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In Kürze

Die Eberswalder Wohnungsgenossenschaft hat den Zusatz »Bau« längst aus ihrem Namen gestrichen. Aktuell widmet sie sich der Vernichtung von Wohnraum. Der Abriß des Wohngebäudes in der Brandenburger Allee 15 bis 21 hat begonnen. Auf dem (Ab)-Baustellenschild in schlecht gereimten Versen purer Hohn: »Eine Legende verläßt das Gelände. Good bye P2«
(P2 ist der Typ des Wohnhauses, besser bekannt als »Schwedter Typ«)

Livestream der aktuellen Stadtverordnetenversammlung.


Vom Brandenburgischen Viertel sind es nur 3 Kilometer bis zum Schwärzesee. Die dortige Badestelle erfreut sich in der warmen Jahreszeit großer Beliebtheit. Und auch im Winter ist der Schwärzesee einen Spaziergang wert.
Bisher bot der Parkplatz in der Nähe auch Menschen von weiter her die Möglichkeit, den Schwärzesee zur Erholung zu nutzen. Ab Anfang des Jahres hat die zuständige Oberförsterei Chorin den Parkplatz gesperrt.
Grüne unterstützen Beseitigung

Erklärung zur Sperrung des Parkplatzes am Schwärzesee

Wir begrüßen diese Entscheidung und stehen hinter dem Oberförster.

Dieser Parkplatz lag inmitten eines Waldgebietes, direkt an der Grenze des NSG »Nonnenfließ-Schwärzetal«, einem besonders geschützten Naturraum nach der Europäischen Flora-Fauna-Habitat-Richtlinie (FFH). Dorthin mit motorisierten Fahrzeugen fahren zu dürfen, war seit Jahren eine geduldete Ausnahme, für die es eigentlich keine Berechtigung gab. Wälder und Waldwege sind nun einmal für den öffentlichen Fahrzeugverkehr gesperrt. Das gilt hier genauso wie andernorts.

Wir denken, daß die Beruhigung des Gebietes nicht nur der Natur zugute kommt und Gefahren wie Waldbrand und Schadstoffeinträgen vorbeugt, sondern daß davon auch die Besucherinnen und Besucher dieser malerischen Naturbadestelle profitieren werden. Es wird weniger Lärm und Müll geben und auf den Zufahrtswegen werden sich Fußgänger und Radler, inbesondere Familien und Kinder, sicherer, ungestörter und ohne von Staubwolken eingehüllt zu werden, fortbewegen können.

Um das Erreichen der beliebten Naherholungsstätte zu Fuß und per Rad bequemer zu machen, schlagen wir vor, die Rad- und Wanderwege dorthin durchgängig und naturverträglich zu ertüchtigen, einladend zu gestalten und auszuschildern. Am Ende der öffentlichen Straße sollte eine Parkmöglichkeit eingerichtet werden. Dort könnten dann z.B. auch Bollerwagen zur Ausleihe stationiert sein. Schwerbehinderte Menschen sollen gern eine Ausnahmegenehmigung für die Waldbefahrung beantragen können.

Karen Oehler (Vorsitzende der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen in der Stadtverordnetenversammlung Eberswalde) – 9. Februar 2020


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