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So, 29.1., 14-17 Uhr: Galerie Sonntag mit Klavier! Am kommenden Sonntag bringt Niko Meinhold Eigenes, Traditionelles und Zeitgen├Âssisches mit in die Prignitzer Stra├če 50 f├╝r einen Austausch zwischen Publikum, Kunst und Musik. Und alles inmitten der Grafiken von Hans Ticha und der Fotografien und Fundst├╝cke von Hans J├Ârg Rafalski.

Livestream der aktuellen Stadtverordnetenversammlung.


Vom EKZ Heidewald gibt es einen guten Ausblick. Dank des von der Stadt zur Verf├╝gung gestellten ├Âffentlichen WLAN sogar einen Ausblick in die Welt.

├ľffentliches WLAN am EKZ ┬╗Heidewald┬ź:
Bei bestem Ausblick

Der Landkreis wird's schon richten

22. Oktober 2022: Bei den M├Ądels von M├Ąrkisch Edel am Potsdamer Platz konnte man bei bestem Ausblick auf den Trubel am Heidewald in Ruhe seinen Kaffee trinken und im ├Âffentlichen WLAN mal im Livestream nachschauen, was es Neues aus der Eberswalder Stadtpolitik gab.

Die Stadtverordnetenversammlung (StVV) tagte n├Ąmlich am Dienstag ÔÇô also 2 Tage vorher ÔÇô und es gab dort neben einigen trockenen Informationen zur Lage auch heftige Vorw├╝rfe, mit denen sich einige Stadtverordnete bedacht hatten.

Aber erst zu den Infos: B├╝rgermeister G├Âtz Herrmann berichtete von seinen j├╝ngsten Aktivit├Ąten, darunter die Verabschiedung von sieben langj├Ąhrigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die der Stadt 40 Jahre treu gedient haben. Auch war er auf der privaten Abschiedsparty des Zoodirektors Dr. Hensch anwesend und hielt eine Rede. Zur Finanzierung dieser Party trugen auch einige Sponsoren bei, was offiziell unbedenklich erscheint, weil ja privat gewesen.

Das nahm der fraktionslose Stadtverordnete Carsten Zinn, der im Brandenburgischen Viertel wohnt, als Steilvorlage, um ├╝berhaupt das Thema Korruption anzusprechen.
Er hielt der Stadtverwaltung vor, nicht angemessen auf anonyme Vorw├╝rfe gegen├╝ber dem Leiter der Feuerwehr zu reagieren. Auf Details soll hier nicht eingegangen werden. Carsten Zinn thematisierte auch ein angeblich problematisches Unterstellungsverh├Ąltnis in einem Dezernat, was seiner Meinung nach ein unabh├Ąngiges Agieren unm├Âglich mache.
Der B├╝rgermeister meinte dazu, auf Klatsch und Tratsch werde er nicht eingehen.

Weil Herr Zinn noch die Staatsanwaltschaft und den rbb erw├Ąhnte, f├╝hlte sich Sebastian Walter (Die Linke) dazu aufgerufen, die Moralkeule zu schwingen und dem umtriebigen Stadtverordneten vorzuwerfen, er w├╝rde Drohungen aussto├čen. So k├Ânne man nicht agieren und man m├╝sse einen ┬╗Ethikkodex┬ź einf├╝hren f├╝r die Stadtverordneten. Auf Deutsch hie├če das nat├╝rlich ┬╗Maulkorb┬ź und Carsten Zinn erwiderte darauf nur: ┬╗Von einem Studienabbrecher lasse ich mich doch nicht ...┬ź Der Vorsitzende unterbrach den Disput.

Es ging also hoch her in der Oktobersitzung unserer Stadtverordneten. Frank Banaskiewicz (FDP/B├╝rgerfraktion Barnim) schlug vor, wenn man schon die Schulleiterin der B├╝rgelschule nicht loswerde, die nach Ansicht der Eltern und der meisten Lehrer untragbar ist, so k├Ânne man doch einfach die Sch├╝ler auf die anderen Grundschulen der Stadt verteilen.
Dieses Ansinnen k├Ânne er gleich ablehnen, antwortete der f├╝r die Schulen verantwortliche Sozialdezernent Prof. Dr. Jan K├Ânig. Die anderen Schulen arbeiteten sowieso schon am Limit und k├Ânnten das nicht leisten.
Es sei sehr bedauerlich, wie die gegenw├Ąrtige Lage aus beamtenrechtlicher Sicht sei.
Das Bildungsministerium duckt sich in dieser Frage weg und Justizia ist auf beiden Augen blind. Die Opfer sind die Sch├╝ler.

┬╗Wie ist die Stadt auf die kommende Wintersaison ger├╝stet, angesichts der kritischen Lage?┬ź wollte ein anderer Stadtverordneter wissen. Zum Beispiel gebe es Benzinvorr├Ąte bei der Feuerwehr, so Prof. K├Ânig, der als Dezernent auch daf├╝r verantwortlich ist. Wieviel k├Ânne er momentan nicht sagen.
Die Stadtverwaltung ├╝berlege sich ein Konzept, die Sporthallen als m├Âgliche W├Ąrmestuben einzurichten, wo auch im Falle eines Blackouts die M├Âglichkeit best├╝nde, sich hei├č zu duschen und sich aufzuw├Ąrmen. Dabei meinte er nat├╝rlich nicht die Halle an sich, sondern die Vorr├Ąume, die gew├Âhnlich die Umkleider├Ąume beherbergen. Ansonsten, so der Dezernent, sei in einem solchen Katastrophenfalle der Landkreis Barnim zust├Ąndig und ├╝ber dessen Aktivit├Ąten k├Ânne er keine Auskunft geben, mangels Wissen.

Hoffen wir also, da├č der Landkreis alle n├Âtigen Vorkehrungen trifft, da├č die Barnimer B├╝rger nicht erfrieren, nicht verhungern, nicht verdursten, auf Toilette gehen und sich waschen k├Ânnen! Zum Stromsparen kann nat├╝rlich jeder selber seinen Beitrag leisten...

J.G. ÔÇô ver├Âffentlicht am 25.10.2022

Siehe auch:
eberswalder-ansichten.de




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