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In Kürze

Die Eberswalder Wohnungsgenossenschaft hat den Zusatz »Bau« längst aus ihrem Namen gestrichen. Aktuell widmet sie sich der Vernichtung von Wohnraum. Der Abriß des Wohngebäudes in der Brandenburger Allee 15 bis 21 hat begonnen. Auf dem (Ab)-Baustellenschild in schlecht gereimten Versen purer Hohn: »Eine Legende verläßt das Gelände. Good bye P2«
(P2 ist der Typ des Wohnhauses, besser bekannt als »Schwedter Typ«)

Livestream der aktuellen Stadtverordnetenversammlung.


Der Verbindungsweg zwischen der Spreewaldstraße und der Cottbuser Straße stand nicht auf dem Programm des Runden Tischs Rad- und Gehwegsanierung. Dieses Teilstück wurde im März des Jahres außer der Reihe instandgesetzt. Das war aus Gründen der Verkehrssicherung notwendig geworden.

Im Frühjahr gab es wieder zahlreiche Baumpflanzungen im Brandenburgischen Viertel. Wie Tiefbauamtsleiterin Heike Köhler der MAXE-Redaktion mitteilte wurden in der Prignitzer Straße, Spreewaldstraße, Wittstocker Straße, Rheinsberger Straße, Schwedter Straße, Flämingstraße und Zum Schwärzesee insgesamt 45 Bäume gepflanzt.

Geh- und Radwegesanierung:
Rückstände gegenüber dem Plan

Im Kiez kann auf Fördermittel zurückgegriffen werden

maxe.Insgesamt 13 Maßnahmen mit geschätzten Kosten von knapp 400.000 Euro, die vom Runden Tisch Geh- und Radwegsanierung im Oktober 2019 für die abgestimmt waren, sind als nicht erledigt in das Jahr 2021 übernommen worden. Weitere 17 Maßnahmen sind für die Jahre 2021 bis 2023 vorgeschlagen mit einem geschätzten Wertumfang von 730.000 Euro. Die entsprechenden Listen wurden jetzt auf Drängen des fraktionslosen Stadtverordneten Carsten Zinn den Stadtverordneten übersandt.

Lediglich zwei der aufgelisteten Maßnahmen tangieren das Brandenburgische Viertel. So soll der Weg an der Prignitzer Straße zwischen Am Schwärzesee und Ringstraße sowie der Weg auf der westlichen Seite der Spechthausener Straße nördlich des ehemaligen Bahnübergangs saniert werden.

Davon abgesehen sind im Brandenburgischen Viertel selbst vom Runden Tisch Geh- und Radwegsanierung keine Instandsetzungen von Wegen vorgesehen. Das hat weniger mit dem guten Zustand der Wege im Kiez als vielmehr damit, daß hier im Rahmen des Wegenetzkonzeptes für den Bau und die Sanierung von Wegen auf Städtebaufördermittel zurückgegriffen werden kann, während die vom Runden Tisch gelisteten Sanierungen vollständig aus dem städtischen Haushalt finanziert werden, wie die 2020 erfolgte Sanierung des Gehwegs an der Prignitzer Straße zwischen Schwedter Straße und Potsdamer Allee.

Im Rahmen des Wegenetzkonzeptes sollen ab 2021/22 erste Maßnahmen im Bereich Schorfheidestraße realisiert werden (siehe auch: »Der Schorfheideplatz«).

Unbeschadet der genannten Planungen kommt es zuweilen auch vor, daß Gehwege außer der Reihe repariert werden. So geschehen im März des Jahres mit dem Verbindungsweg zwischen der Spreewaldstraße und der Cottbuser Straße (Foto). Dort hatte das Tiefbauamt im Rahmen der Straßenunterhaltung eine Bordsteinabsenkung in Auftrag gegeben. Aus Verkehrssicherheitsgründen wurde im Zusammenhang der Gehwegabschnitt mitrepariert. Finanziert wurde diese Maßnahme, so die Tiefbauamtsleiterin Heike Köhler, aus den für die allgemeine Straßenunterhaltung vorgesehenen Mitteln.

(2. Juli 2021)

Siehe auch:
»Der Schorfheideplatz«
»Gehwegsanierung im Kiez«




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