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Ob mal wieder ein »Feuerteufel« unterwegs ist oder schlicht FahrlÀssigkeit Ursache des Brandes und der Zerstörung von zwei Papiercontainern in der Frankfurter Allee war, ist noch nicht bekannt. Auf jeden Fall entstand einiger Sachschaden. So ein Container kostet etwa 300 bis 400 Euro. Hinzu kommen die Einsatzkosten der Feuerwehr.

Livestream der aktuellen Stadtverordnetenversammlung.


Prenzlauer Straße um einen Eschen-Ahorn Ă€rmer

Innerhalb einer Stunde war alles erledigt, aufgerÀumt und gekehrt. Die Kollegen von den »Barnimer Industrie- und Baumkletterern« haben gute und schnelle Arbeit geleistet.

maxe. Der Eschen-Ahorn, den die beiden Mitarbeiter der »Barnimer Industrie- und Baumkletterer« am Mittag des 8. Juni gefĂ€llt haben, hatte schon viele trockene Äste. Das war schon im vorigen Jahr aufgefallen, sagte Baumexpertin Christin Zierach vom Tiefbauamt der Stadt Eberswalde der Maxe-Redaktion. Von einer FĂ€llung im Winter wurde aber abgesehen, um noch den FrĂŒhjahrsaustrieb abzuwarten.

Dabei zeigte sich dann eine starke Zunahme der trockenen Äste. Die halbe Baumkrone blieb kahl. Weitere Pflegemaßnahmen, um den Baum noch ein oder zwei weitere Jahre zu halten, erschienen zwecklos. Die FrĂŒhjahrsstĂŒrme hatte der Baum noch ĂŒberstanden, ohne kaum mal einen seiner trockenen Zweige abzuwerfen. Daß das so bleibt, konnte und wollte niemand garantieren. Es folgte die Einordnung als »Gefahrenbaum« und der Auftrag zur FĂ€llung.

Die Eschen-Ahorne in der Prenzlauer Straße haben ihr Grenzlebensalter von rund 50 Jahren inzwischen fast erreicht. Daher ist in den nĂ€chsten Jahren hier mit weiteren absterbenden BĂ€umen zu rechnen.

Christin Zierach begrĂŒĂŸte die Pflanzung der beiden »Maxe-Linden«, die am Tag des Baumes am 25. April in unmittelbarer NĂ€he des jetzt gefĂ€llten Eschen-Ahorns in die Erde kamen. Sie regte an, daß in der Straße auch kĂŒnftig Linden nachgepflanzt werden, um in der Zukunft wieder eine artengleiche Baumreihe zu haben. Zumal drei weitere schon etwas grĂ¶ĂŸere Linden die Baumreihe zur Strausberger Straße hin beschließen.

Bei dieser Gelegenheit drĂŒckte die Baumverantwortliche der Stadt dem Baumpaten Bernd Stöwe aus der Prenzlauer Straße ihren herzlichen Dank aus. Bernd Stöwe hat am anderen Ende der Baumreihe einen nachgepflanzten Baum in seine Pflege genommen.

Leider wurde dieser Baum mehrfach Opfer von Vandalismus, was eine erneute Nachpflanzung notwendig machte.

Im Brandenburgischen Viertel sind seitens der Stadtverwaltung bislang keine weiteren FĂ€llungen vorgesehen. Voraussichtlich Ende August werden in Finow die in der Industriestraße als GefahrenbĂ€ume gekennzeichneten Pappeln gefĂ€llt. Außerdem sind in der Stadtmitte mehrere BĂ€ume von Bibern angefressen und dadurch in ihrer Standsicherheit gefĂ€hrdet.

(8. Juni 2015)

Siehe auch: Pflanzaktion im Kiez zum Tag des Baumes am 25. April 2015




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