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Den Monatsplan November der BegegnungsstÀtte »Silberwald« (Spreewaldstr. 1) gibt es hier als PDF (1,7 Mb).

Donnerstag, 30. November, 17 Uhr: Eröffnung der 20. und 21. Ausstellung in der Galerie Fenster (Prignitzer Str. 50). Fotoserie »Manhattan - Straße der Jugend« von Stephanie Steinkopf sowie Aquarelle und Lithografien von Gerhard Wienckowski. Mehr Infos hier).

Sonntag, 17. Dezember, 14-18 Uhr: Kiez-Weihnachtsmarkt auf dem Potsdamer Platz.

Livestream der aktuellen Stadtverordnetenversammlung.


Foto: (v. l. n. r.) Julia Klemm (Quartiersmanagement Brandenburgisches Viertel), Anne Fellner (Erste Beigeordnete und Baudezernentin) sowie Franziska Fiebig und Heike Pankrath (beide vom Stadtentwicklungsamt) fĂŒhren durch das Brandenburgische Viertel. Rund ein Dutzend Einwohnerinnen und Einwohner folgten ihnen. Ein Spaziergang durch den Kiez

StadtfĂŒhrung mit der Ersten Beigeordneten

In jedem Jahr findet auf Initiative von Bund, LÀndern, dem Deutschen StÀdtetag sowie dem Deutschen StÀdte- und Gemeindebund der bundesweite Aktionstag »Tag der StÀdtebauförderung« statt, dieses Mal am 13. Mai. Wie die Pressestelle der Stadtverwaltung mitteilte, beteiligte sich die Stadt in diesem Jahr mit einem Spaziergang durch das Brandenburgische Viertel an der Initiative.

Ein gutes Dutzend interessierter BĂŒrgerinnen und BĂŒrger nutzte die Gelegenheit, um mit der Ersten Beigeordneten und Baudezernentin Anne Fellner den aktuellen »Status Quo« im Viertel zu diskutieren sowie den fachbezogenen ErlĂ€uterungen von Heike Pankrath aus dem Stadtentwicklungsamt zu lauschen.

Der Spaziergang startete auf dem Potsdamer Platz, wo eines der insgesamt vier Willkommensschilder im Viertel steht. Der Weg der Gruppe fĂŒhrte an insgesamt sieben Stationen vorbei, die »exemplarisch fĂŒr stadtentwicklerische Maßnahmen der Stadt Eberswalde sowie ihrer Partner stehen können«, so die Pressestelle.

Der Anfang Februar eingeweihte Hort »Kinderinsel« in der Kyritzer Straße durfte dabei nicht fehlen. Das zweite von insgesamt drei neuen RegenrĂŒckhaltebecken, das im vergangenen Jahr in der Neuruppiner Straße entstand, war die nĂ€chste Station. Leider entstand hier mal wieder ein »technisches Bauwerk«, das den Zweck erfĂŒllt, aber nicht in die Landschaft paßt. Im Vorfeld gegebene Anregungen blieben ungehört. Schließlich besuchten die SpaziergĂ€nger den »gerade in der Neugestaltung befindlichen Schorfheideplatz. Letzterer soll Ende dieses Jahres fertiggestellt werden und unter anderem neue Sitzgelegenheiten zur Verbesserung der AufenthaltsqualitĂ€t bereithalten.«

Die Stadt Eberswalde hat in den vergangenen Jahren zahlreiche soziale und bauliche Maßnahmen zur Entwicklung des Brandenburgischen Viertels auf den Weg gebracht, wird berichtet. Allein die angelaufenen sieben Stationen am »Tag der StĂ€dtebauförderung« entsprechen in etwa einem Finanzvolumen von 9 Millionen Euro, zusammengesetzt aus Mitteln von Bund, Land und Kommune.

Nachdem in den vergangenen zwanzig Jahren etliche Millionen in den Abriß von Wohnungen geflossen sind, wird das Land Brandenburg entsprechend der Kooperationsvereinbarung zwischen Land, Stadt und Wohnungsgenossenschaft Eberswalde 1893 eG bis 2024 etwa 52 Millionen Euro aus der Wohnraumförderung fĂŒr die Sanierung von Wohnungen der Genossenschaft bereitstellen. Hinzu kommen etwa 7,2 Millionen Euro aus der StĂ€dtebauförderung fĂŒr die soziale Entwicklung des Viertels. Davon wurde unter anderem der Neubau des Hortes »Kinderinsel« in der Kyritzer Straße finanziert. Weitere Mittel davon verwendete die Stadt zur Bezahlung des externen Quartiersmanagements.

»Zukunft kann immer nur nach vorne gestaltet und nach hinten verstanden werden«, versucht sich die Baudezernentin Anne Fellner in philosophischer ErklĂ€rung. Im Brandenburgischen Viertel setzte die Stadt Eberswalde eine ganze Reihe von Maßnahmen zur StĂ€rkung der sozialen Infrastruktur, des Wohnungsbaus sowie der Klimaanpassung um. »Trotz unbestreitbarer Herausforderungen, arbeiten wir an einer lebendigen und attraktiven Zukunft fĂŒr das Viertel«, so die Dezernentin.

Anna Fröhlich – 6. Juni 2023

Siehe auch:
»Bauarbeiten im Kiez«,




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