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In Kürze

Die Prävention der Polizeiinspektion Barnim führt am Dienstag, den 22. Juni, von 10 bis 13 Uhr auf dem Potsdamer Platz im Brandenburgischen Viertel eine kostenfreie Fahrradcodierung durch. Bitte einen Eigentumsnachweis für das Fahrrad mitbringen. Minderjährige, welche ohne Begleitung eines Erziehungsberechtigten zur Codierung kommen, müssen zusätzlich eine schriftliche Einverständniserklärung zur Codierung mitbringen.

An der Baustelle in der Frankfurter Allee zeichnen sich Verzögerungen ab. Wie Carsten Zinn, fraktionsloser Stadtverordnete aus dem Kiez, in Erfahrung brachte, haben u.a. die mangelnde Verfügbarkeit der Asphaltiermaschine zu diesen Verzögerungen geführt. Geplant war, die Arbeiten der Frankfurter Allee bis Ende Mai fertigzustellen. Zuletzt war die Frankfurter Allee noch von der Kreuzung Spreewaldstraße bis etwa zur Postfiliale voll gesperrt. An der Kreuzung verlaufen Versorgungsleitungen u.a. für die Fernwärme in einem festen Tunnel unmittelbar unter der Oberfläche. Die Fertigstellung, so der Stadtverordnete, soll nunmehr bis Ende Juni, spätestens Anfang Juli erfolgen.


Es funktioniert.

Die PARTEI fordert:
Licht für alle – und das kostenlos!

maxe. Der geplante Neubau einer 380-kV-Freileitung von Bertikow in der Uckermark nach Neuenhagen bei Berlin soll die Versorgungssicherheit für Elektroenergie verbessern. So das Versprechen des Netzbetreibers 50Hertz. Laut Plan soll die neue 380-kV-Leitung entlang der bestehenden 220-kV-Trasse erbaut werden. In der Stadt Eberswalde führt die Leitung zwischen Finow-Ost und dem Brandenburgischen Viertel nahe an der bestehenden Wohnbebauung vorbei.

Die Trasse der Höchstspannungsleitung führt mitten durch den Wahlkreis von Niels Neudeck – Kandidat der Partei Die PARTEI für das Bundestagsdirektmandat im Wahlkreis Uckermark/Barnim. Der PARTEI-Kandidat wollte es genau wissen. Am Vorabend des Himmelfahrtsfeiertages machte er ein Experiment.

Dafür nutzte der künftige Bundestagsabgeordnete eine alte Leuchtstofflampe, die er noch auf dem Boden gefunden hatte. Und tatsächlich, es funktionierte. Die Leuchtstofflampe erleuchtete.

50Hertz hat recht. Wenn schon die 220-kV-Freileitung die Lampe zum leuchten bringt, dann wird das bei der viel stärkeren 380-kV-Leitung sicher noch viel besser funktionieren. Die preiswerte und sichere Versorgung der Anwohner mit Licht wird durch den Leitungsneubau gewährleistet.

Nach Aussagen des Netzbetreibers 50Hertz soll der Abstand von 380-kV-Leitungen zur Wohnbebauung wegen möglicher Gefährdungen mindestens 180 Meter betragen. Soviel Platz ist zwischen Finow-Ost und dem Brandenburgischen Viertel allerdings nicht.

Glück für die Menschen, die im Kopernikusring in Finow-Ost und in der Schwärzeseestraße Finow-Ost im Brandenburgischen Viertel wohnen. Sie können künftig für die Beleuchtung ihrer Wohnungen auf die gute alte Leuchtstofflampe zurückgreifen – und das völlig kostenfrei. Ob die elektromagnetische Strahlung der Höchstspannungsleitungen tatsächlich krebserregend ist, halten 50Hertz und die Genehmigungsbehörde keineswegs für erwiesen.

(13. Mai 2021)




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