Kiezmagazin fürs Brandenburgische Viertel in Eberswalde

Regelmäßige Kiez-Termine

Kulturbund
Klub "Heinrich Mann"

Cottbuser Str. 5a (hier mehr):
Malzirkel 1./3. Do 14 Uhr
Handarbeiten 2./4. Do 14 Uhr
Foto-Club 2. Di, letzt. Di 18.30 Uhr
FG Ornithologie 3. Di 18.30 Uhr
Klöppelgruppe 4. Dienstag 14 Uhr

Eltern-Kind-Zentrum (EKiZ):
Mütter-Fitness-Gruppe
Mo 9.30 Uhr, SV Motor Turnhalle
Potsdamer Allee 37
Krabbelgruppe Mi 9.30 - 11 Uhr
Bonhoeffer-Haus, Potsdamer Allee

AWO Ortsverein Finow:
Nachmittag im Seniorenclub
Mi 14 Uhr, Frankfurter Allee 24

WBG-Vereinshaus, Havellandstr. 15:
Sportgruppe @ H15 Mo 18.30-20 Uhr
Offene Naehwerkstatt Mi 10-13 Uhr
Repair-Café & Six-to-Zero Fr 15 Uhr
Hebewerk e.V. im H15

Gemeindezentrum:
Familiennachmittag dienstags
16 - 17 Uhr, Dietrich-Bonhoeffer-Haus
Potsdamer Allee 35
Familiensport, Di 15-16 Uhr
Do 15-16.30 Uhr, SV Motor Turnhalle
Potsdamer Allee 37

WBG-Freizeitschiff:
Rommé, Skat ... Mo 14 Uhr
Handarbeitstreffen Do 13 Uhr
Prignitzer Str. 48



Hoher tierischer Besuch an einem durchwachsenen Regentag im 1. Bauabschnitt. Der Regen jedoch war bitter nötig, was der Feuerwehrhauptmann bestätigte, der an der Schönholzer Straße das Abpumpen der großen Pfütze beaufsichtigte, die sich bei starken Niederschlägen im Bereich der Haltestelle Waldhäuschen bildet.

Veranstaltungen

So, 26. Mai - 8 bis 18 Uhr
Europa- und Kommunalwahlen

Mittwoch, 29. Mai, 20 Uhr:
Jazz in E - "Ritual" - Eröffnungskonzert
Paul-Wunderlich-Haus, Info 03334-835 20 53
Es musizieren Künstler aus Deutschland,
Polen und Simbabwe. www.mescal.de


 Bürgerinitiative  Radwege in Eberswalde
 Neuer Beitrag  Mitteilungen der Bürgerinitiative

MAXE-Volltextsuche:
Kontakt zur


Grundsteinlegung für das neue Eberswalder Wohngebiet »Max Reimann« am 19. Juli 1977. Mehr dazu siehe die Artikel »Reimannviertel geplant mit Hallenbad, Sauna, Bibliothek und Poliklinik« und »Die verwandelte Stadt«

Neues Kunstprojekt im Brandenburgischen Viertel:
Lebensgeschichten gesucht

maxe. Der Sprecherrat »Soziale Stadt« im Brandenburgischen Viertel hatte auf seiner Novembersitzung unter anderem über einen Förderantrag zum Thema »Die Entwicklung des Brandenburgischen Viertels, gezeigt in Bildern der Lebensgeschichten seiner Bewohner«. Knapp 5.800 Euro werden dafür zur Verfügung gestellt. Die elf anwesenden Sprecherratsmitglieder befürworteten den Antrag einstimmig. Die Ausstellung soll zum zweiten Quartal 2019 der Öffentlichkeit vorgestellt werden.

Initiiert wurde das Projekt von der jungen Künstlerin Anna-Maria Heß, die seit einiger Zeit selbst im Viertel lebt und freischaffend tätig ist. Die Entwicklung des Brandenburgischen Viertels soll auf der Basis der Lebensgeschichten seiner Bewohner in Form einer multimedialen Ausstellung gezeigt, veranschaulicht und zugänglich gemacht werden, heißt es in der Projektvorstellung. Ziel sei es die Sichtweise auf das Brandenburgische Viertel sowohl von innen, als auch von außen, auf eine positive Art zu verändern. Angesprochen sind Menschen, die ihr Leben lang oder einen großen Teil ihres Lebens im Brandenburgischen Viertel wohnen bzw. gewohnt haben und auch von den Anfängen berichten können.

Die Künstlerin bewegt sich dabei auf mehreren Ebenen. Auf der ersten Ebene will sie sich mit den Projektteilnehmern in und mit dem Brandenburgischen Viertel definieren und identifizieren. Auf der zweiten Ebene soll es das multimediale Erleben der Ausstellung einer Vielzahl von Menschen, regional und national, möglich machen, die jeweiligen Sichten der Teilnehmer parallel zu durchlaufen, sie miteinander zu vergleichen und eigene Sichten zu gewinnen. Die so erreichte Blickverschiebung soll nicht zuletzt zu einem Imagewechsel des Brandenburgischen Viertels führen.

Das Projekt umfaßt zwei Teile. Im ersten Teil werden die Teilnehmer gesucht durch gezielte und direkte Ansprache in den verschiedenen Einrichtungen im Viertel, wie dem Spreewaldcafé, aber auch auf der Straße. Kleinanzeigen in einem regionalen Wochenblatt soll das ergänzen und einen speziellen Interessentenkreis erschließen, der sonst nicht erreichbar wäre. Zudem kan man sich telefonisch oder per eMail melden.

Infrage kommen vor allem Ältere (50+), die sowohl über die Entwicklung des Brandenburgischen Viertels berichten können, als auch bereit sind, über persönliche Erlebnisse zu erzählen, um so ihre Erinnerungen öffentlich zu teilen.

Wer sich bereit erklärt, an dem Projekt teilzunehmen, wird sodann in einem persönlichen und möglichst intimen Gespräch an einem Ort ihrer Wahl oder bei einem Spaziergang durch das Viertel gebeten, über ihr Leben preiszugeben was und wieviel sie möchten.

Die Interviews werden, je nach Wahl, mittels Diktiergerät oder schriftlich dokumentiert. Momente des Gesprächs werden mit verschiedenen Kameras, in Form von Fotografie und Film, eingefangen und zeichnerisch festgehalten. Die Teilnehmer werden zudem gebeten, in ihren Fotoalben zu kramen, ob sie deren Schätze für die Ausstellung zur Verfügung stellen möchten. Ziel ist, das Brandenburgische Viertel in einer sehr persönlichen, lebensnahen und emotionalen Weise in Szene zu setzen.

Nach der Materialsammlung beginnt der zweite Teil des Projektes.

Die multimediale Ausstellung soll die Entwicklung des Brandenburgischen Viertels auf zwei Ebenen präsentieren. Zum einen wird die allgemeine Entwicklung seit der Planung und Grundsteinlegung bis heute dargestellt durch alte Fotografien, Zeichnungen und Grundrissen sowie erklärenden Texten, ergänzt durch Ton- oder Filmaufzeichnungen der Gespräche. Die Sinne des Betrachters werden so auf die verschiedensten Arten angeregt.

Als zweite Ebene wirken die persönlichen Lebensgeschichten der Teilnehmer. Sie sollen als großformatiges Buch oder Album präsentiert werden. In diesem Buch werden Text und Bild (Fotografien und Zeichnungen) miteinander kombiniert. Die einzelnen Teilnehmer werden vorgestellt und die gesammelten Geschichten chronologisch dargestellt. So wird auf behutsame Weise eine persönliche und emotionale Verbindung zum Leben der Teilnehmer geschaffen. Der Betrachter selbst bestimmt, wie und wieviel er miterleben und erfahren möchte.

Die Bücher, welche die jeweilige persönliche Geschichte dokumentieren, erhalten die Teilnehmer nach Ausstellungsende als Andenken.

(9. November 2018)




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