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In Kürze

Die Eberswalder Wohnungsgenossenschaft hat den Zusatz »Bau« längst aus ihrem Namen gestrichen. Aktuell widmet sie sich der Vernichtung von Wohnraum. Der Abriß des Wohngebäudes in der Brandenburger Allee 15 bis 21 hat begonnen. Auf dem (Ab)-Baustellenschild in schlecht gereimten Versen purer Hohn: »Eine Legende verläßt das Gelände. Good bye P2«
(P2 ist der Typ des Wohnhauses, besser bekannt als »Schwedter Typ«)

Livestream der aktuellen Stadtverordnetenversammlung.


Ausschnitt aus dem Lageplan der Stadtverwaltung Eberswalde. Platz für 5 Fahrradbügel am Potsdamer Platz, westliche Seite, zur Schule hin. 2 Fahrradbügel könnten neben der Bushaltestelle neben der Sparkasse aufgestellt werden. Ebenfalls 2 Fahrradbügel sollen neben der gegenüberliegenden Bushaltestelle am »Heidewald« installiert werden. Vorm Heidewald haben die Mitarbeiter der Stadtverwaltung Platz für 4 Fahrbügel ausgemacht. Hier könnte der erste Bügel in der Flucht des Baumes aufgestellt werden, während 3 weitere im Abstand von jeweils 1,50 Metern folgen. Fahrradbügel am Potsdamer Platz

maxe. Der Stadtverordnete Carsten Zinn hatte kürzlich Sören Bauer vom Eberswalder Stadtentwicklungsamt gebeten, »zu prüfen inwieweit auf beide Seiten des Potsdamer Platzes zeitnah moderne zertifizierte bzw. standardisierte Fahrradabstellanlagen installiert werden können«.

Dieser Vorschlag sei mehrfach von Nutzern des Wochenmarktes im Brandenburgischen Viertel an ihn herangetragen worden. Derzeit bleibe der »radelnden Kundschaft« nur die Alternative, ihre Fahrräder an den Bäumen am Potsdamer Platz abzustellen.

Amtsleiterin Silke Leuschner reagierte unverzüglich: »Wir werden zusammen mit dem Tiefbauamt prüfen, wo, was und wann im Bereich des Potsdamer Platzes an Radabstellanlagen installiert werden könnte«. Den Markttag am 30. September nutzten Vertreter der Stadtverwaltung, um sich den Potsdamer Platz bezüglich möglicher Fahrradbügel anzusehen. Ihre Standortvorschläge hielten sie auf einem Luftbild fest.

»Direkt vor dem Heidewald«, informierte Tiefbauamtsleiterin Heike Köhler, »können wir keine Bügel aufstellen, da die Flächen uns nicht gehören. Bezüglich Realisierung können wir wahrscheinlich erst im Haushaltsjahr 2021 reagieren. Falls zum Jahresende doch noch Mittel vorhanden sind, versuchen wir es natürlich früher.«

»Persönlich kann ich mit den Standortvorschlägen sehr gut leben«, sagt dazu Carsten Zinn. »Trotzdem ist es mir wichtig diesbezüglich ein größeres Stimmungs- und Meinungsbild zu bekommen.« Er bittet die »fahrradaffinen« Besucher des Wochenmarktes, aber auch anderweitige Nutzer des Potsdamer Platzes sowie die unmittelbaren Anlieger, sich zeitnah zu den Vorschlägen zu äußern.

(7. Oktober 2020)




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