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Gemeinschaftsgarten »ZusammenWachsen«:
Koch- und Musikfest

maxe. Der Gemeinschaftsgarten »ZusammenWachsen« in der Beeskower Straße im Brandenburgischen Viertel wird seit mehreren Jahren vom Alnus e.V. Eberswalde betrieben. Am Sonnabend, den 22. Oktober, wollen die GemeinschaftsgĂ€rtner zwischen 15 und 20 Uhr ein Koch- und Musikfest veranstalten und laden dazu interessierte Menschen, insbesondere natĂŒrlich Einwohnerinnen und Einwohner aus dem Kiez ein.

Die Alnus-GĂ€rtnerinnen und GĂ€rtner haben die Erfahrung gemacht, daß es viele Menschen im Viertel gibt, die sich trotz der rĂ€umlichen NĂ€he nicht kennenlernen können, weil hierfĂŒr die geeigneten Orte und Rahmenbedingungen fehlen oder persönliche Ängste dies verhindern. Der Gemeinschaftsgarten biete seit vielen Jahren ein zwar nicht öffentlichen, aber leicht zugĂ€nglichen Ort, in dem man sich – durch ein gemeinsames Interesse vermittelnd – kennenlernen kann. In dieser Funktion soll der Garten gestĂ€rkt werden. FĂŒr das geplante Koch- und Musikfest am 22. Oktober hat der Alnus e.V. beim Quartiersmanagement um eine Förderung in Höhe von 200 Euro gebeten, fĂŒr die Kochmaterialien, eventuell trockenes Feuerholz erworben und Biergarnituren sowie eine Lichterkette ausgeliehen werden soll. Zwei Suppen-Öfen (Gulasch-Kanonen) und eine Feuerschale bringen die Veranstalter mit. Gekocht und musiziert wird selber, so daß keine teuren Honorare anfallen. Musiker einer im Rofin-Park bestehenden »Jam-Session« werden als »Opener« eingeladen. In der Einladung wird zudem dazu aufgefordert, weitere Speisen und auch eigene Musikinstrumente mitzubringen.

Der Garten steht in der Kritik, nicht ordentlich genug bewirtschaftet zu werden, heißt es im Förderantrag zur Ausgangssituation und zum Handlungsbedarf. Das hĂ€ngt damit zusammen, daß die Ausdauer der GĂ€rtnerinnen und GĂ€rtner ĂŒber daas Jahr hinweg sehr unterschiedlich ist, so daß unterschiedliche bereiche unterschiedlich intensiv gepflegt werden. Die Gemeinschaft zum Saisonstart im FrĂŒhjahr wird im Laufe des jahres immer loser und unverbindlicher. Daher sucht der Garten insbesondere auch nicht-studentische und Ă€ltere Anwohnerinnen und Anwohner, die fĂŒr mehr StabilitĂ€t in der Gruppe sorgen können. Im Viertel gebe es viele Ă€ltere Menschen, aber auch viele Kinder und zunehmend mehr menschen mit Migrationshintergrund. Freizeitangebote, die ĂŒber eine gemeinsame TĂ€tigkeit verbindend wirken, wie z.B. Sport oder GĂ€rtnern, sind nach Auffassung der Alnus-Mitglieder besonders geeignet, unterschiedliche Menschen zusammenzubringen. Der Garten als solcher und als Treffpunkt kann einen Beitrag dazu leisten.

Mit dem gemeinsamen Kochen, dem gemeinsamen Essen und gemeinsamer Musik als universelle Sprachen können unterschiedliche Menschen zusammenbringen und zur Kommunikation anregen. Ziel sei, BerĂŒhrungsĂ€ngste abzubauen und das Interesse fĂŒreinander zu wecken. Die Vorstellung des Gemeinschaftsgartens soll den Garten populĂ€rer machen und Interessierte erreichen, die sich in der Gartengruppe engagieren möchten.

(13. Oktober 2022, letzte Änderung: 18.10.2022)




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