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Frühling

An geschützten Stellen entfalten sie inzwischen ihre Farbenpracht, in diesem Jahr etwas später als im allgegenwärtigen Klimawandel zu erwarten war. Leider ist die Blütenpracht nur etwas für das Auge. Als Futter für die Bienen und andere Insekten taugen die Forsythien leider nicht. Hier besitzen die Weidenkätzchen oder andere heimische Frühblüher deutliche Vorteile.

Den Monatsplan März der Begegnungsstätte »Silberwald«
(Spreewaldstr. 1) gibt es hier (PDF, 2,7 Mb) und die Vorausschau auf den April hier (PDF, 1,9 Mb).


Livestream der aktuellen Stadtverordnetenversammlung.

Prenzlauer Straße um einen Eschen-Ahorn ärmer

Innerhalb einer Stunde war alles erledigt, aufgeräumt und gekehrt. Die Kollegen von den »Barnimer Industrie- und Baumkletterern« haben gute und schnelle Arbeit geleistet.

maxe. Der Eschen-Ahorn, den die beiden Mitarbeiter der »Barnimer Industrie- und Baumkletterer« am Mittag des 8. Juni gefällt haben, hatte schon viele trockene Äste. Das war schon im vorigen Jahr aufgefallen, sagte Baumexpertin Christin Zierach vom Tiefbauamt der Stadt Eberswalde der Maxe-Redaktion. Von einer Fällung im Winter wurde aber abgesehen, um noch den Frühjahrsaustrieb abzuwarten.

Dabei zeigte sich dann eine starke Zunahme der trockenen Äste. Die halbe Baumkrone blieb kahl. Weitere Pflegemaßnahmen, um den Baum noch ein oder zwei weitere Jahre zu halten, erschienen zwecklos. Die Frühjahrsstürme hatte der Baum noch überstanden, ohne kaum mal einen seiner trockenen Zweige abzuwerfen. Daß das so bleibt, konnte und wollte niemand garantieren. Es folgte die Einordnung als »Gefahrenbaum« und der Auftrag zur Fällung.

Die Eschen-Ahorne in der Prenzlauer Straße haben ihr Grenzlebensalter von rund 50 Jahren inzwischen fast erreicht. Daher ist in den nächsten Jahren hier mit weiteren absterbenden Bäumen zu rechnen.

Christin Zierach begrüßte die Pflanzung der beiden »Maxe-Linden«, die am Tag des Baumes am 25. April in unmittelbarer Nähe des jetzt gefällten Eschen-Ahorns in die Erde kamen. Sie regte an, daß in der Straße auch künftig Linden nachgepflanzt werden, um in der Zukunft wieder eine artengleiche Baumreihe zu haben. Zumal drei weitere schon etwas größere Linden die Baumreihe zur Strausberger Straße hin beschließen.

Bei dieser Gelegenheit drückte die Baumverantwortliche der Stadt dem Baumpaten Bernd Stöwe aus der Prenzlauer Straße ihren herzlichen Dank aus. Bernd Stöwe hat am anderen Ende der Baumreihe einen nachgepflanzten Baum in seine Pflege genommen.

Leider wurde dieser Baum mehrfach Opfer von Vandalismus, was eine erneute Nachpflanzung notwendig machte.

Im Brandenburgischen Viertel sind seitens der Stadtverwaltung bislang keine weiteren Fällungen vorgesehen. Voraussichtlich Ende August werden in Finow die in der Industriestraße als Gefahrenbäume gekennzeichneten Pappeln gefällt. Außerdem sind in der Stadtmitte mehrere Bäume von Bibern angefressen und dadurch in ihrer Standsicherheit gefährdet.

(8. Juni 2015)

Siehe auch: Pflanzaktion im Kiez zum Tag des Baumes am 25. April 2015




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