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Entsperrt

Der AWO-»Brandblock« ist eingerüstet. Nach Informationen unseres »rasenden Kiezreporters« soll der Wiedereinzug der Brandopfer vorbereitet werden. Viele sind noch prekär untergebracht, während andere ehemalige Bewohner inzwischen eine neues Zuhause gefunden haben und nicht in ihr altes Domizil zurückkehren werden.
Anwohner kritisieren die damit im Zusammenhang stehenden »stark mobilitätseinschränkenden Sperrmaßnahmen«. Unter anderem ist der direkte Treppenzugang vor der Zahnarztpraxis Kubin und dem künftigen »Mini-Nahversorger« von der Sperrung betroffen. Die Absperrung an der Treppe sei »inakzeptabel«, so einer der gewerblichen Mieter, der inzwischen mit dem zuständigen AWO-Mitarbeiter gesprochen hat. »Das sensible Thema ist in Bearbeitung«, so die Auskunft.
Nachtrag: Tatsächlich hatte die Intervention Erfolg. Seit Dienstagmittag ist die Zuwegung über die Treppe wieder frei.

Den Monatsplan August der Begegnungsstätte »Silberwald« (Spreewaldstr. 1) gibt es hier (PDF 1,5 Mb).


Livestream der aktuellen Stadtverordnetenversammlung.

Nach jedem Starkregen stand die Schönholzer Straße in der Kurve am Finower Leuchtenbau unter Wasser. Nun wird an einer Lösung des Problems gearbeitet.

Schönholzer Straße:
Ende der Überflutungen in Sicht

maxe. Nach jedem stärkeren Regen verwandelte sich die Schönholzer Straße in Höhe der Obushaltestelle »Waldhäuschen« regelmäßig in einen kleinen See. Der Verkehr wurde durch die 60 Meter lange und bis zu 20 Zentimeter tiefe Pfütze erheblich behindert. Bis zu 30 Meter reichte die Pfütze in Spitzenzeiten in den Karl-Marx-Ring hinein. Auch von einer teilweisen Überflutung von Privatgrundstücken wurde berichtet.

In diesem Jahr soll nun dieses Ärgernis beseitigt werden. Die Bauarbeiten sind derzeit im Gange.

Ursache für die regelmäßigen Überflutungen sei das funktionsunfähige Entwässerungssystem, berichtete Tiefbauamtsleiterin Heike Köhler bereits im Dezember dem Ausschuß für Stadtentwicklung, Wohnen und Umwelt.

Als Lösung wird seitens der Stadtverwaltung der Bau eines Versickerungsbeckens auf der Verkehrsinsel zwischen Schönholzer Straße und Karl-Marx-Ring angestrebt. Unter Berücksichtigung einer »klimaangepaßten Stadt« soll das Wasser an Ort und Stelle bleiben, betonte die Amtsleiterin. Es soll in dem Becken verdunsten oder versickern und damit dem Grundwasser zugeführt werden. Die Versickerungsfähigkeit des Bodens an dieser Stelle wird als sehr gut eingeschätzt.

Am Einlauf zu dem etwa 23 mal 14 Meter großen und 1,75 Meter tiefen Versickerungsbecken soll ein Sandfang entstehen, der zugleich »Leichtflüssigkeit« abscheiden kann. Die Beckensohle sowie die Böschungen bis in etwa einem Meter Stautiefe wird aus Rasengittersteinen gefertigt. Alle anderen Flächen werden mit Rasen begrünt.

Gebaut wird die neue Regenentwässerung im zweiten Quartal 2020. Für die Baukosten sind 165.000 Euro aus Haushaltsmitteln für Regenwasser/Straßenbaulast aus den Jahren 2019 und 2020 eingeplant.

15. Mai 2020 – gm


Der Artikel erschien zuerst in der »Barnimer Bürgerpost« 2-3/2020, Seite 15



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