflüsse aus Pop Art, Comic und der Vergangenheit zu einem unverwechselbaren Werk.
Der Abend hält zudem ein Konzert des Duos von Chad Popple & Jörg Hochapfel bereit und dazu wird im Kabinett die Ausstellung »1.000 x Guten-Morgen-Eberswalde - 20 Fotos aus 20 Jahren« eröffnet.

Den Monatsplan August der Begegnungsstätte »Silberwald« (Spreewaldstr. 1) gibt es hier (PDF 1,5 Mb).

Selbst in Erinnerung an 1970 von Moritz Götze (2023)

Livestream der aktuellen Stadtverordnetenversammlung.

»Müll im und am Heidewald« - nicht zum erstenmal ein Thema.

Schmutz und Unrat im und am Heidewald:
Gesundheitsamt reagierte sofort

Stadtverordneter lobt schnelles Verwaltungshandeln

maxe. In seiner Bürgersprechstunde im Gülüm am 14. Februar durfte sich der Stadtverordnete Carsten Zinn zum wiederholten Male »mit massiven Vorwürfen zu den anhaltenden defizitären Zuständen der Nichtreinigung im Innenbereich und in den unmittelbar anliegenden Außenbereichen« des EKZ Heidewald anhören.

Zuletzt sei konkret gefragt worden, warum »die Hygiene« des Landkreises hier nicht zeitnah aktiv werde. Das heißt, immer mehr Menschen befürchten gesundheitliche Gefährdungen durch den Schmutz und Unrat, der in und am Heidewald mit seinen Lebensmittel- und Imbißanbietern herumliegt. Der Stadtverordnete wandte sich daraufhin am Montag an das Barnimer Gesundheitsamt und erhielt schon am Dienstag eine Antwort.

Das Gesundheitsamt, teilte deren Gesundheitsaufseherin Ulrike Kleis mit, habe aufgrund der Hinweise von Carsten Zinn eine Besichtigung des Einkaufszentrums Heidewald durchgeführt und machte folgende Feststellungen:

»An den gesamten Ein-/Ausgängen befinden sich keine festen Abfallbehältnisse mehr. Es hängen provisorisch angebrachte blaue Säcke, wo sonst die Mülleimer hingen. Die Säcke laufen über vor Müll und rings um die Müllsäcke, sowie um das gesamte Gebäude herum liegt Müll verteilt. Auch im Innenbereich spiegelt sich das Bild wieder.

Eine Bodenreinigung auf den Fluren erfolgt augenscheinlich nicht. Zwei der vier Eingangstüren zum Einkaufszentrum sind defekt. Laut Rücksprache mit zwei Geschäften im Einkaufszentrum finden aktuell augenscheinlich keine Reinigungen statt und auch der Müll wird nicht beseitigt.

Im Gespräch mit Mitarbeitern aus zwei Geschäften vor Ort und nach einem Telefonat mit einem Verwaltungsmitarbeiter des Einkaufszentrums, wurde uns mitgeteilt, daß ein neuer Hausmeister/Hausmeisterservice beauftragt wurde. Der Mitarbeiter ist mit diesem in Kontakt und wird erfragen, wann mit der Reinigung begonnen wird. Eine Übergabe vor Ort erfolgte bereits.

Auf die oben benannten Defizite wurde telefonisch und schriftlich durch uns hingewiesen. Die größte Gefahr sehen wir in der Müllentsorgung, bzw. in den durch das Einkaufszentrum ungeleerten Müllbehältnissen. Dies birgt die Gefahr eines potentiellen Schädlingsbefalls. Zu einer Befallskontrolle haben wir den Eigentümer schriftlich aufgefordert.

Die Bereiche der Gastronomie und des Supermarktes werden regelmäßig durch das Veterinär- und Lebensmittelamt überprüft. Die einzelnen Geschäfte selbst werden durch die ansässigen Unternehmen gereinigt. Eine potentielle Gesundheitsgefahr der Bürger und Bürgerinnen durch den nicht gereinigten Boden ist aktuell nicht zu befürchten.

Wir werden innerhalb der nächsten zwei Wochen eine weitere Kontrolle durchführen, um zu sehen, ob wie telefonisch an uns übermittelt, die geplanten Reinigungsarbeiten durchgeführt wurden.

Grundsätzlich läßt sich sagen, daß hier klar der Eigentümer in der Pflicht ist, das Gebäude regelmäßig reinigen zu lassen und den Müll ordnungsgemäß zu entsorgen und zwischenzulagern. Unsere Arbeitsgrundlage stellt das Infektionsschutzgesetz und das Brandenburgische Gesundheitsdienstgesetz dar.«

Für Rückfragen stehe sie dem Stadtverordneten aus dem Kiez gern zur Verfügung, schloß Ulrike Kleis ihren Bericht. Das schnelle Agieren und die umfassende Antworten sei »ein lobenswertes, vorbildhaftes« Verwaltungshandeln, vom »Scheitel bis zu Sohle«, lobte Zinn das Gesundheitsamt.

(17. Februar 2026)

Siehe auch:
»Müll im und am Heidewald«


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