Kiezmagazin für das Brandenburgische Viertel
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Mittwoch, 31. Mai, 11 Uhr: Nach dem starken Auftakt mit den ┬╗Couchies┬ź zur Hellen Stunde mit Kultur in der vorigen Woche hat sich f├╝r diese Woche das argentinisch-peruanisch beeinflu├čte Latin Duo mit einer bezaubernden Show aus Clownerie, Artistik und Musik angek├╝ndigt. Mit erstaunlichem K├Ânnen l├Ądt das unzertrennliche Duo zum Lachen und Nachdenken ein und nimmt jedes Publikum mit. Eine Show zum Sehen, F├╝hlen und Genie├čen. Gro├če und Kleine, Alte und Junge sind wie immer herzlich willkommen! Treffpunkt ist um 11 Uhr der Potsdamer Platz im Brandenburgischen Viertel von Eberswalde.

Donnerstag, 1. Juni, 17-19 Uhr: Der Hebewerk e.V. im Genossenschaftsvereinshaus in der Havellandstra├če 15 l├Ądt ein zur Offenen Bastelwerkstatt Origami. Aus sch├Ânen Papieren falten wir kleine Kunstwerke. Menschen jeden Alters sind herzlich willkommen. Auf Spendenbasis.

Die Arbeiten schreiten voran. Am sog. ┬╗Schorfheideplatz┬ź wurde inzwischen auf den Verkehrsfl├Ąchen bereits Asphalt ausgebracht. (┬╗Neuer Platz mit alten B├Ąumen┬ź).

Montag, 5. Juni, 18 Uhr: Das KIEZ-KINO im Bonhoeffer-Haus (Potsdamer Allee 35) zeigt den Film ┬╗Ich, Daniel Blake┬ź. Eintritt frei. Mehr Infos hier.

Livestream der aktuellen Stadtverordnetenversammlung.


Einmal waren die Proteste gegen den Wohnungsabri├č im Brandenburgischen Viertel bereits erfolgreich. In der Potsdamer Allee wollte die st├Ądtische WHG Wohnungs- und Hausverwaltungsgesellschaft mbH in den Jahren 2014/15 zwei Wohnblocks mit ca. 100 Wohnungen abrei├čen. Aufgrund der damaligen Proteste nahm die WHG damals davon Abstand. Es ist zu hoffen, da├č auch die Wohnungsgenossenschaft 1893 eG ihre Abri├čpl├Ąne noch einmal ├╝berdenkt.

In der Stadtverordnetenversammlung am 28. Mai 2020:
Denkmalschutz f├╝r Abri├čblock

maxe. Auf Vorschlag der Fraktion ┬╗Die PARTEI Alternative f├╝r Umwelt und Natur┬ź beraten die Eberswalder Stadtverordneten am 28. Mai dar├╝ber, den Wohnblock vom Typ P2 (┬╗Schwedter Typ┬ź) in der Brandenburger Allee 15-21 unter Denkmalschutz zu stellen.

Der B├╝rgermeister soll beauftragt werden, sich bei der unteren Denkmalschutzbeh├Ârde daf├╝r einzusetzen und alles ihm m├Âgliche zu veranlassen, um einen Abri├č des Geb├Ąudes in der Brandenburger Allee 15-21 zu verhindern. Schlie├člich soll er ┬╗den derzeitigen Eigent├╝mer (das ist die Wohnungsgenossenschaft Eberswalde 1893 eG ÔÇô maxe) dabei unterst├╝tzen, eine betriebswirtschaftlich machbare L├Âsung f├╝r den Erhalt des Geb├Ąudes zu finden┬ź.

Entsprechend des Integrierten Entwicklungskonzeptes f├╝r das Brandenburgische Viertel schreite die Sanierung der Wohngeb├Ąude im Viertel erfolgreich voran, begr├╝ndet die Fraktion ihren Vorsto├č. ┬╗Durch den Einsatz der Stadt Eberswalde und der im Brandenburgischen Viertel ans├Ąssigen Wohnungsunternehmen haben sich f├╝r viele Bewohnerinnen und Bewohner die Wohnbedingungen erheblich verbessert. Die Sanierungsma├čnahmen bewirkten zum Teil erhebliche Ver├Ąnderungen an den urspr├╝nglichen Wohngeb├Ąuden im Viertel.┬ź Inzwischen gebe es kaum noch Wohnblocks vom Typ P2 im urspr├╝nglichen Zustand.

Einer dieser wenigen noch ann├Ąhernd im Originalzustand vorhandenen Wohnblocks des Typs P2 befindet sich in der Brandenburger Allee 15-21. ┬╗Der Eigent├╝mer sieht f├╝r diesen Wohnblock keine Zukunftsperspektive und plant aus betriebswirtschaftlichen Gr├╝nden in naher Zukunft den Abri├č┬ź, stellt die Fraktion fest. F├╝r den derzeitigen Eigent├╝mer best├╝nden aufgrund der betriebswirtschaftlichen Zw├Ąnge kaum Spielr├Ąume, auf einen Abri├č zu verzichten.

┬╗Dies steht jedoch im Widerspruch zu dem gesamtgesellschaftlichen Interesse, auch in der Stadt Eberswalde die einst pr├Ągende Architektur in dem gr├Â├čten Neubauviertel der Stadt zumindest in einem Beispielobjekt zu erhalten. Zumal der Abri├č mitten an einer der Haupttrassen des Viertels auch die st├Ądtebauliche Struktur des Viertels nachhaltig zerst├Ârt. Diesem Erhaltungsziel w├╝rde eine Aufnahme des Wohnblocks in der Brandenburger Allee 15-21 in die Denkmalliste dienen.┬ź

Um den derzeitigen Eigent├╝mer aus seinen aktuellen betriebswirtschaftlichen Zw├Ąngen zu befreien, sollte die Stadt Eberswalde nach Meinung der Einreicherfraktion Unterst├╝tzung geben, um eine betriebswirtschaftlich machbare L├Âsung f├╝r den Erhalt des Geb├Ąudes zu finden. Dies k├Ânne beispielsweise die vor├╝bergehende ├ťbernahme des Objekts in st├Ądtisches Eigentum sein ┬╗oder die Hilfe f├╝r Initiativen, die den bereits jetzt ausgepr├Ągten Charakter des Hauses als Kiez-Kulturhaus dauerhaft erhalten wollen und sich f├╝r eine denkmalgerechte Erhaltung und Sanierung des Geb├Ąudes einsetzen┬ź.

Im Kulturbeirat der Stadt Eberswalde, der am 14. Mai zusammentrat, stie├č der Vorschlag ├╝brigens auf positive Resonanz, auch wenn dort das Verst├Ąndnis f├╝r die Dringlichkeit wenig pr├Ąsent war. Mehrheitlich sprach man die Hoffnung aus, da├č die Genossenschaft als Eigent├╝merin positiv auf den Vorschlag reagiert.

(ver├Âffentlicht am 28. Mai 2020)

Siehe auch:
┬╗Unser Viertel wird weiter zerst├Ârt!┬ź)
┬╗Gro├čprojekt BRAND.VIER┬ź)
┬╗Aktionen gegen Wohnungsabri├č und Mietsteigerung┬ź)


Der Artikel erschien zuerst in der ┬╗Barnimer B├╝rgerpost┬ź 6/2020, Seite 3



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