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Barnimer Busgesellschaft, 2. Februar 2026:
Warnstreik im Busverkehr
ver.di fordert: »Entlastung statt zusätzlicher Belastung«
maxe. Die Gewerkschaft ver.di Berlin-Brandenburg verhandelt derzeit mit den Tarifpartnern im öffentlichen Personennahverkehr in Brandenburg über neue Tarifverträge. Am Montag, dem 2. Februar soll es in ganz Brandenburg zu Warnstreiks kommen, unter anderem bei der Barnimer Busgesellschaft. Ob dabei auch der Obusverkehr betroffen sein wird, wurde nicht mitgeteilt.
Die Gewerkschaft wirft dem Kommunalen Arbeitgeberverband (KAV) Brandenburg vor, die Verhandlungen zu blockieren. In der ersten Verhandlungsrunde habe der KAV kein Angebot vorgelegt. Stattdessen fordern die kommunalen »Arbeitgeber« sogar Verschlechterungen bei den tariflichen Regelungen, insbesondere bei der Wochenarbeitszeit, den Zuschlägen und den Regelungen zum Krankengeldzuschuß.
»Die Beschäftigten brauchen Entlastung und nicht zusätzliche Belastung«, erklärt die ver.di Verhandlungsführerin Andrea Germanus. Daß sich die Verhandler des KAV »in der ersten Verhandlungsrunde nicht ernsthaft mit unseren Forderungen auseinandergesetzt und stattdessen Gegenforderungen aufgemacht haben, ist eine Provokation. Auf diese Provokation werden die Beschäftigten am 2. Februar die angemessene Antwort geben.« Die Verantwortung für die zu erwartenden Ausfälle liege allein beim KAV.
(30. Januar 2026)
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