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Der Bau der Höchstspannungsleitung über den Köpfen der Kiezbewohner hinweg schreitet voran.

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Der waldseitige Fußweg in der Lausitzer Straße wird abgetragen und damit als Ausgleichsmaßnahme Fläche in der Stadt Eberswalde entsiegelt. Nach schwerer Arbeit hat sich der Bauarbeiter das Wochenende redlich verdient. Als Ergebnis entsteht ein Versickerungsgraben für das Straßenwasser, das bei starken Niederschlägen nicht mehr in der Kanalisation fortfließt, sondern vor Ort im Boden bleibt. Den Gehweg selber hat schon der Lauf der Zeit entsiegelt: Der Sickertest bei Starkregen-Simulation ergab, daß kaum Wasser bis zum Gulli gelangte. Die Gullis ihrerseits werden mit Entfernung des Gehweges stillgelegt.

Lausitzer Straße:
Gehwege werden zurückgebaut

In Zeiten des Klimawandels und zunehmender Extremwetterereignisse ist auch die Stadt Eberswalde gefordert, sich auf diese Gefahren einzustellen und aktiv vorzubeugen. Insbesondere Starkregenereignisse mit anschließenden Überflutungen können zu erheblichen Schäden führen. Die Entwicklung und Umsetzung von wirksamen Projekten zur Erhöhung der dezentralen Rückhaltung und Versickerung von Regenwasser gehört daher zu den wichtigsten Klimaanpassungsmaßnahmen im Rahmen des städtischen Klimaschutzkonzeptes.

Aus diesem Grund beabsichtigt das Tiefbauamt der Stadt im Brandenburgischen Viertel eine Fläche von insgesamt 400 Quadratmetern nicht mehr genutzte Infrastruktur zu entsiegeln und auf diesem Wege zusätzliche Versickerungsflächen für Regenwasser bereitzustellen. So kann der oberirdische Abfluss reduziert, die Regenwasserkanalisation entlastet und die ursprünglichen Bodenfunktionen wiederhergestellt werden

In der Lausitzer Straße soll zwischen der Potsdamer Allee und dem Jugendclub auf der Waldseite der alte, verwitterte und durch starke Schäden gekennzeichnete Gehweg auf einer Länge von etwa 250 Metern entsiegelt werden. Anstelle des Gehweges wird eine Sickerfläche für das Regenwasser geschaffen, so dass das Regenwasser an Ort und Stelle versickern kann Der Gehweg auf der Nordseite bleibt erhalten.

Die Maßnahme wird als Ersatzmaßnahme für das Bauvorhaben Sicherung und Sanierung Altlastenstandort ehemalige Dachpappenfabrik Büsscher & Hoffmann Eberswalde am Luisenplatz 1 durchgeführt. Dort wurde die Stadt durch die untere Naturschutzbehörde des Landkreises Barnim aufgefordert, entsprechende Ersatzmaßnahmen durchzuführen. Diese notwendigen Ersatzmaßnahmen betreffen eine Fläche von etwa 400 Quadratmetern. Der verbleibene Abschnitt des Gehweges bis zur Zoostraße soll zu einem späteren Zeitpunkt entsiegelt werden.

Die Baumaßnahme soll bis zum 28. September 2018 durchgeführt werden. Den Auftrag hat die Firma Tiefbau und Baustoffhandel Andre Rouvel aus Eberswalde von der Stadt erhalten. Die Maßnahme wird ca. 24.000 Euro kosten und aus der Ersatzmaßnahme Sicherung und Sanierung Altlastenstandort ehemalige Dachpappenfabrik Büsscher & Hoffmann Eberswalde finanziert.

Nancy Kersten (Pressesprecherin der Stadtverwaltung Eberswalde)

(veröffentlicht am 20. September 2018)




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