So sieht es im Umfeld des Einkaufszentrums »Heidewald« aktuell aus. Wie es heißt, bezahlen die Eigentümer keine Rechnungen, die von Dienstleistern gestellt werden. Selbige stellen daher ihre Leistungen ein. Die grundgesetzliche Regelung, wonach »Eigentum verpflichtet« wird hier offensichtlich nicht beachtet.
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Heidewald-Drama dauert an:
Nichts genaues weiß man nicht
Neuer Gerichtstermin am 29. September
maxe. Die Urteilsverkündung im Rechtsstreit zwischen dem Nahversorgungsdiscounter NETTO (schwarz) und der Heidewald-Eigentümer um den Berliner Unternehmer Sahid Sanli war bereits mehrfach verschoben worden – zuletzt auf den 14. April 2026 (inzwischen muß man das Jahr dazuschreiben).
Das Oberlandesgericht in Brandenburg an der Havel hatte die Verschiebungen mit noch laufenden Vergleichsverhandlungen begründet. Nach Informationen, die offiziell von NETTO nicht bestätigt wurden, aber im »Heidewald« umliefen, soll die Filiale im oder gar zum September 2026 schließen.
Fakt ist, daß der Gerichtstermin vom 14. April erneut verschoben wurde. Diesmal auf den 29. September 2026. Dies erfuhr der Kiez-Stadtverordnete Carsten Zinn am 14. April im Telefonat mit dem Oberlandesgericht.
Man könnte es so sehen, daß nun abgewartet werden soll, ob eventuelle Vereinbarungen aus den Vergleichsverhandlungen tatsächlich realisiert werden. Da aber alle Seiten hinsichtlich ihrer Informationspolitik starke Zurückhaltung üben, bleibt das alles pure Spekulation. Auch wiederholte Bitten von Carsten Zinn an die NETTO-Zentrale, endlich mal Klartext zu reden und den Menschen im Viertel mitzuteilen, was denn nun aus ihrem Kiezladen wird, blieben bislang ohne Echo.
Als einziger neuer Fakt bleibt also der neue Termin zum Aktenzeichen 3 U 100/23 beim Oberlandesgericht in Brandenburg an der Havel am 29. September, um 14 Uhr.
(15. April 2026)
Siehe auch:
Heidewald-Streit: Urteilsverkündung erneut verschoben
Brandbrief an den Bürgermeister
KiK schließt 300 Läden
Darf Netto im Heidewald bleiben?
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