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In Kürze

Die Eberswalder Wohnungsgenossenschaft hat den Zusatz »Bau« längst aus ihrem Namen gestrichen. Aktuell widmet sie sich der Vernichtung von Wohnraum. Der Abriß des Wohngebäudes in der Brandenburger Allee 15 bis 21 hat begonnen. Auf dem (Ab)-Baustellenschild in schlecht gereimten Versen purer Hohn: »Eine Legende verläßt das Gelände. Good bye P2«
(P2 ist der Typ des Wohnhauses, besser bekannt als »Schwedter Typ«)

Livestream der aktuellen Stadtverordnetenversammlung.


Im Rahmen der Arbeiten an der Frankfurter Allee wird jetzt auch die Fahrbahn am Potsdamer Platz erneuert. Das Betonpflaster erweist sich auf Dauer den Belastungen durch die schweren Obusse nicht gewachsen. Die Obusse werden, wie schon im Frühjahr, bis November über die Fläming- und Schwärzeseestraße umgeleitet. Obus wieder auf der Außenrunde

Ausweitung des Ausbaus auf Potsdamer Platz kostet 94.000 €

maxe. Die Baumaßnahmen in der Frankfurter Allee gehen in die nächste Phase, teilt die Pressestelle der Stadtverwaltung mit. Wie schon im August von der Pressestelle angekündigt, ist damit wieder eine Änderung der Verkehrsführung für den Obus verbunden.

Ab Montag, dem 28. September 2020 bis voraussichtlich Anfang November 2020 wird die Potsdamer Allee im Bereich zwischen der Brandenburger Allee und der Kreuzung Frankfurter Allee grundhaft erneuert und die Asphaltdecke im Bereich der Frankfurter Allee und Potsdamer Allee eingebaut. Aus diesem Grund ist die Potsdamer Allee von der Frankfurter Allee bis zur Brandenburger Allee voll gesperrt.

Die Obuslinien 861 und 862 fahren für diesen Zeitraum wieder die Umleitungsstrecke über die Rathenower Straße und Flämingstraße. Nach Fertigstellung der Asphaltdecke, voraussichtlich im November 2020, fahren die beiden Obuslinien dann wieder die Haltestellen in die Potsdamer Allee und in der Brandenburger Allee an.

Die Stadtverwaltung war im Zuge der Baumaßnaßhmen in der Frankfurter Allee mehrfach angesprochen worden, ob der äußerst schlechte Zustand der Potsdamer Allee im Bereich des Potsdamer Platzes nicht gleich im Rahmen dieser Baumaßnahme beseitigt werden kann.
Die Fahrbahn der Potsdamer Allee zwischen Frankfurter Allee und Brandenburger Allee wurde im Jahr 1999 zusammen mit dem Potsdamer Platz mit Betonpflaster hergestellt. Durch die Obusse wirken starke Schubkräfte auf die Fahrbahnbefestigung. Die Vorsatzschicht des Pflasters hat sich inzwischen teilweise abgelöst, das Pflaster ist an vielen Stellen verschoben und an einigen abgesenkt. Tiefe Spurrinnen stellen für Fußgänger und Radfahrer stellenweise eine Unfallgefahr dar.

Im städtischen Hauptausschuß stand am 17. September daher die »Nachtragsvereinbarung Nr. 3 zum Ausbau der Frankfurter Allee, Straßenbau und Regenentwässerung« zur Beschlußfassung. Statt Pflaster ist für die grundhafte Erneuerung eine Asphaltierung vorgesehen. Die Bushaltestellen sollen wie in der Frankfurter Allee mit einer halbstarren Deckschicht verstärkt werden.

Durch die Einbeziehung in die Baumaßnahme Frankfurter Allee können die Kosten für Baustelleneinrichtung, Sperrungen, Obus-Umleitungen und der An- und Abtransport für den Asphaltkomplex eingespart werden. Zudem gelten im wesentlichen die Preise des Hauptangebotes.

Die Kosten für die Nachtragsvereinbarung mit der Gala Tiefbau GmbH aus Schwedt betragen 93.740,99 Euro. Finanziert werden kann die zusätzliche Maßnahme aus vorhandenen Mitteln, da das Ausschreibungsergebnis günstiger ausfiel als ursprünglich geplant. Die Gesamtkosten liegen mit 1,24 Millionen Euro immer noch unter anfänglichen Planansatz von 1,35 Millionen Euro.

Der Hauptausschuß hat am 17. September die Nachtragsvereinbarung einstimmig befürwortet.

(27. September 2020)


Siehe auch: »Warum nicht zur Landschaft passend?«




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