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In Kürze

Die Eberswalder Wohnungsgenossenschaft hat den Zusatz »Bau« längst aus ihrem Namen gestrichen. Aktuell widmet sie sich der Vernichtung von Wohnraum. Der Abriß des Wohngebäudes in der Brandenburger Allee 15 bis 21 hat begonnen. Auf dem (Ab)-Baustellenschild in schlecht gereimten Versen purer Hohn: »Eine Legende verläßt das Gelände. Good bye P2«
(P2 ist der Typ des Wohnhauses, besser bekannt als »Schwedter Typ«)

Livestream der aktuellen Stadtverordnetenversammlung.


Das Band ist durchgeschnitten

Frankfurter Allee am 30. Juni übergeben

maxe. Noch ein paar Regieanweisungen der Baudezernentin Anne Fellner: Es ist besser, wenn die Bürger das Band durchschneiden als wenn immer nur die gleichen Verwaltungsgesichter zu sehen sind. Das Kind im Rollstuhl sollte noch etwas nach vorn. Und bitte Platz machen für die Frau mit dem Rollator... Dann war alles bereit und auf 3 wurde das Band durchgeschnitten.

Mehr als ein Jahr war die Frankfurter Allee gesperrt, damit die Fahrbahn grundhaft ausgebaut werden konnte. Gegenüber den ursprünglichen Plänen verzügerte sich die Fertigstellung um einen Monat. Zu diesen Verzögerungen hatte u.a. die mangelnde Verfügbarkeit der Asphaltiermaschine geführt. Wie Bürgermeister Friedhelm Boginski berichten konnte, wurde auch die Regenentwässerung erneuert. Das Regenwasser wird nun nicht mehr über das Drehnitzfließ in den Finowkanal abgeleitet, sondern versickert im Sand des Brandenburgischen Viertels, zum einen Teil unterirdisch, zum anderen Teil über das Regenwasserversickerungsbecken gegenüber dem Max-Reimann-Denkmal an der Ecke Frankfurter Allee/Spechthausener Straße.

Der Bürgermeister erinnerte an die Verkehrseinschränkungen - nicht zuletzt mußte der Obus zum Teil außen um das Viertel herumfahren - und wies auch darauf hin, daß der Bau sehr teuer war. Finanziert zum großen Teil aus Landes- und bundesfördermitteln. Boginski dankte den Mitarbeitern der ausführenden Bauunternehmen und den Bearbeitern in der Stadtverwaltung.

Neben einigen Einwohnern des Viertels, Mitarbeitern der Stadtverwaltung und der beteiligten Unternehmen, waren auch eine Reihe Stadtverordnete zur Übergabe erschienen. Darunter die im Viertel wohnenden Carsten Zinn (fraktionslos) und Mirko Wolfgramm (Die PARTEI Alternative für Umwelt und Natur). Auch dessen Fraktionskollege Oskar Dietterle hatte es sich nich tnehmen lassen, zur Übergabe zu kommen. Die SPD|BFE-Fraktion war mit Ringo Wrase, Götz Herrmann, Dr. Hans Mai und Eckhard Schubert. Die Fraktion FDP/Bürgerfraktion Barnim war mit Martin Hoeck und Frank Banaskiewicz vertreten.

(30. Juni 2021)

Siehe auch:
»Öffnung und Sperrung«
»Sperrung bis zum Mai 2021«
»Regenwasser bleibt im Kiez«
»Regenentwässerung angepaßt«
»Obus wieder auf der Außenrunde«
»Warum nicht zur Landschaft passend?«




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