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Potsdamer Platz:
Lebensgefährliche Böllerei
»Regelrechte Stellvertreterkriege« in der Silvesternacht
maxe. Nachfolgend zitieren wir aus einer Diskussion, die mittels eMails zwischen MAXE-Lesern stattfand:
»Wir erlebten mal wieder am Jahresende einen Jahreshöhepunkt an Widersprüchlichkeiten. Mitternacht auf dem BBV-Potsdamer Platz war lebensgefährlich. Wir wurden Augenzeugen, wie Bürger, vom Aussehen her keinesfalls mitteleuropäischen Ursprungs, mit Pyrotechnik einen äußerst gefährlichen und egoistischen Umgang an die Nacht legten. Gezielt wurden die Raketen auf den Boden gelegt, gezündet und auf Personengruppen gerichtet. Es fanden regelrecht Stellvertreterkriege statt. Offenbar gruppiert nach Nationalitäten, die in den verschiedenen Weltregionen in kriegerische Konflikte geraten sind.
Wenn man bedenkt, daß da unsere Steuergelder zu kriegsähnlichen Zwecken eingesetzt werden, entwickelt sich Zorn gegenüber unseren Machthabern, die die Bedürftigkeit fälschlichst einschätzen. Nun ja, es fließt viel an Mehrwertsteuer zurück in die Staatskasse, um wiederum Kriegsillusionen umzusetzen und den Kreislauf der Fluchtgründe mit Leben zu erfüllen.
Wir haben uns nicht die Mühe gemacht, um die Miß-(Ge)-brauchsspuren bei Tageslicht zu beschauen. Damit müssen die Eigentümer von »Heidewald« und Sparkassengebäude umgehen.
Die Stadt Eberswalde sollte hier ein Zeichen setzen und eine Böllerverbotszone schaffen.
Nun, mein Verständnis für Hilfe an Menschen, die so in Erscheinung treten, kommt an seine Grenzen. Es ist das Ergebnis verfehlter Migrationspolitik, eindeutiger geht nicht.«
Darauf gab es eine Antwort: »Ich glaube, G. würde sagen, das ist alles Ausdruck der extremen Gegensätze und Widersprüchlichkeiten der Gesellschaft, die sich in der Silvesternacht durch ein Ventil entlädt. Bedenke noch den Alkoholpegel und vielleicht die eigene Wut darauf, der Illusion aufgesessen zu sein, in diesem Land sich ein schönes Leben aufbauen zu können. Außerdem sind viele der jungen Männer noch Kinder, Kinder mit Kriegserfahrungen. Die spielen ihr Erlebtes nach, in einem rechtsfreien Raum.«
Ein Dritter schrieb: »Zur Böllerzeit gehe ich seit Jahren nicht mehr aus dem Haus. Ich vermag diesem völlig willkürlich zum Beginn eines neuen Jahres erklärten Tag ohnehin nichts abgewinnen. Was ändert sich mit diesem Tag? Meist ändern sich nur Gesetze, ebenso willkürlich festgelegt, die freilich oft mit konkreten Nachteilen für das Leben der für Lohn arbeitenden Menschen (einschließlich der ehemaligen und zukünftigen – also den Rentnern und Kindern – sowie der disponiblen Lohnarbeiterreserve und den völlig Abgehängten) verbunden sind.«
Dieser Dritte verwies zudem auf einen Kommentar zum Thema Böllerverbote, der am 30. Dezember in der Tageszeitung »Junge Welt« veröffentlicht wurde.
(2. Januar 2026)
Siehe auch:
»Prosit Neujahr 2025«
Kommentar zum Thema Böllerverbote in »Junge Welt«, 30.12.2025
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