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In Kürze

Freitag, 21.1., 15 Uhr: Konzert zum Bürgermeisterwahlkampf. Götz Herrmann, dessen Wahlplakate bereits an vielen Laternen hängen, veranstaltet ein Neujahrskonzert vor dem AWO-Pflegeheim »Wolfswinkel« für Bewohner und Mitarbeiter. Tobias Emmerich wird Lieder von bekannten deutschen Liedermachern auf seiner Gitarre »Emma« vortragen.
Bereits um 10 Uhr und 10.45 Uhr gibt es ähnliche Wahlkampf-Konzerte vor den Heimen »Zur Heegermühle« und »Offenes Herz« im Nachbarstadtteil Finow-Ost.


Haltestelle in der Brachlandschaft. Einst hielten die Obusse vor dem Wohnhaus mit Zahnarztpraxis und kleiner Kneipe. Übrig blieb eine glattgeharkte Sandfläche.

Livestream der aktuellen Stadtverordnetenversammlung.


Aus der Pressemitteilung der Eberswalder Stadtverwaltung geht leider nicht hervor, welche Personen den »ersten Spatenstich« letztlich tatsächlich ausführten. Dankenswerterweise gibt es aufmerksame MAXE-Leser, die uns unmittelbar nach dem Upload dieses Artikels mit den nötigen Informationen versorgten:
Bei den vier zum Spaten greifenden Personen auf dem Bild handelt es sich (v.l.n.r.) um die amtierende Bürgermeisterin, Erste Beigeordnete und Baudezernentin der Stadt Eberswalde Anne Fellner, den Preisträger Arthur Numrich von den NAK-Architekten in Berlin, die Leiterin des Hortes »Kinderinsel« Mandy Müller sowie um den Oberbauleiter der mit dem Rohbau (Los 2, von der StVV im Oktober vergeben) beauftragten Firma Raffenerie-Bau Schwedt (RBS) Roy Pringal.
Wie unser Informant berichtet, verfolgten auch viele Stadtverordnete und interessierte Einwohner des Plattenbauviertels, das als »der soziale Brennpunkt der Barnimer Kreistadt« gelte, die Zeremonie.

Die Pressestelle der Stadtverwaltung teilt mit:
Hortneubau in 30 Monaten

Erster Spatenstich in Kyritzer Straße

»Der Neubau eines Hortes in nachhaltiger Bauweise auf Basis eines Wettbewerbs in weniger als drei Jahren. Das klingt zu schön, um wahr zu sein«, schwärmt die Pressestelle der Eberswalder Stadtverwaltung und sogleich helltönend festzustellen: »Doch Eberswalde macht es vor«.

Vor gut einem Jahr, am 10. November 2020, waren in der Stadthalle im Familiengarten Eberswalde die Wettbewerbspreise zum Neubau des Gebäudes für den Hort »Kinderinsel« und der Gestaltung der zugehörigen Außenanlagen in der Kyritzer Straße verliehen worden (siehe »Wettbewerb für Hortneubau«. Insgesamt 15 Beiträge waren damals eingereicht worden, begonnen hatte der Wettbewerb im Februar 2020.

Der erstplatzierte Vorschlag des damaligen Wettbewerbs, die Numrich Albrecht Klumpp Gesellschaft von Architekten mbH aus Berlin in Zusammenarbeit mit der KuBuS Freiraumplanung GmbH & Co. KG, konnte sich auch im anschließenden Verhandlungsverfahren durchsetzen.

»Eberswalde ist eine wachsende Stadt und diese erfreuliche Tatsache bedeutet für uns auch, daß wir die entsprechende Infrastruktur zur Verfügung stellen müssen und wollen. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei darauf, Familien moderne Einrichtungen mit ausreichenden Kapazitäten zur Verfügung zu stellen. Unser Bauprojekt im Brandenburgischen Viertel zeigt, daß wir diese Aufgabe annehmen und innerhalb kurzer Zeit gute Lösungen entwickeln und umsetzen können«, sagte nun die Erste Beigeordnete Anne Fellner am 24. November anläßlich des ersten Spatenstichs auf dem einstigen Schul- und künftigen Hortgelände in der Kyritzer Straße 17.

Dort soll innerhalb eines Jahres ein neues Gebäude entstehen, welches Platz für 150 Kinder bietet und von großzügigen Freianlagen eingerahmt wird – in direkter Nachbarschaft zur Grundschule Schwärzesee, der einzig verbliebenen von einst fünf allgemeinbildenden Schulen im Kiez.

»Wir haben 2020 unseren Wettbewerb europaweit ausgeschrieben, einen sehr überzeugenden und das gesamte Umfeld aufwertenden Sieger gekürt, mit welchem wir gemeinsam bereits ein Jahr später den ersten Spatenstich für unseren neuen Hort vornehmen konnten. Und wieder ein Jahr später soll der Bau im November 2022 hoffentlich fertiggestellt sein. Wir haben schon den Planungs- und Genehmigungsprozeß in Rekordzeit absolviert und mit der Fertigstellung innerhalb eines Jahres würden wir den Abschluß unseres Hortneubaus nach 30 Monaten abrunden«, so Anne Fellner.

Mit der Auslobung des Wettbewerbs hatte die Stadt Eberswalde auf die schnelle Umsetzung gedrängt, denn der Bedarf an Hortplätzen ist im Brandenburgischen Viertel groß. Die Bauausführung wird in Holzmodulbauweise erfolgen, was einerseits auf die Eberswalder Holzbauoffensive abzielt und andererseits durch standardisierte, vorgefertigte Abläufe zu einer Zeitersparnis führt.

Ronald Schild – 26. November 2021

Siehe auch:
»Wettbewerb für Hortneubau«




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